2. Liga: Wegen Jatta: Auch Bochum legt Protest gegen HSV-Spiel ein

Wegen der ungeklärten Situation um HSV-Spieler Bakery Jatta hat nach dem 1. FC Nürnberg auch der Fußball-Zweitligist VfL Bochum Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen den Hamburger SV eingelegt.

Man tue dies «zur Fristwahrung und in Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Mannschaft und das Vereinswohl», teilte der Verein mit. Bochum hatte am Freitag mit 0:1 in Hamburg verloren, Jatta spielte durch.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte daraufhin mit, das zuständige DFB-Sportgericht werde den HSV «nunmehr anschreiben und um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen bitten. Das Gremium wird dann zu gegebener Zeit über den Einspruch zu befinden haben».

Die Westfalen schrieben, der Einspruch erfolge «im Hinblick auf die nach wie vor ungeklärte Situation um die Spielberechtigung des HSV-Spielers Jatta, wie sie sich aus den Medienberichten darstellt». Vor zwei Wochen hatte auch Nürnberg Einspruch gegen die Wertung der 0:4-Heimniederlage eingelegt.

«An unserer Haltung und unserer Position hat sich durch Bochums Einspruch nichts geändert», sagte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. «Wir stehen weiterhin voll und ganz hinter unserem Spieler und Mitmenschen Bakery Jatta.» Mit seiner Aussage vor dem DFB-Kontrollausschuss habe Jatta dazu beigetragen, «schnellstmöglich für Klarheit in der Angelegenheit zu sorgen».

Laut eines Berichts der «Sport Bild» soll es Zweifel an der Identität des Offensivspielers aus Gambia geben. Jatta war 2015 nach Deutschland geflüchtet und lebte zunächst in der Nähe von Bremen. Seit 2016 ist der Stürmer beim HSV. Nach Angaben der «Sport Bild» könnte Jatta einen anderen Namen haben und älter als von ihm angeben sein. Der Deutsche Fußball-Bund hatte nach einer Anhörung in der Vorwoche die Spielberechtigung Jattas als gültig erklärt.

Wegen der Berichterstattung nahmen HSV-Trainer Dieter Hecking und Boldt am Montagabend trotz Einladung nicht an der Veranstaltung «Sport Bild Award» in Hamburg teil.

Quelle: stern.de

Sport kompakt: Aue beurlaubt „vorerst“ Trainer Meyer – und nennt keine Gründe

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

19. August: Aue beurlaubt „vorerst“ Trainer Meyer – und nennt keine Gründe +++

Paukenschlag beim Zweitligisten FC  Erzgebirge Aue: Trotz guten Saisonstarts mit zwei Siegen und nur einer Niederlage in der Liga sowie dem Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal haben die Sachsen Chefcoach Daniel Meyer und dessen Assistenten und Bruder André Meyer „vorerst“ beurlaubt. Dies sei nach „einem vertraulichen und persönlichen Gespräch“ zwischen Vorstand und beiden Trainern beschlossen worden, teilte der Club mit, ohne die Gründe dafür zu nennen. Außerdem solle es „keine weiteren Stellungnahmen“ geben, hieß es weiter. Auch Daniel Meyer war für Nachfragen nicht zu erreichen.

Die „Bild“-Zeitung berichtet ohne Quellen-Angabe, hinter der Beurlaubung stünden „familiäre Gründe“. Anfang August hatte Daniel Meyer eine gut einwöchige Auszeit wegen eines Todesfalls in der Familie genommen. Nach dem Schicksalsschlag hatten zunächst André Meyer und Marc Hensel das Training geleitet und das Team beim 3:2 am zweiten Spieltag gegen den SV Wehen Wiesbaden verantwortlich betreut. Wegen der Trauerarbeit der Familie würden laut „Bild“ nun beide Brüder nicht mehr zur Verfügung stehen.

19. August: Neven Subotic fährt mit der S-Bahn nach Hause +++

Die Niederlage gegen RB Leipzig  war deutlich, aber Berührungsängste mit den Fans des 1. FC Union Berlin scheint Neven Subotic trotzdem nicht zu haben. Twitter-User „Pentti Savolainen“ hat den Neu-Berliner nämlich nach dem Bundesligaspiel in der S-Bahn entdeckt. „Da fährt man mit der S-Bahn nach Hause und gleich neben einem steht Neven Subotic. Huhu!“ schreibt er auf finnisch bei Twitter.

19. August: Wegen Jatta-Einsatz: Auch VfL Bochum legt Protest ein +++

Wegen der ungeklärten Situation um HSV-Spieler Bakéry Jatta hat nach dem 1. FC Nürnberg auch der Fußball-Zweitligist VfL Bochum Einspruch gegen die Wertung des Spiels gegen den Hamburger SV eingelegt. Man tue dies „zur Fristwahrung und in Wahrnehmung seiner Verantwortung für die Mannschaft und das Vereinswohl“, teilte der Verein mit. Bochum hatte am Freitag mit 0:1 in Hamburg verloren, Jatta spielte durch.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) teilte daraufhin mit, das zuständige DFB-Sportgericht werde den HSV „nunmehr anschreiben und um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen bitten. Das Gremium wird dann zu gegebener Zeit über den Einspruch zu befinden haben“. 

Die Westfalen schrieben, der Einspruch erfolge „im Hinblick auf die nach wie vor ungeklärte Situation um die Spielberechtigung des HSV-Spielers Bakery Jatta, wie sie sich aus den Medienberichten darstellt.“. Vor zwei Wochen hatte auch Nürnberg Einspruch gegen die Wertung der 0:4-Heimniederlage eingelegt.

19. August: Uli Hoeneß bestätigt laut Medienbericht seinen Rückzug

Uli Hoeneß hat laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung erstmals bestätigt, dass er beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München die Ämter als Vereinspräsident und Aufsichtsratschef niederlegen will. Einen Zeitpunkt ließ der 67-Jährige in dem Bericht aber offen, zudem kündigte er an, sich nicht vollständig vom FC Bayern zurückziehen zu wollen.

„Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es soweit ist“, zitierte die Zeitung Hoeneß am Rande des FC Bayern Charity Golf Cups in Gut Rieden. Erst vor wenigen Tagen hatte Hoeneß erneut betont, dass er seine Entscheidung, im November möglicherweise nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Präsident zu kandidieren, am 29. August dem Aufsichtsrat mitteilen wolle. Vorher werde es von ihm keine offizielle Stellungnahme dazu geben.

19. August: Klosterhalfen stürmt zum Meilenrekord

Deutschlands Lauftalent Konstanze Klosterhalfen hat ihren Premierensieg in der Diamond League gefeiert und nun auch den fast 34 Jahre alten Meilen-Rekord verbessert. Die 22-Jährige von Bayer Leverkusen trotzte am Sonntag dem starken Wind und gewann das Rennen über die klassischen 1609 Meter beim Diamond-League-Meeting in Birmingham in 4:21,11 Minuten. Klosterhalfen blieb damit 48 Hundertstel-Sekunden unter der bisherigen nationalen Bestmarke von Ulrike Bruns: Die Potsdamerin war auf der nichtolympischen Distanz am 21. August 1985 in Zürich 4:21,59 Minuten gerannt.

„Mein erster Sieg in der Diamond League ist toll“, sagte Klosterhalfen. „Ich brauchte viel Kraft bei dem Wind – aber der Sieg war unglaublich. Jetzt geht es zurück ins Training nach St. Moritz, wo wir uns auf die WM vorbereiten“, kündigte sie an. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften finden vom 27. September bis 6. Oktober in Doha/Katar statt.  

Für Klosterhalfen, die seit dem vergangenen Jahr beim umstrittenen Oregon-Projekt unter Alberto Salazar in den USA trainiert, war es bereits die dritte deutsche Bestmarke innerhalb von zwei Monaten: Ende Juni pulverisierte sie in Stanford/Kalifornien ihren eigenen 3000-Meter-Rekord gleich um fast zehn Sekunden (8:20,07 Minuten). Bei den deutschen Meisterschaften gewann „KoKo“ Anfang August die 5000 Meter in der Rekordzeit von 14:26,76 Minuten.

18. August: Union geht gegen Leipzig unter, Frankfurt schlägt Hoffenheim

Das Bundesliga-Debüt des 1. FC Union Berlin ist gründlich misslungen. Die Köpenicker verloren ihr Auftaktspiel im Fußball-Oberhaus gegen RB Leipzig deutlich mit 0:4 (0:3) und sind damit gleich Tabellenletzter. Marcel Halstenberg (16.), Marcel Sabitzer (31.), Timo Werner (42.) und Christopher Nkunku (69.) erzielten die Leipziger Tore und sorgten damit für einen gelungen Einstand des neuen Trainers Julian Nagelsmann.

Im zweiten Sonntagsspiel bescherte Martin Hinteregger zuvor Eintracht Frankfurt mit einem Blitztor einen gelungenen Saisonstart. Gleichzeitig vermasselte der Verteidiger damit Alfred Schreuder die Bundesliga-Premiere als Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. Der österreichische Nationalspieler traf bereits in der ersten Minute zum 1:0 (1:0)-Sieg für die Hessen, die damit eine erfolgreiche Generalprobe für das Playoff-Hinspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag bei Racing Straßburg feierten.

„Es war ein hochintensives Spiel. Meine Jungs haben Mentalität pur gezeigt und alles reingehauen. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, aber die Hoffenheimer waren immer gefährlich. Wir sind sehr glücklich über den Sieg, weil man am ersten Spieltag noch nicht weiß, wo man steht“, sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Enttäuscht war dagegen Hoffenheims Rückkehrer Sebastian Rudy: „Es war kein schlechtes Spiel. Aber es war bitter, dass wir schon in der ersten Minute das Tor kassiert haben. Wir hatten viele Spielanteile, viel Dominanz.“

18. August: Drei Tote bei Zusammenstößen zwischen Fußballfans in Honduras

Bei Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Fußballfans in Honduras sind am Samstagabend mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Vor einem Derby zwischen den Lokalrivalen Olimpia und Motagua im Nationalstadion der Hauptstadt Tegucigalpa wurde der Mannschaftsbus von Motagua attackiert. Danach gingen gegnerische Fans aufeinander los. Sieben Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, wie ein Kliniksprecher sagte. Drei von ihnen starben, vier weitere wurden in der Notaufnahme behandelt.    

Bei dem Angriff auf den Mannschaftsbus wurden auch drei Spieler von Motagua verletzt, wie Vereinspräsident Pedro Atala mitteilte. Sie mussten demnach ebenfalls ambulant im Krankenhaus behandelt werden. „Wir wurden mit Flaschen und Steinen beworfen“, sagte Motaguas Trainer Diego Vásquez örtlichen Medien. „Die Spieler haben sich schreiend auf den Boden geworfen.“ Olimpia-Präsident Rafael Villeda sprach von einem „bedauernswerten“ Vorfall.    

Das Spiel wurde nach der Gewalt abgesagt. Die mehr als 10.000 Fans, die schon im Stadion waren, drängten daraufhin zu den Ausgängen. Als die Polizei vor dem Stadion Tränengas einsetzte, verschärfte sich die Panik.

17. August: Liverpool siegt knapp gegen Southampton, Arsenal ohne Özil

Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool am zweiten Spieltag der englischen Premier League den zweiten Sieg errungen. Der Champions-League-Gewinner zitterte sich zu einem 2:1 (1:0) beim starken FC Southampton. Auch der FC Arsenal gewann zuhause 2:1 (1:0) gegen den FC Burnley, hatte aber ebenfalls Mühe. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil stand bei den Gunners nicht im Kader.

Die Tore für Liverpool erzielten Sadio Mané (45.+1) und Roberto Firmino (71.). Für die Gastgeber traf der ehemalige Liverpool-Profi Danny Ings (83.) nach einem schlimmen Patzer von Keeper Adrian, der bei den Reds den verletzten Stammtorwart Alisson vertrat. Adrian, der am Mittwoch im Supercup gegen Chelsea (5:4 i.E.) den entscheidenden Elfmeter gehalten hatte, spielte Ings den Ball direkt vor die Füße und machte die Schlussphase damit noch einmal ungewollt spannend.

In der ersten Hälfte spielte Liverpool vorübergehend in Unterzahl, weil sich James Milner bei einem Zusammenprall mit Southamptons James Ward-Prowse am Kopf verletzt hatte und behandelt werden musste. Klopp verzichtete jedoch auf einen frühzeitigen Wechsel. Erst nach rund zehn Minuten kehrte Milner mit einem Verband um den Kopf zurück.

Ohne Özil erkämpfte Arsenal, das in der Defensive einige Schwächen offenbarte, den knappen Sieg gegen Burnley. Alexandre Lacazette (13.) und Pierre-Emerick Aubameyang (64.) trafen in London für die Gastgeber. Ein weiteres Tor von Reiss Nelson zählte nach VAR-Prüfung nicht, weil Nacho Monréal zuvor im Abseits gestanden hatte. Ashley Barnes (43.) markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich für Burnley.

Özil war nach Angaben des Vereins nicht fit genug, um im Kader zu stehen. Der Weltmeister von 2014 saß im Stadion auf der Tribüne. Sead Kolasinac wurde rund 20 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt. Nach einem versuchten Überfall auf Özil und Kolasinac vor rund drei Wochen hatte Arsenal das Duo im ersten Saisonspiel bei Newcastle United (1:0) aufgrund von Sicherheitsbedenken zuhause gelassen. Unter der Woche hatten beide wieder mit der Mannschaft trainiert.

16. August: Salihamidzic bestätigt Wechsel von Coutinho zu Bayern 

Der FC Bayern München wird Philippe Coutinho vom FC Barcelona verpflichten. Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte am Freitagabend im ZDF nach dem Eröffnungsspiel der 57. Bundesligasaison eine Ausleihe des Offensivspielers für ein Jahr.

„Ich kann bestätigen, dass Karl-Heinz Rummenigge und ich diese Woche in Barcelona waren und uns mit dem FC Barcelona, dem Spieler und dem Berater geeinigt haben. Wir haben sehr gute Gespräche geführt und ich möchte mich auch beim FC Barcelona bedanken“, sagte Sportdirektor Salihamidzic. „Natürlich fehlen noch ein paar Details, der Medizincheck und die Unterschrift, aber wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Spieler zum FC Bayern holen werden.“ Zu den finanziellen Modalitäten wollte der Bayern-Sportdirektor sich nicht äußern.

15. August: US-Fußballerinnen wollen eigenen Verband verklagen

Im Kampf um Lohngleichheit wollen die Fußball-Nationalspielerinnen der USA gegen ihren eigenen Verband vor Gericht ziehen. Schlichtungsgespräche seien erfolglos geblieben, hieß es in der Mitteilung einer Sprecherin, die am Donnerstag vom TV-Sender CNN zitiert wurde. „Wir sind unverdrossen und blicken einer Verhandlung vor einem Geschworenengericht freudig entgegen“, hieß es weiter. 

Die Weltmeisterinnen sind demnach enttäuscht darüber, dass der Verband „zutiefst diskriminierende“ Bedingungen aufrechterhalten wolle. Begonnen hatte der Streit im März, als 28 US-Nationalspielerinnen eine Klage bei einem Gericht in Los Angeles einreichten. Sie warfen ihrem Fußball-Verband darin unter anderem vor, eine schlechtere Bezahlung im Vergleich zum Männer-Team zu erhalten. Zu den Unterzeichnern der Klage gehören Starspielerinnen wie Carli Lloyd, Alex Morgan und Kapitänin Megan Rapinoe.

Im Juli hatten die US-Fußballerinnen zum vierten Mal den WM-Titel gewonnen. In der Klage argumentierten sie, dass ihre Erfolge größer seien als die der Männer und dass sie mehr Umsätze erwirtschafteten. Verbandspräsident Carlos Cordeiro teilte Ende Juli mit, der Fußball-Verband habe dem Nationalteam der Frauen in den vergangenen Jahren mehr Geld gezahlt als ihren männlichen Kollegen.

15. August: Frankfurter B-Elf zieht glanzlos in die Europa-League-Playoffs ein – Russ droht lange Pause

Überschattet von der schweren Verletzung von Urgestein Marco Russ ist Eintracht Frankfurt der Rückkehr in die Europa League nur mühsam näher gekommen. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter begnügte sich am Donnerstag mit einem 1:0 (1:0) gegen Fußball-Nobody FC Vaduz und leistete sich dabei viele Fehler im Spiel. Nach dem 5:0 im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde hatte eine B-Elf des Bundesligisten gegen die Liechtensteiner vor 48.000 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena wenig zu bieten. Allein Jonathan de Guzman (32. Minute) gelang ein Tor gegen den Schweizer Zweitligisten.

Besonders bitter war dabei die Verletzung von Russ. Der Verteidiger knickte ohne Einwirkung des Gegners mit dem rechten Fuß um und musste mit Verdacht auf einen Achillessehnenriss ausgewechselt werden. „Es ist ärgerlich und schade. Das tut mir leid. Er ist ein Musterprofi. Er lebt diesen Verein. Es sieht nicht gut da. Wir sind für ihn da“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic dem TV-Sender Nitro. Mit Blick auf das Spiel wollte Bobic „nicht zu kritisch“ sein.

15. August: Freiburg-Präsident Fritz Keller soll neuer DFB-Präsident werden

dpa) – Fritz Keller wird im Fall seiner Wahl zum DFB-Präsidenten sein Amt an der Spitze des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg abgeben. „Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen“, wurde der 62-Jährige in einer Mitteilung seines Vereins zitiert. „Da die beiden Ämter nicht miteinander zu vereinbaren wären, werde ich im Falle einer erfolgreichen Wahl als DFB-Präsident mein Amt als Präsident des SC Freiburg schweren Herzens niederlegen.“ Keller wurde 2010 erster Vorsitzender und 2014 Präsident des SC Freiburg. 

Der Deutsche Fußball-Bund hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass die Findungskommission den Regional- und Landesverbänden sowie der Deutschen Fußball Liga Keller als Kandidaten vorschlagen werde. Der Winzer soll am 21. August in Berlin offiziell vorgestellt und auf dem DFB-Bundestag am 27. September in Frankfurt am Main gewählt werden. 

Keller sei der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission gesprochen habe, hatte es in der Mitteilung des DFB geheißen. „Es hat in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit der Findungskommission gegeben“, sagte Keller selbst.

Er würde beim DFB die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten, der Anfang April das Amt aufgegeben hatte. Seitdem führten die DFB-Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch die Geschäfte.

14. August: FC Liverpool gewinnt den europäischen Supercup gegen Chelsea

Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool den europäischen Fußball-Supercup geholt. Der von Klopp trainierte Champions-League-Sieger gewann am Mittwoch in Istanbul in einem englischen Duell im Elfmeterschießen 5:4 gegen Europa-League-Gewinner FC Chelsea. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 (1:1, 0:1) gestanden.

Der zweimal erfolgreiche Sadio Mané (48./95.) und Torhüter Adrián, der den letzten Elfmeter hielt, bescherten Liverpool den insgesamt vierten Erfolg im Supercup. Zuletzt hatten Klopp und seine Mannschaft die englische Ausgabe dieses Wettbewerbes gegen Meister Manchester City verloren. Chelsea muss trotz der Tore von Olivier Giroud (36.) und Jorginho (101./Foulelfmeter) weiter auf den zweiten Gewinn der europäischen Supercup-Trophäe warten.

14. August: Für Ex-Bundespräsident Gauck klingt Tönnies Aussage „zu rassistisch“

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat den Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wegen dessen Aussagen über Afrikaner heftig kritisiert. Er würde das „niemals akzeptieren, was er sagt, weil es mir zu rassistisch klingt“, sagte der 79-Jährige am Mittwoch in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“. „Aber so lange der Mann noch zuhört und Argumenten zugänglich ist oder sich sogar entschuldigt, würde ich mit ihm kämpfen und streiten.“

Fleisch-Unternehmer Tönnies hatte vor zwei Wochen beim Tag des Handwerks in Paderborn als Festredner Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“, hatte der 63-Jährige gesagt. Für die Äußerungen hatte er sich später entschuldigt, war aber von zahlreichen Vertretern aus Politik und Sport kritisiert worden.

„Wenn Menschen eine Pauschalierung betreiben, die Afrikaner, die Ossis, die Wessis, und wenn diese Pauschalierung mit Herabwürdigung verbunden ist, dann ist das der Beginn von einem Zustand, den wir nicht dulden sollten“, warnte Gauck.

Der Ehrenrat des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hatte in der vergangenen Woche den Vorwurf des Rassismus als „unbegründet“ bezeichnet, in den Äußerungen allerdings einen Verstoß „gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot“ gesehen. Tönnies lässt seit der Ehrenrats-Sitzung sein Amt als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen.

An diesem Donnerstag beschäftigt sich die drei Personen umfassende DFB-Ethikkommission mit Tönnies und dessen Aussagen über Afrikaner. Der Gremium kann selbst aber kein Urteil fällen.

14. August: Absturz von Fußballer Sala: Gefährliche Kohlenmonoxidwerte entdeckt

Der vor knapp sieben Monaten bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommene argentinische Fußballer Emiliano Sala war vor dem Absturz einer hohen Konzentration Kohlenmonoxid ausgesetzt. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Untersuchungsbericht der britischen Flugunfallbehörde AAIB hervor. Demnach wurde ein potenziell tödlicher Sättigungsgrad an Kohlenmonoxid im Blut Salas festgestellt. Es sei wahrscheinlich, dass dies auch auf den – weiterhin vermissten – Piloten zugetroffen habe. Je nach Konzentration könne Kohlenmonoxid das Fliegen einer Maschine beeinträchtigen, heißt es in dem Bericht. Horacio Sala an Herzinfarkt gestorben_16.10

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Bei einer Vergiftung kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod durch Ersticken kommen. 

Der 28-jährige Sala war am 21. Januar beim Flug von Frankreich nach Wales mit einer Propellermaschine über dem Ärmelkanal abgestürzt. Der zuvor für den FC Nantes aktive Fußballer war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City. Nach fast zweiwöchiger Suche wurde das Flugzeug am Meeresgrund entdeckt. Salas Leiche wurde geborgen, die des Piloten hingegen noch nicht entdeckt.

14. August: Brasilianischer Drittligist will verurteilten Mörder als Torwart verpflichten +++

Der brasilianische Drittligist Poços de Caldas FC will den wegen Mordes an seiner Ex-Geliebten verurteilten Torhüter Bruno Fernandes verpflichten. Der 34-Jährige solle in den kommenden Tagen seinen Vertrag unterzeichnen und offiziell vorgestellt werden, sagte der Vereinspräsident Paulo César da Silva am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtenportal „Globoesporte“. Zunächst brauche der Spieler allerdings eine Genehmigung der Justizbehörden, um mit dem Club im Bundesstaat Minas Gerais trainieren zu können. 

Bruno war 2009 als Kapitän mit Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister geworden und galt als Kandidat für die Nationalmannschaft. Derzeit verbüßt er allerdings eine Freiheitsstrafe von über 20 Jahren, weil er seine frühere Geliebte töten und an Hunde verfüttern ließ. Motiv für den Mord soll gewesen sein, dass seine Freundin Eliza Samudio trotz bereits erfolgter Trennung ein gemeinsames Kind nicht abgetrieben hatte und zur Welt brachte. An der Tat waren auch Brunos Ehefrau und einige Bekannte beteiligt. 

2017 kam Bruno durch eine Verfügung eines Bundesgerichts frei und spielte vorübergehend beim Zweitligaverein Club Boa Esporte. Später wurde die Entscheidung allerdings kassiert und er musste wieder in Haft. Im Juli schließlich kam Bruno in den halboffenen Vollzug.

14. August: Chemnitzer FC: Insolvenzverwalter beantragt Haft für Notvorstand 

Der Streit zwischen Insolvenzverwalter und Notvorstand beim Fußball-Drittligisten spitzt sich dramatisch zu. Wenige Tage vor der Mitgliederversammlung am Montag hat Insolvenzverwalter Klaus Siemon beim Chemnitzer Insolvenzgericht beantragt, die drei Mitglieder des Notvorstands für die Dauer der Veranstaltung inhaftieren zu lassen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts.

Der Notvorstand des Clubs besteht aus Andreas Georgi, Annette Neuerburg und Frank Sorge. Eine Entscheidung über den Antrag ist nach Sprecher-Angaben noch nicht gefallen. Allerdings sind die Erfolgsaussichten eher gering.

Die Mitgliederversammlung des CFC findet am kommenden Montag von 18.30 Uhr an in der Messe statt. Dort soll ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden, woran sich der neuerlich Streit entzündet hat. Auf der aktuell vorliegenden Liste stehen zwei Kandidaten, gegen die sich Siemon ausspricht. Der Insolvenzverwalter will erreichen, dass nur Personen gewählt werden dürfen, zu denen er seine Zustimmung gegeben hat. Ob dies rechtens ist, muss noch geklärt werden.

Quelle: stern.de

Team-Wettbewerb: Tränenreicher Auftakt bei Dressur-EM: «Beschissener Moment»

Die Tränen liefen und liefen. Jessica von Bredow-Werndl konnte sie kurz nach ihrem Ritt bei der Dressur-Europameisterschaft zunächst nicht stoppen. «Heute ist es zum Heulen», sagte die 33-Jährige aus Tuntenhausen nach dem verpatzten Start: «Ich habe so geheult.»

Immerhin liegt das deutsche Team vor der zweiten Hälfte des Starterfeldes am Dienstag trotzdem auf Gold-Kurs: Platz eins vor Großbritannien und Schweden. Es wirkte, als wollte Dalera die Reiterin veräppeln. In der Traversale hob die Stute den Schweif und erleichterte sich. Mit Sprachwitz erklärte von Bredow-Werndl: «Das war ein beschissener Moment, im wahrsten Sinne des Wortes.» Oder anders ausgedrückt: «Sie musste halt aufs Klo.»

Ein unpassender Moment – vor allem, weil das Pferd zuvor in der Vorbereitung «auf einem anderen Level war», wie die Reiterin erklärte. Doch im Viereck äpfelte Dalera und konnte nicht gleichzeitig perfekt die Lektion zeigen. Das kostete einige Prozentpunkte. «Da kann man nichts machen», kommentierte Bundestrainerin Monica Theodorescu: «Jessi hatte Probleme mit dem Äppeln und hat dann toll gekämpft.»

«Ein Scheiß-Einstieg», sagte die Reiterin, die sich im Verlauf des Rittes aber wieder fing und noch einen guten Grand Prix zeigte. Trotz der anfänglichen Probleme brachte die 33-Jährige das Team in Führung.

Nach der Hälfte des Starterfeldes lag das Quartett sogar noch klarer auf Platz eins, weil Dorothee Schneider als zweite deutsche Reiterin das beste Ergebnis des ersten Tages lieferte und 80,233 Prozent erhielt. «Wir wollen so weitermachen», sagte die Bundestrainerin.

Auch Schneider hatte leichte Probleme am Anfang, doch die 50-Jährige aus Framersheim zeigte mit Showtime den besten Ritt des Tages. «Er hat am Anfang so ein bisschen Spannung aufgebaut», kommentierte Schneider die Probleme und sagte: «Ich bin froh, dass ich für das Team noch über 80 abliefern konnte.»

Die Entscheidung fällt am Dienstag, wenn Sönke Rothenberger aus Bad Homburg mit Cosmo und Isabell Werth aus Rheinberg mit Bella Rose für Deutschland reiten. Weitere Medaillen gibt es im Einzel, im Grand Prix Special am Donnerstag und in der Kür am Samstag.

Quelle: stern.de

2. Liga: Erzgebirge Aue beurlaubt «vorerst» Trainer Meyer

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat völlig überraschend Cheftrainer Daniel Meyer sowie dessen Assistenten und Bruder André Meyer «vorerst» beurlaubt.

Dies sei nach «einem vertraulichen und persönlichen Gespräch» zwischen Vorstand und beiden Trainern beschlossen worden, teilte der sächsische Club mit. Dazu solle es «keine weiteren Stellungnahmen» geben, hieß es weiter.

Sportlich waren die Auer mit zwei Siegen aus drei Ligaspielen gut in die neue Saison gestartet und stehen kurz hinter der Aufstiegszone. Der 39 Jahre alte Daniel Meyer trainiert den Club seit Beginn der vorigen Saison, dabei führte er sein Team im ersten Jahr mit 40 Punkten als Tabellen-14. zum Klassenerhalt.

Anfang August hatte er eine gut einwöchige Auszeit wegen eines Todesfalls in der Familie genommen. Nach dem Schicksalsschlag hatten zunächst sein jüngerer Bruder André und Marc Hensel das Training übernommen und auch das Team beim 3:2 zum Ligastart gegen den SV Wehen Wiesbaden verantwortlich betreut.

Am vergangenen Samstag hatte Aue mit 1:3 bei Arminia Bielefeld die erste Niederlage dieser Saison kassiert. Wie die Besetzung des Trainerpostens nun zukünftig geregelt werden soll, ließ der Club in der knappen Pressemitteilung des Vorstands zunächst offen. Verantwortliche Personen des Vereins waren auf Anfrage nicht zu erreichen.

Quelle: stern.de

Sieg in Berlin: Traumstart trotz Theater: Nagelsmann begeistert Leipzig

Nach dem Traumstart ließ sich Julian Nagelsmann die gute Laune auch vom Dauer-Theater um Timo Werner nicht nehmen. Mit einem Lächeln moderierte der Trainer von RB Leipzig Fragen zum vorerst wohl geplatzten Wechsel des Fußball-Nationalspielers zu Bayern München ab.

Viel lieber sprach er nach dem 4:0 bei Neuling Union Berlin über die Ambitionen seiner eigenen Mannschaft in der gerade gestarteten Bundesliga-Saison. «Wenn wir die Leistung in der Art und Weise gegen mehrere Gegner bestätigen, dann haben wir eine Chance, oben mitzuspielen», sagte Nagelsmann nach seiner Liga-Premiere als RB-Trainer: «Ich bin zufrieden mit dem ersten Auftritt. Das war ein guter Mix, wir haben uns viele Chancen herausgespielt.»

Eine davon verwertete Werner mit einem gewaltigen Schuss in den Winkel zum vorentscheidenden 3:0. Entscheidend soll es in dieser Woche auch in Leipzig werden. Sportdirektor Markus Krösche kündigte an, dass in den nächsten Tagen definitiv ein Schlussstrich unter die Causa Werner gezogen werde. Heißt: Entweder der Stürmer verlängert oder verlässt RB 2020 ablösefrei. Dann wohl in Richtung Bayern München, das der Werner-Partei vor dem Spiel in Berlin mitgeteilt hatte, dass man in dieser Transferperiode keine Verpflichtung plane.

Ebenso wenig wie Nagelsmann ließ sich auch dessen Mannschaft vom Dauerthema Werner beeinflussen. Stattdessen gab man Union einen Crashkurs in Sachen Bundesliga-Fußball und sitzt Tabellenführer Borussia Dortmund als erster Verfolger im Nacken. «Wir wollten ein gutes Spiel machen und ein Statement setzen. Wir sind dominant aufgetreten, hatten viel Ballbesitz», sagte Kapitän Willi Orban.

Gerade der Ballbesitz war es, der RB unter Nagelsmanns Vorgänger Ralf Rangnick oft zu schaffen gemacht hat. Den RB-Profis fehlte es dann an Ideen und Spielwitz – am Ende stand für Leipziger Verhältnisse zu oft ein 0:0. Das Problem hat Nagelsmann offenbar behoben, wobei Union auch ein dankbarer, weil noch nicht bundesligareifer Gegner war. Im Stadion An der Alten Försterei hatte RB 64 Prozent Ballbesitz und erspielte sich eine Vielzahl an Chancen.

Und die waren auch wirklich das einzige Problem an diesem Abend. RB nutzte sie einfach nicht konsequent genug, hätte viel höher gewinnen müssen. «Wir waren im letzten Drittel etwas zu ungenau. Union war mit dem 4:0 am Ende noch gut bedient», sagte Orban. Überbewerten wollte der Verteidiger das Ergebnis ebenso wenig wie Nagelsmann: «Union ist noch nicht abgestiegen und wir sind noch nicht Meister geworden.»

Worte, die vor allem Union Trost spenden sollten. Denn nach der Lehrstunde herrschte in Köpenick vor allem Ernüchterung und Zweckoptimismus. «Wer weiß, wozu es gut ist. Vielleicht war es ein Dämpfer, um zu sehen, dass es in der Bundesliga anders läuft», sagte Mittelfeldspieler Grischa Prömel. Und auch Trainer Urs Fischer blickte nach vorn: «Es liegt an uns, wie schnell wir uns in dieser neuen Liga zurechtfinden. Wir haben eine Kostprobe bekommen, was es heißt, in der Bundesliga zu spielen.»

Quelle: stern.de

2. Liga: Duksch beschert Hannover ersten Sieg – Hamburg an der Spitze

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat dank Stürmer Marvin Ducksch den ersten Saisonsieg gefeiert.

Beim 3:0 (1:0)-Auswärtserfolg gegen den punktlosen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden glänzte der 25-Jährige als Torschütze (28. und 77. Minute/Elfmeter) sowie als Torvorbereiter für Florent Muslija (57.).

Mit dem Erfolg beim Tabellenletzten endete für Hannover zudem eine 30 Spiele andauernde Sieglos-Serie in der Fremde. Es war der erste Auswärtssieg der Niedersachsen seit dem 21. Oktober 2017 (2:1 beim FC Augsburg).

Während sich Hannover ins obere Tabellenmittelfeld vorschob, kletterte der VfB Stuttgart nach einem späten 2:1 (0:1)-Erfolg gegen den FC St. Pauli auf den zweiten Tabellenplatz. Trotz einer enttäuschenden Vorstellung durften die Schwaben am Ende doch jubeln, weil der eingewechselte Nicólas González in der 90. Minute das Siegtor erzielte. «Wir haben nicht durch spielerischen Glanz, sondern durch unser großes Kämpferherz gewonnen», analysierte VfB-Profi Daniel Didavi im Interview mit dem TV-Sender «Sky» die Partie.

Chancenlos war Erzgebirge Aue beim 1:3 (0:1) gegen Arminia Bielefeld. Die mit zwei Erfolgen zunächst optimal in die Saison gestarteten Sachsen präsentierten sich am Samstag harmlos und mussten die Gegentreffer von Joakim Nilsson (21.), Fabian Klos (61.) und Andreas Voglsammer (85./Foulelfmeter) hinnehmen.

Bereits am Freitagabend hat der Hamburger SV durch ein 1:0 (0:0) gegen den VfL Bochum die Tabellenführung übernommen und den besten Saisonstart seit neun Jahren hingelegt. Für den knappen Erfolg gegen den noch sieglosen Revierclub sorgte ausgerechnet der erst im Sommer von Bochum nach Hamburg gewechselte Stürmer Lukas Hinterseer.

Eine weiteren Rückschlag musste der 1. FC Nürnberg hinnehmen: Der Bundesliga-Absteiger verlor beim SV Sandhausen nach einer in der ersten Halbzeit erschreckend schwachen Leistung mit 2:3 (1:2). Es war für den Club bereits die die zweite Saisonniederlage.

Quelle: stern.de

Turnier in Antwerpen: Deutsche Hockey-Herren starten mit Torfestival in EM

Die deutschen Hockey-Herren sind mit einem Torfestival in die Europameisterschaft in Belgien gestartet. Gegen Außenseiter Schottland setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Kermas in Antwerpen sicher mit 9:0 (4:0) durch und vergab dabei sogar einen noch höheren Erfolg.

Timm Herzbruch (3), Niklas Wellen (2), Mats Grambusch, Florian Fuchs, Christopher Rühr und Martin Häner erzielten die Tore für die klar überlegenen DHB-Herren. Diese zwangen den starken Torwart Tony Alexander zudem zu mehreren Top-Reaktionen.

In ihrem zweiten Match gegen den EM-Titelverteidiger und Mitfavoriten Niederlande steht den Deutschen am Sonntag (20.30 Uhr) allerdings eine deutlich höhere Herausforderung bevor. Zum Gruppenabschluss geht es am Dienstag (15.45 Uhr) gegen Irland, das die DHB-Herren bei der EURO-Generalprobe vor zwei Tagen mit 1:0 besiegt hatten. Nur der EM-Sieger qualifiziert sich direkt für die Olympischen Spiele 2020.

Quelle: stern.de

1. Bundesliga-Spieltag: BVB ohne Stammkeeper Bürki – Götze nicht in der Startelf

Borussia Dortmund muss zum Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga am heutigen Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg auf Roman Bürki verzichten.

Der Stammkeeper hatte bereits beim 2:0 im Supercup gegen den FC Bayern und beim 2:0 im Pokal gegen den KFC Uerdingen aufgrund einer Schnittwunde am Schienbein gefehlt. Diese Wunde bereitet ihm weiterhin Probleme. Bürki wird erneut von Marwin Hitz vertreten.

Weiter mit der Reservistenrolle muss sich Mario Götze begnügen. Auch im dritten Pflichtspiel in dieser Saison sitzt der Weltmeister von 2014 zunächst nur auf der Bank. Trainer Lucien Favre gab auf der zentralen Angreiferposition erneut dem Spanier Paco Alcácer den Vorzug vor dem 27 Jahre alte Weltmeister von 2014. Götze hatte bereits beim Supercup und im Pokalspiel nicht in der Startelf gestanden. Die Verhandlungen über die Verlängerung seines im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages haben bisher zu keinem Ergebnis geführt.

Quelle: stern.de

Primera Division: Barça patzt ohne Messi – «Griezmann ist noch nicht gelandet»

Neue Saison, altes Leid: Ohne Lionel Messi läuft es beim FC Barcelona nicht rund. Gleich in der ersten Partie der Primera División fehlte der Argentinier wegen einer Muskelzerrung – und prompt verpatzte der amtierende spanische Meister sein Auftaktspiel bei Athletic Bilbao.

«Nicht jeder ist so wie er, und wir müssen lernen, damit umzugehen, wenn er nicht da ist», sagte Coach Ernesto Valverde nach der 0:1-Pleite mit Blick auf den fünfmaligen Weltfußballer. Altmeister Aritz Aduriz hatte kurz vor Abpfiff das Traumtor für Athletic erzielt, Barça-Keeper Marc-André ter Stegen war chancenlos.

Dabei haben die Katalanen eigentlich gut eingekauft und Angriff wie Mittelfeld mit Superstars wie dem 120-Millionen-Neuzugang Antoine Griezmann und Frenkie de Jong von Ajax Amsterdam verstärkt. Gerade Griezmann müsse aber «mehr ins Spiel finden», resümierte Valverde. Der Franzose bewege sich gut, aber sei noch nicht in der Lage gewesen, das Spiel zu dominieren. Die klare Ansage: «Wir erwarten viel von vielen Spielern.»

Die Zeitung «Mundo Deportivo» beschwichtigte, dem von Atlético Madrid gekommenen Griezmann fehle einfach noch die nötige Spielerfahrung, um die Automatismen zu kennen. «Marca» bescheinigte hingegen, der 28-Jährige sei «noch nicht bei Barça gelandet».

Hinzu kam Pech: Griezmanns Sturmpartner Luis Suárez musste bereits in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Der Torjäger aus Uruguay habe eine Muskelläsion im rechten Unterschenkel, teilte der Club mit. Ob er länger pausieren muss, war noch nicht sicher.

Und noch ein anderer fehlte im Kader: Offensivspieler Philippe Coutinho wird an den FC Bayern München ausgeliehen, wie am Freitagabend bekannt wurde. Der brasilianische Nationalspieler, der Anfang 2018 für geschätzt rund 140 Millionen Euro vom FC Liverpool zu den Katalanen gewechselt war, verfolgte die Partie in Bilbao von der Tribüne aus. Kritiker schrieben, seine Leistungen in den vergangenen eineinhalb Jahren seien ohnehin «mehr als mäßig» gewesen.

Das große Fragezeichen, das weiter alle umtreibt, ist derweil Neymar. Noch immer ist nicht sicher, ob der Topstar vor Ende des Transferfensters Anfang September doch noch seinen Weg von Paris Saint-Germain zurück nach Barcelona findet. Oder ob er eventuell zu Real Madrid geht. Oder ob er gar in Paris bleibt.

Der Transfer von Coutinho macht die Sache nicht leichter – oder doch? Barcelona hatte PSG Berichten zufolge zuvor 100 Millionen Euro plus Coutinho und Nelson Semedo für Neymar geboten. Auf den Deal waren die Franzosen zunächst nicht eingegangen. Manche meinen, der Bayern-Deal kompliziere die Gespräche. Aber ist das wirklich so?

Ja, schrieb die französische «L’Équipe». «Für Neymar ändert sich alles», titelte das Blatt und fügte hinzu: «Mit dem Wechsel von Coutinho zu Bayern München endet das Szenario eines Comebacks des Parisers bei Barça.» Das würde die Chancen des ebenfalls um Neymar buhlenden Rekordmeisters Real Madrid deutlich erhöhen.

Nein, meinte hingegen Barcelonas Hausblatt «Sport». Die Clubführung habe mit Coutinho extra einen der teuersten Spieler ausgeliehen, um genug finanzielle Mittel für die Verpflichtung Neymars zu haben. «Und die haben sie jetzt.» Barça-Präsident Josep Maria Bartomeu habe «das Kommando für die Operation übernommen», so die Zeitung. Schon sehr bald sollte PSG demnach ein endgültiges Angebot unterbreitet werden.

Vieles ist beim LaLiga-Saisonauftakt also noch offen. Eines aber ist sicher: «Ohne Messi leidet das Blaugrana-Team», wie es «Mundo Deportivo» formulierte. Barça müsse vor allem daran arbeiten, die neuen Spieler besser zu integrieren. «Bis Messi zurückkommt, muss ein Gang zugelegt werden.»

Quelle: stern.de

Transfermarkt: Wechsel von Cuisance von Gladbach zum FC Bayern perfekt

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den sofortigen Wechsel von Mittelfeldspieler Michaël Cuisance zum FC Bayern bestätigt.

Der 20-Jährige habe den Medizincheck bei den Münchnern absolviert, am Samstag seien die Verträge für den Transfer zwischen beiden Vereinen unterzeichnet worden, teilten die Gladbacher mit. Cuisance war vor zwei Jahren im Alter von 17 Jahren von der AS Nancy zur Borussia gewechselt und bestritt 35 Bundesliga-Partien für den Club. Zuletzt war er jedoch mit seiner Rolle bei der Borussia unzufrieden. In Mönchengladbach hatte er noch einen Vertrag bis Ende Juni 2023.

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte den bevorstehenden Transfer bereits am Freitagabend nach dem 2:2 des deutschen Rekordmeisters gegen Hertha BSC im Saison-Eröffnungsspiel verkündet. Zur Ablöse machten beide Clubs keine Angaben. Medienberichten zufolge sollen die Bayern einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag für Cuisance überweisen.

Quelle: stern.de

Gerangel: Eklat bei Pressekonferenz der Doping-Opfer-Hilfe

Bei der Pressekonferenz der Doping-Opfer-Hilfe (DOH) ist es zu einem Eklat mit einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen.

Der Anti-Doping-Experte und DOH-Kritiker Werner Franke wollte sich Zugang zur Pressekonferenz in der Bundesstiftung Aufarbeitung SED-Diktatur verschaffen, der DOH-Vorsitzende Michael Lehner bat dagegen den 79 Jahre alten Molekularbiologen, den Raum zu verlassen. «Sie sind nicht eingeladen. Bitte verlassen Sie den Raum», sagte der Anwalt zu Franke. Danach kam es dann zu dem Gerangel.

Franke verließ danach den Raum mit der Einladung zu einer von ihm eigens organisierten Runde. «Wer die Wahrheit hören will, muss ins „Maximilians“ kommen», rief Franke bei seinem Abgang. Das Restaurant befindet sich in einer Entfernung von etwa 100 Metern Luftlinie zur Bundesstiftung.

Der weltbekannte Anti-Doping-Experte Franke kritisiert die Vorgehensweise des Vereins und bezeichnete Antragsteller auf Entschädigung als «Trittbrettfahrer».

Der Heidelberger Jurist Lehner, der Franke in früheren Prozessen verteidigt hat, steht der DOH seit Ende 2018 vor. Der Streit schwelt schon seit 2016, und auch seine Vorgängerin Ines Geipel war schon mit Franke aneinandergeraten. Dazu sagte Lehner: «Wenn zwei Alphatiere aufeinandertreffen, dann knallt es auch mal.»

Quelle: stern.de

Wirbel um Identität: Jatta und HSV-Führung zur Anhörung beim DFB

Fußball-Profi Bakery Jatta vom Zweitligisten Hamburger SV ist vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main angehört worden.

Der Gambier wurde vom Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann, Sportvorstand Jonas Boldt sowie Rechtsanwälten begleitet, wie in einem kurzen Video-Film eines ZDF-Mitarbeiters zu sehen ist. Die Anhörung begann um 12.00 Uhr, wie der HSV bestätigte.

Der DFB will sich Klarheit über Jattas Identität verschaffen und damit die Rechtmäßigkeit seiner Spielgenehmigung prüfen. Nach Informationen der «Sport Bild» soll es Zweifel an den Angaben des Offensivspielers geben. Jatta war im Sommer 2015 nach Deutschland gekommen und hatte 2016 einen Vertrag beim HSV unterschrieben.

Zugleich hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte eine Anhörungsverfahren gegen Jatta eröffnet. Der Profi hat Zeit, sich bis zum 23. August zu Fragen zu äußern.

Quelle: stern.de

Sport kompakt: Freiburg-Präsident Fritz Keller soll neuer DFB-Präsident werden

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

15. August: Freiburg-Präsident Fritz Keller soll neuer DFB-Präsident werden

dpa) – Fritz Keller wird im Fall seiner Wahl zum DFB-Präsidenten sein Amt an der Spitze des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg abgeben. „Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen“, wurde der 62-Jährige in einer Mitteilung seines Vereins zitiert. „Da die beiden Ämter nicht miteinander zu vereinbaren wären, werde ich im Falle einer erfolgreichen Wahl als DFB-Präsident mein Amt als Präsident des SC Freiburg schweren Herzens niederlegen.“ Keller wurde 2010 erster Vorsitzender und 2014 Präsident des SC Freiburg. 

Der Deutsche Fußball-Bund hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass die Findungskommission den Regional- und Landesverbänden sowie der Deutschen Fußball Liga Keller als Kandidaten vorschlagen werde. Der Winzer soll am 21. August in Berlin offiziell vorgestellt und auf dem DFB-Bundestag am 27. September in Frankfurt am Main gewählt werden. 

Keller sei der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission gesprochen habe, hatte es in der Mitteilung des DFB geheißen. „Es hat in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit der Findungskommission gegeben“, sagte Keller selbst.

Er würde beim DFB die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten, der Anfang April das Amt aufgegeben hatte. Seitdem führten die DFB-Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch die Geschäfte.

14. August: FC Liverpool gewinnt den europäischen Supercup gegen Chelsea

Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool den europäischen Fußball-Supercup geholt. Der von Klopp trainierte Champions-League-Sieger gewann am Mittwoch in Istanbul in einem englischen Duell im Elfmeterschießen 5:4 gegen Europa-League-Gewinner FC Chelsea. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 2:2 (1:1, 0:1) gestanden.

Der zweimal erfolgreiche Sadio Mané (48./95.) und Torhüter Adrián, der den letzten Elfmeter hielt, bescherten Liverpool den insgesamt vierten Erfolg im Supercup. Zuletzt hatten Klopp und seine Mannschaft die englische Ausgabe dieses Wettbewerbes gegen Meister Manchester City verloren. Chelsea muss trotz der Tore von Olivier Giroud (36.) und Jorginho (101./Foulelfmeter) weiter auf den zweiten Gewinn der europäischen Supercup-Trophäe warten.

14. August: Für Ex-Bundespräsident Gauck klingt Tönnies Aussage „zu rassistisch“

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat den Schalker Aufsichtsratschef Clemens Tönnies wegen dessen Aussagen über Afrikaner heftig kritisiert. Er würde das „niemals akzeptieren, was er sagt, weil es mir zu rassistisch klingt“, sagte der 79-Jährige am Mittwoch in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“. „Aber so lange der Mann noch zuhört und Argumenten zugänglich ist oder sich sogar entschuldigt, würde ich mit ihm kämpfen und streiten.“

Fleisch-Unternehmer Tönnies hatte vor zwei Wochen beim Tag des Handwerks in Paderborn als Festredner Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“, hatte der 63-Jährige gesagt. Für die Äußerungen hatte er sich später entschuldigt, war aber von zahlreichen Vertretern aus Politik und Sport kritisiert worden.

„Wenn Menschen eine Pauschalierung betreiben, die Afrikaner, die Ossis, die Wessis, und wenn diese Pauschalierung mit Herabwürdigung verbunden ist, dann ist das der Beginn von einem Zustand, den wir nicht dulden sollten“, warnte Gauck.

Der Ehrenrat des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hatte in der vergangenen Woche den Vorwurf des Rassismus als „unbegründet“ bezeichnet, in den Äußerungen allerdings einen Verstoß „gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot“ gesehen. Tönnies lässt seit der Ehrenrats-Sitzung sein Amt als Aufsichtsratschef für drei Monate ruhen.

An diesem Donnerstag beschäftigt sich die drei Personen umfassende DFB-Ethikkommission mit Tönnies und dessen Aussagen über Afrikaner. Der Gremium kann selbst aber kein Urteil fällen.

14. August: Absturz von Fußballer Sala: Gefährliche Kohlenmonoxidwerte entdeckt

Der vor knapp sieben Monaten bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommene argentinische Fußballer Emiliano Sala war vor dem Absturz einer hohen Konzentration Kohlenmonoxid ausgesetzt. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Untersuchungsbericht der britischen Flugunfallbehörde AAIB hervor. Demnach wurde ein potenziell tödlicher Sättigungsgrad an Kohlenmonoxid im Blut Salas festgestellt. Es sei wahrscheinlich, dass dies auch auf den – weiterhin vermissten – Piloten zugetroffen habe. Je nach Konzentration könne Kohlenmonoxid das Fliegen einer Maschine beeinträchtigen, heißt es in dem Bericht. Horacio Sala an Herzinfarkt gestorben_16.10

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Bei einer Vergiftung kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod durch Ersticken kommen. 

Der 28-jährige Sala war am 21. Januar beim Flug von Frankreich nach Wales mit einer Propellermaschine über dem Ärmelkanal abgestürzt. Der zuvor für den FC Nantes aktive Fußballer war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City. Nach fast zweiwöchiger Suche wurde das Flugzeug am Meeresgrund entdeckt. Salas Leiche wurde geborgen, die des Piloten hingegen noch nicht entdeckt.

14. August: Brasilianischer Drittligist will verurteilten Mörder als Torwart verpflichten +++

Der brasilianische Drittligist Poços de Caldas FC will den wegen Mordes an seiner Ex-Geliebten verurteilten Torhüter Bruno Fernandes verpflichten. Der 34-Jährige solle in den kommenden Tagen seinen Vertrag unterzeichnen und offiziell vorgestellt werden, sagte der Vereinspräsident Paulo César da Silva am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtenportal „Globoesporte“. Zunächst brauche der Spieler allerdings eine Genehmigung der Justizbehörden, um mit dem Club im Bundesstaat Minas Gerais trainieren zu können. 

Bruno war 2009 als Kapitän mit Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister geworden und galt als Kandidat für die Nationalmannschaft. Derzeit verbüßt er allerdings eine Freiheitsstrafe von über 20 Jahren, weil er seine frühere Geliebte töten und an Hunde verfüttern ließ. Motiv für den Mord soll gewesen sein, dass seine Freundin Eliza Samudio trotz bereits erfolgter Trennung ein gemeinsames Kind nicht abgetrieben hatte und zur Welt brachte. An der Tat waren auch Brunos Ehefrau und einige Bekannte beteiligt. 

2017 kam Bruno durch eine Verfügung eines Bundesgerichts frei und spielte vorübergehend beim Zweitligaverein Club Boa Esporte. Später wurde die Entscheidung allerdings kassiert und er musste wieder in Haft. Im Juli schließlich kam Bruno in den halboffenen Vollzug.

14. August: Chemnitzer FC: Insolvenzverwalter beantragt Haft für Notvorstand 

Der Streit zwischen Insolvenzverwalter und Notvorstand beim Fußball-Drittligisten spitzt sich dramatisch zu. Wenige Tage vor der Mitgliederversammlung am Montag hat Insolvenzverwalter Klaus Siemon beim Chemnitzer Insolvenzgericht beantragt, die drei Mitglieder des Notvorstands für die Dauer der Veranstaltung inhaftieren zu lassen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts.

Der Notvorstand des Clubs besteht aus Andreas Georgi, Annette Neuerburg und Frank Sorge. Eine Entscheidung über den Antrag ist nach Sprecher-Angaben noch nicht gefallen. Allerdings sind die Erfolgsaussichten eher gering.

Die Mitgliederversammlung des CFC findet am kommenden Montag von 18.30 Uhr an in der Messe statt. Dort soll ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden, woran sich der neuerlich Streit entzündet hat. Auf der aktuell vorliegenden Liste stehen zwei Kandidaten, gegen die sich Siemon ausspricht. Der Insolvenzverwalter will erreichen, dass nur Personen gewählt werden dürfen, zu denen er seine Zustimmung gegeben hat. Ob dies rechtens ist, muss noch geklärt werden.

14. August: DFB sucht immer noch nach einem neuen Biersponsor

Der Deutsche-Fußballbund (DFB) steht ohne Biersponsor da. Nach einer jahrelangen Partnerschaft mit Bitburger, die von 1992 bis zur vergangenen Saison andauerte, ist der Verband nach wie vor auf der Suche nach einem Nachfolger. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). „Der DFB sondiert weiterhin den Markt in diesem Bereich“, zitiert die FAZ einen Verbandssprecher.

Der Sponsoring-Vertrag mit Bitburger lief Ende 2018 aus, wurde von der Brauerei aber schon Anfang 2017 gekündigt. Seitdem ist der DFB auf der Suche nach einem Nachfolger. Schon im Herbst habe ein Sprecher des Fußballverbands gesagt: „Wir suchen noch Ersatz“. Damals sei Krombacher im Gespräch gewesen, zu einem Vertragsabschluss ist es aber offenbar noch nicht gekommen. Auf Nachfrage der FAZ erklärte ein Krombacher-Sprecher: „Wir sind nach wie vor mit dem DFB in Kontakt, aber die Gespräche sind wie bisher lose und ergebnisoffen.“ Ob der DFB mit anderen Braukonzernen spreche, sei ungewiss, so die Zeitung. Sowohl Radeberger, Veltins als auch Warsteiner hätten auf Anfrage der Zeitung abgewunken. 

Die FAZ schreibt von einer „unschönen Leerstelle“ im Sponsoring-Portfolio des DFB hin. So gehörten Partnerschaften mit Brauereien zu den wichtigsten und traditionsreichsten Verbindungen im Fußball. Jeder Klub halte einen Biersponsor.

13. August: FC Bayern bestätigt Ausleihe von Perisic

Der FC Bayern hat das Leih-Geschäft mit dem kroatischen Vize-Weltmeister Ivan Perisic perfekt gemacht. Der deutsche Fußball-Rekordmeister holte den 30 Jahre alte Angreifer von Inter Mailand zunächst für eine Saison, hat danach aber die Option, ihn fest zu verpflichten. Das bestätigten die Münchner am Dienstag, nachdem der Stürmer tags zuvor den Medizincheck bestanden hatte.

„Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic laut Mitteilung. „Er ist technisch stark und in der Offensive flexibel einsetzbar.“ Weil sich Nationalspieler Leroy Sané von Manchester City als Münchner Wunsch-Transfer zuletzt schwer am Kreuzband verletzte, sahen sich die Bayern nach Alternativen um.

Finanzielle Details zu Perisic machte der Verein nicht öffentlich. Dem Vernehmen nach kostet der Kroate rund fünf Millionen Euro an Leihgebühr, bei einer fixen Verpflichtung des eigentlich noch bis 2022 an Inter gebundenen Profis würden 20 Millionen Euro dazu kommen.

„Ich freue mich sehr, zurück in Deutschland zu sein“, wurde der Angreifer zitiert. „Der FC Bayern ist einer der größten Clubs in Europa. Wir wollen nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal, sondern auch in der Champions League angreifen.“

13. August: Fritz von Thurn und Taxis kehrt als Fußball-Kommentator bei DAZN zurück – für ein Spiel

Fritz von Thurn und Taxis kehrt als Bundesliga-Kommentator ans TV-Mikrofon zurück. Der 69-Jährige wird als Co-Kommentator von Uli Hebel im Bundesliga-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern München und Hertha BSC beim Internet-Sender DAZN zu hören sein. Der Reporter hatte nach 24 Jahren bei Premiere und dem Nachfolgesender Sky seine Karriere 2017 beendet. Zuerst hatte die „Bild“ über das „einmalige Comeback“ des Kommentators mit Kultstatus berichtet.

Im Bezahlbereich ist DAZN neuer Bundesliga-Anbieter. Der kostenpflichtige Streamingdienst zeigt als Eurosport-Nachfolger die 30 Erstliga-Spiele am Freitag, darunter auch das Eröffnungsspiel. Im Paket sind zudem fünf Spiele am Sonntag (13.30 Uhr), fünf am Montag (20.30 Uhr) sowie die vier Relegationspartien. 

12. August: Wirbel um Choreo von Hansa-Rostock-Ultras

Für Drittligist Hansa Rostock war die erste Runde des DFB-Pokals zugleich die letzte: Vor 24.000 Zuschauern im heimischen Ostseestadion unterlagen die Norddeutschen dem VfB Stuttgart am Montagabend mit 0:1. Trotz des aus VfB-Sicht gelungenen Saisonstarts regten sich zahlreiche Anhänger der Schwaben und neutrale Fußballfans auf. Der Grund war die nationalistische Choreographie der Hansa-Ultras vor Spielbeginn. Die Ultras zeigten unter anderem ein Banner mit dem in Frakturschrift gehaltenen Spruch: „Außer Rand und Band, für Verein und Vaterland.“ Auf einem weiteren Banner war ein Totenschädel abgebildet, darüber prangten die Worte „Wolgastä Multikriminell seit 1999“. „Wolgastä ist der Name des Fanclubs. Die Einlaufmusik stammte von den bei zahlreichen rechten Fans und Ultras in ganz Deutschland beliebten Böhsen Onkelz.

Auf Twitter schimpften zahlreiche Nutzer über die Choreo. „Schämt Euch! Es ist nicht zu fassen!“, schrieb User Hades. Andere machten sich lustig. Ein Johnny Rog reimte: „Im ganzen Land bekannt, für den mangelnden Verstand.“ Auch nicht jedem Hansa-Anhänger gefiel die Choreo. Hansa-Fan Christoph Pech schrieb auf Twitter: „‚Für Verein und Vaterland‘ in Fraktur und die Onkelz zum Einlaufen. Ich bin seit 30 Jahren Hansa-Fan. Ich könnte so kotzen.“

12. August: DFB-Pokal: FC Bayern schlägt Cottbus und steht in der zweiten Runde 

Nach den Endlos-Diskussionen um neues Personal hat der FC Bayern beim tapferen Außenseiter Energie Cottbus nur einen schmucklosen Sieg geschafft. Dauertorjäger Robert Lewandowski (32. Minute), Kingsley Coman (64.) und Leon Goretzka (85.) sorgten am Montagabend in der Lausitz für das 3:1 (1:0) des Rekord-Pokalsiegers zum Start der Mission Jubiläumstitel. 19 Mal haben die Münchner den nationalen Cup schon gewonnen – am Saisonende soll der 20. Pokalsieg stehen.

VfL Wolfsburg hat sich hingegen im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Oliver Glasner in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Der Pokalsieger von 2015 setzte sich bei Drittligist Hallescher FC erst nach Verlängerung 5:3 (3:3, 1:1) durch und ließ dabei wenige Tage vor dem Bundesliga-Start noch Einiges vermissen.

VfB Stuttgart hat die erste Runde im DFB-Pokal glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich am Montagabend beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24 000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten.

12. August: Hummels würde sich gegen ein DFB-Comeback nicht wehren

Rio-Weltmeister Mats Hummels hat die Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nicht völlig abgehakt. „Wenn ich irgendwann noch einmal das Trikot für Deutschland anziehen darf, würde ich mich nicht dagegen wehren“, sagte der 30-Jährige, der im Sommer von Meister FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurückgekehrt war, im „Kicker“-Interview. „Auf dem Zettel habe ich das nicht und werde die Länderspielpause anderweitig nutzen. Aber ich spiele noch ein paar Jahre, schauen wir einfach, was passiert.“ Hummels war im März von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert worden.

11. August: Köln und der HSV retten sich im Elfmeterschießen

Das Pflichtspiel-Debüt des Kölner Cheftrainers Achim Beierlorzer ist im DFB-Pokal erst nach einer Zitterpartie und einem 3:2 im Elfmeterschießen (3:3, 2:2, 2:0) beim SV Wehen Wiesbaden gelungen. Vor 8000 Zuschauern in der ausverkauften BRITA-Arena hatte Bundesliga-Rückkehrer 1. FC Köln am Sonntag aber viel Mühe. Für die Entscheidung zugunsten der Kölner sorgte Birger Verstraete, der Kölner Torhüter Timo Horn hielt gleich drei Wiesbadener Elfmeter.

Auch der Hamburger SV musste beim Chemnitzer FC in die Verlängerung und anschließend ins Elfmeterschießen. Dort gewann der Zweitligist mit 6:5 (2:2, 2:2). Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Adrian-Markus Fein.

11. August: HSV-Fans unterstützen Bakery Jatta mit Plakat

Trainer Dieter Hecking hat wie angekündigt nicht auf Bakery Jatta im Kader des Hamburger SV im Pokalspiel beim Chemnitzer FC verzichtet. Der 21-Jährige aus Gambia stand nach den Schlagzeilen um angebliche Zweifel an seiner Identität sogar in der Startformation des Zweitligisten.

Die Fans rollten vor dem Anpfiff eine Banderole aus und versicherten Jatta auf Englisch ihre Unterstützung. „Egal was passiert, wir stehen hinter dir“, hieß es dort sinngemäß übersetzt. Jatta ist durch einen Medienbericht in den Fokus geraten. Laut der „Sport Bild“ sollen Zweifel an der Identität des Profis bestehen. Der Coach und auch Mitspieler kritisierten daraufhin auch die Hektik und die Aufregung, die um den Offensivspieler entstanden sind.Behörden entlasten HSV-Profi Jatta: Reisepass echt 21.05

11. August: Boateng entschuldigt sich für sein Verhalten

 Jérôme Boateng hat für seine lustlosen Auftritte in der Endphase der vergangenen Saison beim FC Bayern München um Entschuldigung gebeten. „Ich weiß, dass viele mein Verhalten damals kritisch gesehen haben, auch viele Fans. Und ich verstehe das. Egal, wie es jetzt weitergeht: Ich möchte mich auf jeden Fall dafür entschuldigen“, sagte der frühere Nationalspieler der „Bild am Sonntag“. Der Innenverteidiger war mit seiner Reservistenrolle beim Bundesligisten unzufrieden und hatte dies nach dem Pokalsieg und bei der Meisterfeier zum Abschluss der Saison auch deutlich gezeigt.

„Das war nicht in Ordnung, aber ich wollte wirklich niemanden verärgern oder beleidigen“, sagte der 30-Jährige nun über sein Verhalten. „Ich habe nur aus tiefer Enttäuschung über meine Situation gehandelt. Ich konnte irgendwie nicht anders.“ Unter Trainer Niko Kovac war Boateng zum Ende der vergangenen Saison nur noch Reservist. Vereinspräsident Uli Hoeneß legte ihm mit sehr deutlichen Worten („Fremdkörper“) einen Vereinswechsel nahe.

10. August: Augsburg und Mainz blamieren sich im DFB-Pokal

Die Bundesligisten FC Augsburg und Mainz 05 sind in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Augsburg unterlag dem Regionalligisten SC Verl mit 1:2 (0:2) nach Gegentreffern von Marek Suchy per Eigentor (8.) und Ron Schallenberg (23.). Den Augsburger Treffer schoss André Hahn (83.) per Foulelfmeter. Mainz verlor beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0), für den Manfred Starke (63.) und Florian Pick (90.) trafen.  

Zu den Erstligisten, die auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs dabei sind, gehört der durch die Tönnies-Affäre krisengeschüttelte FC Schalke 04. Die Gelsenkirchener gewannen beim niedersächsischen Regionalligisten SV Drochtersen/Assel ungefährdet 5:0 (1:0). Bayer Leverkusen setzte sich bei Alemannia Aachen 4:1 (2:0) durch. 

Erst in der Verlängerung setzten sich der SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf durch. Freiburg gewann 1:0 (0:0/0:0) in Magdeburg. Düsseldorf siegte 3:1 (0:1/1:1) beim FC 08 Villingen.

8. August: Sané soll Kreuzbandverletzung erlitten haben

Nationalspieler Leroy Sané hat sich nach „Bild“-Informationen das Kreuzband im rechten Knie angerissen. Der 23 Jahre alte Wunschspieler des FC Bayern müsse operiert werden und falle monatelang aus, schreibt die Zeitung . Eine offizielle Bestätigung von Sanés Verein Manchester City oder dem deutschen Rekordmeister aus München gab es zunächst nicht. Der Flügelspieler hatte am Sonntag beim Sieg im Supercup gegen den FC Liverpool eine Blessur am Knie erlitten. „Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm“, hatte City-Trainer Pep Guardiola damals noch gesagt. 

Welche Auswirkungen die schwere Verletzung auf die Transferbemühungen des FC Bayern um den Nationalspieler hat, war zunächst unklar. Die Münchner wollen den Flügelspieler seit Wochen in die Bundesliga zurückholen, die Verhandlungen aber gestalteten sich schwierig. Nachdem es zuletzt Berichte gab, wonach sich der Verein mit dem Spieler auf einen Transfer geeinigt habe, kamen die zwei Meister aus Deutschland und England bei der Ablösesumme offenbar nicht voran. ManCity soll 150 Millionen Euro verlangt haben, die Bayern wollten weniger zahlen. Ob die Verletzung den Preis drückt oder Bayern Sané nun gar nicht mehr haben will, war am Donnerstag zunächst offen.

8. August: Klopp lernte durch US-Sitcom, besser Englisch zu sprechen

Fußballtrainer Jürgen Klopp hat den klassischen Englisch-Unterricht durch die US-Sitcom „Friends“ ersetzt. Die einfachen Dialoge seien gut zum Lernen, da „man sehr schnell jedes Wort versteht“, sagte der Coach des FC Liverpool in einem BBC Radio-Podcast. 

Trotz seiner Begeisterung für die Serie könne er sich aber nicht wirklich mit einer der drei männlichen Hauptrollen identifizieren. „Ich mag die Frauen lieber als die Männer“, sagte der 52-Jährige, der seit 2015 in England lebt. Auf Nachfrage der Moderatorin, ob nicht die Rolle des charmanten Joey zu ihm passen würde, antwortete Klopp, dass ihm dessen Flirtfähigkeiten fehlten. „Ich bin vielleicht ein bisschen schlauer als Joey, aber leider konnte ich Frauen nie so gut ansprechen wie er.“

Quelle: stern.de

Transfermarkt: Effenberg für Mandzukic-Transfer zum FC Bayern

Ex-Profi Stefan Effenberg empfiehlt dem FC Bayern München eine Verpflichtung von Stürmer Mario Mandzukic.

«Er hat eine Riesenerfahrung, kennt die Bundesliga und auch Trainer Kovac sehr gut. Er ist selten bis nie verletzt. Und auch er steht für Mentalität und ein aufopferungsvolles Spiel. Das liebe ich an ihm, das hat mich schon immer beeindruckt. Mandzukic ist nach wie vor hungrig», schrieb Effenberg in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal «t-online.de».

Mit dem 33 Jahre alten Kroaten, der seit 2015 bei Juventus Turin spielt, hätten die Münchner «plötzlich wieder eine Chance auf den Sieg in der Champions League», meinte Effenberg. Mandzukic spielte bereits von 2012 bis 2014 in München und gewann mit den Bayern 2013 die Fußball-Königsklasse. Am Dienstag hatte der FC Bayern in Ivan Perisic bereits einen Landsmann von Trainer Niko Kovac von Inter Mailand ausgeliehen.

Eine Verpflichtung von Philippe Coutinho vom FC Barcelona sieht Effenberg hingegen skeptisch. «Coutinho kennt weder die Bundesliga noch Trainer Kovac, er spricht kein Deutsch – und er war zuletzt beim spanischen Topclub kein Stammspieler. Er hat nur acht von 38 Primera-Division-Spielen über 90 Minuten absolviert, dabei fünf Tore erzielt und zwei vorbereitet. Coutinho hat große Qualitäten – dennoch wäre ein Transfer für Bayern ein Wagnis», meinte Effenberg (51), der 2001 mit dem FC Bayern Champions-League-Sieger wurde.

Quelle: stern.de

Liverpool-Coach: Klopp wirbt für Änderung der Regelauslegung bei Abseits

Jürgen Klopp hat für eine Rückkehr zur «alten» Auslegung der Abseits-Regel plädiert.

«Das ist etwas, wo es schön wäre, wenn sie noch einmal darüber reden und einen genauen Blick darauf werfen würden», sagte der Trainer des FC Liverpool nach dem Supercup-Sieg gegen den FC Chelsea in Istanbul. «Vielleicht kommen sie wieder zurück zur guten, alten Regel, dass Abseits auch Abseits ist. Die Fahne geht hoch, und es wird in die andere Richtung gespielt.»

Seit der Einführung des Videobeweises, der in den Wettbewerben der Europäischen Fußball-Union seit der K.o.-Runde der Champions League der Vorsaison verwendet wird, sind die Linienrichter angehalten, bei zweifelhaften und knappen Abseits-Situationen das Spiel erst einmal im Sinne des angreifenden Teams weiterlaufen zu lassen. Fällt dann ein Tor, das irregulär ist, kann der Videoassistent eingreifen. Würde immer direkt auf Abseits entschieden und so eine aussichtsreiche Tormöglichkeit unterbunden, könnte er dies nicht.

Beim 5:4 der Reds im Elfmeterschießen war es mehrfach zu solchen Situationen gekommen. Das Gespann um Schiedsrichterin Stephanié Frappart, die als erste Frau in einem bedeutenden UEFA-Spiel zum Einsatz kam, legte die neue Regel großzügig, aber richtig aus. Zweimal wurde Chelsea ein Tor wieder aberkannt. Christian Pulisic (40.) und Mason Mount (83.) standen im Abseits.

«Ich bin nicht sicher, ob die Diskussion abgeschlossen ist», sagte Klopp. «Ich hoffe nicht. Wenn wir das nicht ändern können, müssen wir lernen, damit klarzukommen. So ist das halt. Aber es fühlt sich komisch an in einigen Situationen.» In der englischen Premier League wird der Videobeweis seit der am vergangenen Wochenende gestarteten Saison verwendet.

Quelle: stern.de

Sport kompakt: Leih-Deal perfekt: FC Bayern verpflichtet Vize-Weltmeister Perisic – der hat große Ziele

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

13. August: FC Bayern bestätigt Ausleihe von Perisic

Der FC Bayern hat das Leih-Geschäft mit dem kroatischen Vize-Weltmeister Ivan Perisic perfekt gemacht. Der deutsche Fußball-Rekordmeister holte den 30 Jahre alte Angreifer von Inter Mailand zunächst für eine Saison, hat danach aber die Option, ihn fest zu verpflichten. Das bestätigten die Münchner am Dienstag, nachdem der Stürmer tags zuvor den Medizincheck bestanden hatte.

„Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic laut Mitteilung. „Er ist technisch stark und in der Offensive flexibel einsetzbar.“ Weil sich Nationalspieler Leroy Sané von Manchester City als Münchner Wunsch-Transfer zuletzt schwer am Kreuzband verletzte, sahen sich die Bayern nach Alternativen um.

Finanzielle Details zu Perisic machte der Verein nicht öffentlich. Dem Vernehmen nach kostet der Kroate rund fünf Millionen Euro an Leihgebühr, bei einer fixen Verpflichtung des eigentlich noch bis 2022 an Inter gebundenen Profis würden 20 Millionen Euro dazu kommen.

„Ich freue mich sehr, zurück in Deutschland zu sein“, wurde der Angreifer zitiert. „Der FC Bayern ist einer der größten Clubs in Europa. Wir wollen nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal, sondern auch in der Champions League angreifen.“

13. August: Fritz von Thurn und Taxis kehrt als Fußball-Kommentator bei DAZN zurück – für ein Spiel

Fritz von Thurn und Taxis kehrt als Bundesliga-Kommentator ans TV-Mikrofon zurück. Der 69-Jährige wird als Co-Kommentator von Uli Hebel im Bundesliga-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern München und Hertha BSC beim Internet-Sender DAZN zu hören sein. Der Reporter hatte nach 24 Jahren bei Premiere und dem Nachfolgesender Sky seine Karriere 2017 beendet. Zuerst hatte die „Bild“ über das „einmalige Comeback“ des Kommentators mit Kultstatus berichtet.

Im Bezahlbereich ist DAZN neuer Bundesliga-Anbieter. Der kostenpflichtige Streamingdienst zeigt als Eurosport-Nachfolger die 30 Erstliga-Spiele am Freitag, darunter auch das Eröffnungsspiel. Im Paket sind zudem fünf Spiele am Sonntag (13.30 Uhr), fünf am Montag (20.30 Uhr) sowie die vier Relegationspartien. 

12. August: Wirbel um Choreo von Hansa-Rostock-Ultras

Für Drittligist Hansa Rostock war die erste Runde des DFB-Pokals zugleich die letzte: Vor 24.000 Zuschauern im heimischen Ostseestadion unterlagen die Norddeutschen dem VfB Stuttgart am Montagabend mit 0:1. Trotz des aus VfB-Sicht gelungenen Saisonstarts regten sich zahlreiche Anhänger der Schwaben und neutrale Fußballfans auf. Der Grund war die nationalistische Choreographie der Hansa-Ultras vor Spielbeginn. Die Ultras zeigten unter anderem ein Banner mit dem in Frakturschrift gehaltenen Spruch: „Außer Rand und Band, für Verein und Vaterland.“ Auf einem weiteren Banner war ein Totenschädel abgebildet, darüber prangten die Worte „Wolgastä Multikriminell seit 1999“. „Wolgastä ist der Name des Fanclubs. Die Einlaufmusik stammte von den bei zahlreichen rechten Fans und Ultras in ganz Deutschland beliebten Böhsen Onkelz.

Auf Twitter schimpften zahlreiche Nutzer über die Choreo. „Schämt Euch! Es ist nicht zu fassen!“, schrieb User Hades. Andere machten sich lustig. Ein Johnny Rog reimte: „Im ganzen Land bekannt, für den mangelnden Verstand.“ Auch nicht jedem Hansa-Anhänger gefiel die Choreo. Hansa-Fan Christoph Pech schrieb auf Twitter: „‚Für Verein und Vaterland‘ in Fraktur und die Onkelz zum Einlaufen. Ich bin seit 30 Jahren Hansa-Fan. Ich könnte so kotzen.“

12. August: DFB-Pokal: FC Bayern schlägt Cottbus und steht in der zweiten Runde 

Nach den Endlos-Diskussionen um neues Personal hat der FC Bayern beim tapferen Außenseiter Energie Cottbus nur einen schmucklosen Sieg geschafft. Dauertorjäger Robert Lewandowski (32. Minute), Kingsley Coman (64.) und Leon Goretzka (85.) sorgten am Montagabend in der Lausitz für das 3:1 (1:0) des Rekord-Pokalsiegers zum Start der Mission Jubiläumstitel. 19 Mal haben die Münchner den nationalen Cup schon gewonnen – am Saisonende soll der 20. Pokalsieg stehen.

VfL Wolfsburg hat sich hingegen im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Oliver Glasner in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Der Pokalsieger von 2015 setzte sich bei Drittligist Hallescher FC erst nach Verlängerung 5:3 (3:3, 1:1) durch und ließ dabei wenige Tage vor dem Bundesliga-Start noch Einiges vermissen.

VfB Stuttgart hat die erste Runde im DFB-Pokal glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich am Montagabend beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24 000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten.

12. August: Hummels würde sich gegen ein DFB-Comeback nicht wehren

Rio-Weltmeister Mats Hummels hat die Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nicht völlig abgehakt. „Wenn ich irgendwann noch einmal das Trikot für Deutschland anziehen darf, würde ich mich nicht dagegen wehren“, sagte der 30-Jährige, der im Sommer von Meister FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurückgekehrt war, im „Kicker“-Interview. „Auf dem Zettel habe ich das nicht und werde die Länderspielpause anderweitig nutzen. Aber ich spiele noch ein paar Jahre, schauen wir einfach, was passiert.“ Hummels war im März von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert worden.

11. August: Köln und der HSV retten sich im Elfmeterschießen

Das Pflichtspiel-Debüt des Kölner Cheftrainers Achim Beierlorzer ist im DFB-Pokal erst nach einer Zitterpartie und einem 3:2 im Elfmeterschießen (3:3, 2:2, 2:0) beim SV Wehen Wiesbaden gelungen. Vor 8000 Zuschauern in der ausverkauften BRITA-Arena hatte Bundesliga-Rückkehrer 1. FC Köln am Sonntag aber viel Mühe. Für die Entscheidung zugunsten der Kölner sorgte Birger Verstraete, der Kölner Torhüter Timo Horn hielt gleich drei Wiesbadener Elfmeter.

Auch der Hamburger SV musste beim Chemnitzer FC in die Verlängerung und anschließend ins Elfmeterschießen. Dort gewann der Zweitligist mit 6:5 (2:2, 2:2). Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Adrian-Markus Fein.

11. August: HSV-Fans unterstützen Bakery Jatta mit Plakat

Trainer Dieter Hecking hat wie angekündigt nicht auf Bakery Jatta im Kader des Hamburger SV im Pokalspiel beim Chemnitzer FC verzichtet. Der 21-Jährige aus Gambia stand nach den Schlagzeilen um angebliche Zweifel an seiner Identität sogar in der Startformation des Zweitligisten.

Die Fans rollten vor dem Anpfiff eine Banderole aus und versicherten Jatta auf Englisch ihre Unterstützung. „Egal was passiert, wir stehen hinter dir“, hieß es dort sinngemäß übersetzt. Jatta ist durch einen Medienbericht in den Fokus geraten. Laut der „Sport Bild“ sollen Zweifel an der Identität des Profis bestehen. Der Coach und auch Mitspieler kritisierten daraufhin auch die Hektik und die Aufregung, die um den Offensivspieler entstanden sind.Behörden entlasten HSV-Profi Jatta: Reisepass echt 21.05

11. August: Boateng entschuldigt sich für sein Verhalten

 Jérôme Boateng hat für seine lustlosen Auftritte in der Endphase der vergangenen Saison beim FC Bayern München um Entschuldigung gebeten. „Ich weiß, dass viele mein Verhalten damals kritisch gesehen haben, auch viele Fans. Und ich verstehe das. Egal, wie es jetzt weitergeht: Ich möchte mich auf jeden Fall dafür entschuldigen“, sagte der frühere Nationalspieler der „Bild am Sonntag“. Der Innenverteidiger war mit seiner Reservistenrolle beim Bundesligisten unzufrieden und hatte dies nach dem Pokalsieg und bei der Meisterfeier zum Abschluss der Saison auch deutlich gezeigt.

„Das war nicht in Ordnung, aber ich wollte wirklich niemanden verärgern oder beleidigen“, sagte der 30-Jährige nun über sein Verhalten. „Ich habe nur aus tiefer Enttäuschung über meine Situation gehandelt. Ich konnte irgendwie nicht anders.“ Unter Trainer Niko Kovac war Boateng zum Ende der vergangenen Saison nur noch Reservist. Vereinspräsident Uli Hoeneß legte ihm mit sehr deutlichen Worten („Fremdkörper“) einen Vereinswechsel nahe.

10. August: Augsburg und Mainz blamieren sich im DFB-Pokal

Die Bundesligisten FC Augsburg und Mainz 05 sind in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Augsburg unterlag dem Regionalligisten SC Verl mit 1:2 (0:2) nach Gegentreffern von Marek Suchy per Eigentor (8.) und Ron Schallenberg (23.). Den Augsburger Treffer schoss André Hahn (83.) per Foulelfmeter. Mainz verlor beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0), für den Manfred Starke (63.) und Florian Pick (90.) trafen.  

Zu den Erstligisten, die auch in der zweiten Runde des Wettbewerbs dabei sind, gehört der durch die Tönnies-Affäre krisengeschüttelte FC Schalke 04. Die Gelsenkirchener gewannen beim niedersächsischen Regionalligisten SV Drochtersen/Assel ungefährdet 5:0 (1:0). Bayer Leverkusen setzte sich bei Alemannia Aachen 4:1 (2:0) durch. 

Erst in der Verlängerung setzten sich der SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf durch. Freiburg gewann 1:0 (0:0/0:0) in Magdeburg. Düsseldorf siegte 3:1 (0:1/1:1) beim FC 08 Villingen.

8. August: Sané soll Kreuzbandverletzung erlitten haben

Nationalspieler Leroy Sané hat sich nach „Bild“-Informationen das Kreuzband im rechten Knie angerissen. Der 23 Jahre alte Wunschspieler des FC Bayern müsse operiert werden und falle monatelang aus, schreibt die Zeitung . Eine offizielle Bestätigung von Sanés Verein Manchester City oder dem deutschen Rekordmeister aus München gab es zunächst nicht. Der Flügelspieler hatte am Sonntag beim Sieg im Supercup gegen den FC Liverpool eine Blessur am Knie erlitten. „Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm“, hatte City-Trainer Pep Guardiola damals noch gesagt. 

Welche Auswirkungen die schwere Verletzung auf die Transferbemühungen des FC Bayern um den Nationalspieler hat, war zunächst unklar. Die Münchner wollen den Flügelspieler seit Wochen in die Bundesliga zurückholen, die Verhandlungen aber gestalteten sich schwierig. Nachdem es zuletzt Berichte gab, wonach sich der Verein mit dem Spieler auf einen Transfer geeinigt habe, kamen die zwei Meister aus Deutschland und England bei der Ablösesumme offenbar nicht voran. ManCity soll 150 Millionen Euro verlangt haben, die Bayern wollten weniger zahlen. Ob die Verletzung den Preis drückt oder Bayern Sané nun gar nicht mehr haben will, war am Donnerstag zunächst offen.

8. August: Klopp lernte durch US-Sitcom, besser Englisch zu sprechen

Fußballtrainer Jürgen Klopp hat den klassischen Englisch-Unterricht durch die US-Sitcom „Friends“ ersetzt. Die einfachen Dialoge seien gut zum Lernen, da „man sehr schnell jedes Wort versteht“, sagte der Coach des FC Liverpool in einem BBC Radio-Podcast. 

Trotz seiner Begeisterung für die Serie könne er sich aber nicht wirklich mit einer der drei männlichen Hauptrollen identifizieren. „Ich mag die Frauen lieber als die Männer“, sagte der 52-Jährige, der seit 2015 in England lebt. Auf Nachfrage der Moderatorin, ob nicht die Rolle des charmanten Joey zu ihm passen würde, antwortete Klopp, dass ihm dessen Flirtfähigkeiten fehlten. „Ich bin vielleicht ein bisschen schlauer als Joey, aber leider konnte ich Frauen nie so gut ansprechen wie er.“

Quelle: stern.de