Champions League: 0:0 weckt große Hoffnung: Reife Bayern-Leistung in Liverpool

Vorteil FC Bayern. Mit internationaler Reife hat der deutsche Fußball-Rekordmeister der Offensivwucht des FC Liverpool an der gefürchteten Anfield Road widerstanden.

Auch wenn es für die Münchner im ersten Teil der großen Champions-League-Kraftprobe nicht zum ersten deutschen Europakalerfolg in Liverpool langte können sie nach dem 0:0 voller Zuversicht dem Achtelfinal-Rückspiel am 13. März in der Allianz Arena entgegensehen. Zumal das Premier-League-Team von Trainer Jürgen Klopp in der Gruppenphase alle drei Auswärtsspiele gegen Paris Saint-Germain, SSC Neapel und Roter Stern Belgrad verlor.

«Hier in Liverpool so zu bestehen, ich fand, dass wir das richtig gut gemacht haben», sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. «Wenn wir eine Struktur im Spiel haben, ist es schwer, auch für Liverpool ein Tor zu erzielen. Wir haben unser Ziel erreicht», sagte Kovac.

«Wir wussten, auf wen wir treffen, und dass sie schnelle Spieler haben. Wir haben gut verteidigt und standen sehr kompakt. Wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Auswärts erzielst du gerne ein Tor, aber alle haben mitgearbeitet», sagte Kapitän Manuel Neuer bei Sky und bezeichnete die Ausgangslage als «nicht ganz so schlecht».

Klopp sieht seine Reds aber nicht klar im Nachteil. «Das ist kein Traumergebnis, aber ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten können», sagte der Liverpool-Coach. Richtig glücklich wirkte er aber nicht. «Vor dem Spiel ist viel gequatscht worden, und dann ist das herausgekommen.»

Die in dieser Saison oft patzende Bayern-Abwehr stand um den sehr souveränen Mats Hummels insgesamt stabil und überstand mit Glück auch einige brenzlige Momente. «Die Bayern waren superkonzentriert und haben uns das Leben schwer gemacht», meinte Klopp.

Ein Fußball-Spektakel erlebten die 52.000 Zuschauer bei Wind und Regen nicht. Kovac hatte seine Elf auch ohne den gesperrten Thomas Müller und den verletzten Arjen Robben in seinem ersten K.o.-Spiel der Königsklasse taktisch klug eingestellt. Umstellen muss Kovac im Rückspiel seine Defensive, da Joshua Kimmich dann wegen der dritten Gelben Karte fehlen wird.

Am Spielfeldrand lieferte sich der Kroate einige Wortwechsel mit Kontrahent Klopp. «Das ist es, warum wir Fußballer geworden sind, warum wir arbeiten. Das sind die Spiele, wo man hin möchte», sagte Kovac kurz vor Teil eins seiner Trainer-Reifeprüfung am Sky-Mikrofon.

Und seine Spieler folgten dem taktischen Plan: Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung, Liverpool nicht die Chance zum Überfall-Fußball geben und der euphorischen Menge an der Anfield Road keine Hochstimmung gönnen. Das gelang gerade in der Anfangsphase gut. Besonders der für den verletzten Leon Goretzka neben Thiago auf der Doppelsechs aufgebotene Javier Martinez war trotz wenig Spielpraxis ein Stabilitätsfaktor.

Die Reds hatten aber auch sichtbar Respekt und ließen den Bayern Ball und Raum. Die Klopp-Idee war klar: Auf Münchner Fehler im Aufbau lauern und dann blitzschnell in eine ungeordnete Defensive stoßen. Den Gefallen taten die Bayern ihnen aber vorerst selten. Mohamed Salah (12. Minute) brachte keinen Druck hinter den Ball. Sadio Mané (16.) zog an Kimmich vorbei, aber auch am Tor.

Auch die Bayern kamen zu Möglichkeiten. Nach einer Hereingabe von Serge Gnabry schoss Joel Matip (13.) seinen eigenen Torhüter Alison Becker an. Kingsley Coman – rechtzeitig von seinem Knöchel-Schreck am Freitag in Augsburg genesen – schoss ans Außennetz (16.). Die Bayern kontrollierten das Geschehen, statt Spektakel gab es Rasenschach.

Erst im Laufe des Spiels nahm Liverpool mehr Tempo auf und wurde nun auch gefährlich. Salah (24.) lauerte am langen Pfosten für einen Kopfball und Mané (32.) war plötzlich völlig frei, schoss aber offensichtlich überrascht über soviel Platz überhastet vorbei. Auch Matip (40.) verfehlte nach einer scharfen Hereingabe das Ziel. Die offensive Grund-Gefährlichkeit Liverpools fehlte den Bayern. Auch aus Ballbesitz-Plus und einigen Ecken wurden keine Chancen mehr kreiert.

Kovac und Klopp dachten gar nicht daran, ihre Taktik für die zweite Halbzeit zu ändern. Weiter lauerte Liverpool um den emsigen aber ungewohnt schludrigen Salah. Die Bayern aber offenbarten wenige Lücken. Als Coman (60.) doch mal patzte, waren Martinez und Hummels kollektiv da, um Trent Alexander-Arnold im Strafraum zu stoppen.

Kurz zuvor hatte Gnabry (59.) mit einem beherzten Schuss ein Ausrufezeichen gesetzt. Offensiv gelang den Bayern sonst nur noch wenig. Aber auch die große Schlussattacke – sonst eine Stärke der Reds – blieb aus. Als Mané zum Kopfball kam (85.) war Torwart Manuel Neuer im kurzen Eck zur Stelle.

Quelle: stern.de

0:0 im Hinspiel: Barcelona lässt in Lyon Chancen aus – Ter Stegen glänzt

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und der FC Barcelona haben mit dem 0:0 bei Olympique Lyon eine bessere Ausgangsposition im Kampf um den Viertelfinaleinzug in der Champions League verpasst.

In einer tempo- und chancenreichen Begegnung im Groupama-Stadion hatten die Gäste aus Spanien die besseren Möglichkeiten, im Abschluss aber kein Glück. Der frühere Mönchengladbacher ter Stegen, der sich seit Wochen in herausragender Form präsentiert, reagierte einige Male bei Chancen der Gastgeber prächtig. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 13. März, statt.

Der spanische Meister und Pokalsieger, der die heimische Liga schon wieder mit sieben Punkten Vorsprung anführt, ergriff von Beginn an die Initiative. Doch Kapitän Lionel Messi, Ivan Rakitic und der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembelé scheiterten aus aussichtsreichen Positionen. Ter Stegen verhinderte im ersten Abschnitt freilich mehrmals einen Rückstand. So lenkte er einen Fernschuss von Martin Terrier mit einer spektakulären Parade an die Latte. In der zweiten Halbzeit beruhigte sich die Partie zunächst. Die Franzosen, die in der heimischen Liga auf Rang drei stehen, gewannen an Stabilität in der Defensive. Dennoch kamen Luis Suárez, Sergio Busquets und Messi immer wieder in die Gefahrenzone.

Der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng, den die Katalanen im Januar vom italienischen Club US Sassuolo geholt hatten, gehörte nicht zum Aufgebot von Trainer Ernesto Valverde. Barça hat am Samstag ein schwieriges Liga-Spiel beim FC Sevilla auf dem Programm und muss dann innerhalb von nur vier Tagen zweimal beim Erzrivalen Real Madrid antreten: am 27. Februar im Halbfinal-Rückspiel des spanischen Pokals und am 2. März in der Liga.

Quelle: stern.de

Champions League: Bayern erkämpfen sich Remis beim FC Liverpool

Vorteil FC Bayern. Mit internationaler Reife hat der deutsche Fußball-Rekordmeister der Offensivwucht des FC Liverpool an der gefürchteten Anfield Road widerstanden. Auch wenn es für die Münchner im ersten Teil der großen Champions-League-Kraftprobe nicht zum ersten deutschen Europakalerfolg in Liverpool langte können sie nach dem 0:0 voller Zuversicht dem Achtelfinal-Rückspiel am 13. März in der Allianz Arena entgegensehen. Zumal das Premier-League-Team von Trainer Jürgen Klopp in der Gruppenphase alle drei Auswärtsspiele gegen Paris Saint-Germain, SSC Neapel und Roter Stern Belgrad verlor. 

„Hier in Liverpool so zu bestehen, ich fand, dass wir das richtig gut gemacht haben“, sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. „Wenn wir eine Struktur im Spiel haben, ist es schwer, auch für Liverpool ein Tor zu erzielen. Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte Kovac.

Manuel Neuer zufrieden

„Wir wussten, auf wen wir treffen, und dass sie schnelle Spieler haben. Wir haben gut verteidigt und standen sehr kompakt. Wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Auswärts erzielst du gerne ein Tor, aber alle haben mitgearbeitet“, sagte Kapitän Manuel Neuer bei Sky und bezeichnete die Ausgangslage als „nicht ganz so schlecht“.Jürgen Klopp: Die Bayern sind ein großer Club!_16.15Uhr

Klopp sieht seine Reds aber nicht klar im Nachteil. „Das ist kein Traumergebnis, aber ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten können“, sagte der Liverpool-Coach. Richtig glücklich wirkte er aber nicht. „Vor dem Spiel ist viel gequatscht worden, und dann ist das herausgekommen.“

Die in dieser Saison oft patzende Bayern-Abwehr stand um den sehr souveränen Mats Hummels insgesamt stabil und überstand mit Glück auch einige brenzlige Momente. Ein Fußball-Spektakel erlebten die 52.000 Zuschauer bei Wind und Regen nicht. Bayern-Coach Niko Kovac hatte seine Elf auch ohne den gesperrten Thomas Müller und den verletzten Arjen Robben in seinem ersten K.o.-Spiel Europas der Königsklasse taktisch klug eingestellt. Umstellen muss Kovac im Rückspiel seine Defensive, da Joshua Kimmich dann wegen der dritten Gelben Karte fehlen wird.

Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung

Am Spielfeldrand lieferte sich der Kroate einige Wortwechsel mit Kontrahent Klopp. „Das ist es, warum wir Fußballer geworden sind, warum wir arbeiten. Das sind die Spiele, wo man hin möchte“, sagte Kovac kurz vor Teil eins seiner Trainer-Reifeprüfung am Sky-Mikrofon.

Und seine Spieler folgten dem taktischen Plan: Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung, Liverpool nicht die Chance zum Überfall-Fußball geben und der euphorische Menge an der Anfield Road keine Hochstimmung gönnen. Das gelang gerade in der Anfangsphase gut. Besonders der für den verletzten Leon Goretzka neben Thiago auf der Doppelsechs aufgebotene Javier Martinez trotz wenig Spielpraxis war ein Stabilitätsfaktor. 

FC Liverpool mit Respekt

Die Reds hatten aber auch sichtbar Respekt und ließen den Bayern Ball und Raum. Die Klopp-Idee war klar: Auf Münchner Fehler im Aufbau lauern und dann blitzschnell in eine ungeordnete Defensive stoßen. Den Gefallen taten die Bayern ihnen aber vorerst selten. Mohamed Salah (12. Minute) brachte keinen Druck hinter den Ball. Sadio Mané (16.) zog an Kimmich vorbei, aber auch am Tor. 

Auch die Bayern kamen zu Möglichkeiten. Nach einer Hereingabe von Serge Gnabry schon Joel Matip (13.) seinen eigenen Torhüter Alison Becker an. Kingsley Coman – rechtzeitig von seinem Knöchel-Schreck am Freitag in Augsburg genesen – schoß ans Außennetz (16.). Die Bayern kontrollierten das Geschehen, statt Spektakel gab es Rasenschach.

Bayern München kaum gefährlich

Erst im Laufe des Spiels nahm Liverpool mehr Tempo auf und wurde nun auch gefährlich. Salah (24.) lauerte am langen Pfosten für einen Kopfball und Mané (32.) war plötzlich völlig frei, schoß aber offensichtlich überrascht über soviel Platz überhastet vorbei. Auch Matip (40.) verfehlte nach einer scharfen Hereingabe das Ziel. Die offensive Grund-Gefährlichkeit Liverpools fehlte den Bayern. Auch aus Ballbesitz-Plus und einigen Ecken wurden keine Chancen mehr kreiert. 

Kovac und Klopp dachten gar nicht daran, ihre Taktik für die zweite Halbzeit zu ändern. Weiter lauerte Liverpool um den emsigen aber ungewohnt schludrigen Salah. Die Bayern aber offenbarten wenige Lücken. Als Coman (60.) doch mal patzte, waren Martinez und Hummels kollektiv da, um Trent Alexander-Arnold im Strafraum zu stoppen. 

Kurz zuvor hatte Gnabry (59.) mit einem beherzten Schuss ein Ausrufezeichen gesetzt. Offensiv gelang den Bayern sonst nur noch wenig. Aber auch die große Schlussattacke – sonst eine Stärke der Reds – blieb aus. Als Mané zum Kopfball kam (85.) war Torwart Manuel Neuer im kurzen Eck zur Stelle.

Quelle: stern.de

DEL: Mannheim stellt mit 6:5 gegen Bremerhaven Punkterekord ein

Die Adler Mannheim haben in der Deutschen Eishockey Liga den 16 Jahre alten Punkterekord der Eisbären Berlin eingestellt.

Die Kurpfälzer gewannen das phasenweise turbulente Spiel gegen die Pinguins Bremerhaven mit 6:5 (2:2, 2:2, 2:1) und führen die DEL-Tabelle vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde mit 109 Zählern an. Diese Bestmarke stellte der DEL-Rekordmeister Berlin in der Saison 2002/2003 auf.

Dank der Tore von Andrew Desjardins (9. Minute/43./59.), Luke Adam (10.), Garrett Festerling (17.) und Mark Katic (39.) verbesserte das in der Defensive wackelige Team von Trainer Pavel Gross zugleich den Clubrekord von 107 Punkten aus den Hauptrunden 2006/2007 und 2014/2015. Für Bremerhaven, das nach der achten Niederlage in Serie kaum noch Chancen auf die direkte Playoff-Teilnahme hat, trafen Dominik Uher (10.), Brock Hooton (11.), Mark Zengerle (30.), Corey Quirk (37.) und Patrick Joseph Alber (51.).

Den Playoffs einen großen Schritt näher gekommen sind die Kölner Haie und der ERC Ingolstadt. Während sich die Haie beim 6:3 (1:1, 3:0, 2:2) gegen die Nürnberg Ice Tigers gut erholt von der 1:6-Pleite gegen Meister EHC München zeigten und mit 82 Punkten sieben Zähler Vorsprung auf Rang sieben haben, sind es bei den Ingolstädtern (80.) nach dem 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) gegen die Schwenninger Wild Wings fünf Punkte.

Dagegen müssen die Eisbären Berlin sogar um die Teilnahme an der ersten Qualifikationsrunde zu den Playoffs bangen. Der Vizemeister verlor bei den Straubing Tigers mit 3:7 (2:3, 0:2, 1:2) und hat nur noch sechs Punkte Vorsprung auf Rang elf.

Quelle: stern.de

Sport kompakt: Herzprobleme: Sami Khedira fehlt Juventus Turin gegen Atletico Madrid

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

+++ 19. Februar: Sami Khedira fehlt Juventus wegen Herzproblemen +++

Wegen Herzproblemen fehlt der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Sami Khedira dem italienischen Spitzenclub Juventus Turin am Mittwoch im Spiel der Champions League bei Atletico Madrid. Der Verein teilte am Dienstagabend mit, dass der 31-jährige Mittelfeldspieler wegen Herzrhythmusstörungen behandelt wird und auf die Reise nach Spanien verzichten muss. Die gesundheitlichen Probleme beim Weltmeister von 2014 wurden kurz vor der Abreise des souveränen Tabellenführers der Serie A festgestellt.

+++ 19. Februar: Ex-NFL-Profi nach Streit um Parkplatz erschossen

Im Streit um einen Parkplatz hat ein 31-Jähriger im US-Bundesstaat Colorado eine Waffe gezogen und den früheren Football-Profi  Anthony T.J. Cunningham erschossen. Das berichtet unter anderem die „Denver Post“ . Demnach gerieten die beiden Nachbarn am Sonntag vor einer High School in Aurora aneinander. Der mutmaßliche Schütze soll im Verlauf des Streits mehrfach auf den 46-Jährigen gefeuert und ihn dabei lebensgefährlich verletzt haben. Der Ex-Profi der Seattle Seahawks starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus. Einem Polizeisprecher zufolge wohnt der mutmaßliche Täter in der gleichen Straße wie Cunningham und soll das Opfer bereits Stunden vor dem tödlichen Streit körperlich angegriffen haben.  

+++ 18. Februar: Darmstadt 98 entlässt Trainer Dirk Schuster +++

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat auf die sportliche Misere reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Dirk Schuster getrennt. „Aufgrund der starken Gefährdung der in dieser Saison ausgerufenen Ziele und der nicht zufriedenstellenden sportlichen Entwicklung der Mannschaft haben wir uns zu dieser Entscheidung gezwungen gesehen“, begründete Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch am Montag die Freistellung des 51-jährigen Fußballlehrers. Ein Nachfolger für Schuster steht noch nicht fest. 

Nach nur sechs Punkten aus den vergangenen zehn Spielen beträgt der Abstand der „Lilien“ zum Abstiegsrelegationsplatz nur noch vier Zähler. Neben Schuster müssen auch die Co-Trainer Sascha Franz und Frank Steinmetz gehen.

Schuster war am 11. Dezember 2017 als Nachfolger von Torsten Frings nach Darmstadt zurückgekehrt. Zuvor hatte er die Hessen schon von Dezember 2012 bis Sommer 2016 betreut und in dieser Zeit von der 3. Liga in die 1. Fußball-Bundesliga geführt. Sein Vertrag gilt bis zum Saisonende.

+++ 17. Februar: Haus von Kevin-Prince Boateng in Barcelona ausgeraubt +++

Böse Überraschung für Kevin-Prince Boateng nach der Freude über den 1:0-Sieg seines FC Barcelona gegen Real Valladolid: Das Haus des Fußball-Profis in der spanischen Metropole sei während der Begegnung am Samstagabend ausgeraubt worden, berichtete die Zeitung „Mundo Deportivo“. Die unbekannten Täter hätten unter anderem Juwelen im Wert von insgesamt rund 300.000 Euro sowie auch Bargeld erbeutet, hieß es.

Der gebürtige Berliner hatte zuvor seinem ersten Einsatz für Barça in der spanischen Liga sowie sein erstes Spiel im Camp Nou gefeiert. Er spielte von Anfang an und wurde in der 60. Minute durch Luis Suárez ersetzt. Die Einbrecher vermiesten dem 31 Jahre alten Deutsch-Ghanaer also einen ganz besonderen Tag.

Boateng spielt erst seit Januar in Barcelona. Der Tabellenführer der Primera División lieh ihn bis Saisonende vom italienischen Erstligisten US Sassuolo aus. Die Katalanen besitzen zudem eine Kaufoption über acht Millionen Euro. In der Bundesliga spielte Boateng für Hertha BSC, Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt.

+++ 17. Februar: Wegen Bibiana Steinhaus: Keine Fußball-Übertragung im iranischen TV +++

Weil Bibiana Steinhaus das Bundesliga-Gastspiel des FC Bayern München am Freitag beim FC Augsburg geleitet hat, soll die Übertragung des Spiels im iranischen Staatsfernsehen IRIB abgesagt worden sein. Das berichteten diverse iranische Medien und veröffentlichten auch Bilder der deutschen Schiedsrichterin.

Wegen der strengen islamischen Vorschriften werden im iranischen Fernsehen keine Bilder von freizügig gekleideten Frauen – wie etwa in kurzen Sporthosen – gezeigt. In Spielfilmen werden solche Szenen zensiert. Da aber Steinhaus ständig im Bild gewesen und so eine Zensierung kaum möglich gewesen wäre, sei die Übertragung einfach gestrichen worden, hieß es. 

Das iranische Fernsehen durfte wegen der strikten Regeln in der Vergangenheit schon mehrmals die Auslosungen oder Eröffnungszeremonien wichtiger Fußball-Turniere nicht komplett übertragen. Die iranischen Fans reagieren immer verärgert über die Maßnahmen, doch der einflussreiche Klerus hält an seinen islamischen Kriterien weiterhin fest.

+++ 15. Februar: NFL einigt sich mit Kaepernick und Reid +++

Die amerikanische Football-Liga NFL hat im Rechtsstreit mit den beiden Spielern Colin Kaepernick und Eric Reid eine außergerichtliche Einigung erzielt. Dies bestätigte die US-Profiliga am Freitag (Ortszeit) in einer Mitteilung. „Die Parteien haben sich dazu entschlossen, im anhaltenden Rechtsstreit eine Lösung herbeizuführen. Die Einigung unterliegt einer Stillschweigepflicht und wird daher von keiner Seite weiter kommentiert werden“, erklärte die Liga. 

Kaepernick, der im Jahr 2016 als erster Spieler während der Nationalhymne an der Seitenlinie protestierte, hatte im Oktober 2017 Klage gegen die Liga wegen unlauterer Absprache eingereicht. Der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers beschuldigt die NFL einer internen Absprache aufgrund derer er keine weitere Beschäftigung in der Liga erhalten hatte. Reid schloss sich Kaepernicks Klage im Mai 2018 an. 

Bei den Protestaktionen knieten Kaepernick und andere Spieler während der Nationalhymne und hatten damit eine landesweite Debatte losgetreten, in die sich schließlich auch Präsident Donald Trump einschaltete. Trump hatte die NFL-Clubs sogar aufgefordert, alle „Hurensöhne“ zu feuern, die nicht für die Nationalhymne aufstünden. Kaepernicks Aktionen führten vereinzelt auch zu Protesten in anderen Sportligen.

+++ 14. Februar: Frankfurt und Leverkusen spielen nur remis in der Europa League +++

Pokalsieger Eintracht Frankfurt hat seinen Siegeszug durch die Europa League nicht fortsetzen können, darf aber weiter auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Trotz 80-minütiger Überzahl mussten sich die Hessen am Donnerstag im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Martin Hinteregger in der 7. Minute und Filip Kostic (50.) trafen vor rund 15.000 Zuschauern in Charkiw  für den Fußball-Bundesligisten, der zuvor alle sechs Gruppenspiele siegreich gestaltet hatte. Marlos (10.) per Foulelfmeter und Taison (67.) erzielten die Tore für die Ukrainer, die nach einem frühen Feldverweis gegen Taras Stepanenko (11.) fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten mussten.

Bayer Leverkusen nimmt nach dem Europacup- Comeback von Trainer Peter Bosz Kurs auf das Achtelfinale der Europa League. Das 0:0 beim russischen Tabellenzweiten FK Krasnodar spricht vor dem Rückspiel in einer Woche eher für die bis zum Schluss kämpfende Werkself. Vor 34.827 Zuschauern im Krasnodar-Stadion hatte der Fußball-Bundesligist am Donnerstagabend mehr vom Spiel und gute Chancen zum Sieg, konnte aber dank einer Steigerung nach der Pause auch mit der Nullnummer zufrieden sein. „Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Resultat“, sagte Bosz. „Ich hätte gern ein Auswärtstor gemacht“, meinte der 55 Jahre alte Niederländer und stachelte sein Team nach dem engagierten Auftritt an: „Jetzt müssen wir zu Hause gewinnen!“ 

+++ 14. Februar: Ski-WM: Rebensburg gewinnt Silber im Riesenslalom +++

Viktoria Rebensburg hat bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Are Silber im Riesenslalom gewonnen. Sie musste sich in Schweden nur der Slowakin Petra Vlhova geschlagen geben und holte das erste Edelmetall für das deutsche Team bei den Titelkämpfen.

+++ 14. Februar: Anthony Modeste darf für Köln spielen +++

Aufatmen in der Domstadt: Nach langer Hängepartie hat der 1. FC Köln die Spielberechtigung für Anthony Modeste erhalten. Der chinesische Fußballverband erteilte mit der Zustimmung des ehemaligen Klubs des Stürmers, Tianjin Tianhai FC, die Freigabe. Dies teilte der Weltverband Fifa dem Verein am Donnerstag mit. „Diese Entwicklung freut uns sehr“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Modeste, der im vergangenen November zum 1. FC Köln zurückgekehrt war, wird im Kader für das Zweitliga-Auswärtsspiel beim SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr/Sky) stehen und reist mit dem Team nach Ostwestfalen.

+++ 13. Februar: Basketballer Dennis Schröder präsentiert sein Baby +++

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder im Babyglück: Auf seinem Instagram-Account hat der 25-jährige Profi aus der nordamerikanischen Liga NBA ein Foto mit einem Neugeborenen in den Händen gepostet. „Meine Liebe, meine Welt, mein Baby“, schrieb er dazu. 

Schröder fehlte in der Nacht auf Mittwoch beim Spiel seiner Mannschaft Oklahoma City Thunder gegen die Portland Trail Blazers. Seine Mannschaft holte sich trotzdem mit 120:111 den vierten Sieg in Folge.

Schröder und seine Freundin wohnen in Oklahoma City, nachdem der Aufbauspieler vor der laufenden Saison von den Atlanta Hawks zu Thunder gewechselt ist.

+++ 12. Februar: Paris Saint-Germain lässt Manchester United keine Chance +++

Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain haben sich nach einer 45-minütigen Gala-Vorstellung im Old Trafford eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League verschafft. Der französische Meister entschied am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2:0 (0:0) für sich. Presnel Kimpembe (53. Minute) und Kylian Mbappé (60.) erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste.

Kurz vor Schluss sah Manchesters entnervter Paul Pogba wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (89.) – was zum am Ende völlig missratenen Abend für den englischen Rekordmeister passte. Nach einer von Taktik und teilweise übertriebener Härte geprägten ersten Hälfte verdiente sich PSG den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung und kann im Rückspiel am 6. März im Prinzenpark das Viertelfinal-Ticket lösen. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel setzte sich AS Rom gegen den FC Porto mit 2:1 (0:0) durch.

+++ 12. Februar: DFL meldet Umsatzrekord für Bundesliga und Co +++

Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2017/18 einen Umsatzrekord von 4,42 Milliarden Euro erzielt. Dies berichtete das „Handelsblatt“ mit Bezug auf den „Wirtschaftsreport 2019“ der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Vor allem ein neuer Medienvertrag trug demnach 65 Prozent zum Wachstum bei. Für die Spielzeit 2016/17 hatte die DFL einen Umsatz von 4,01 Milliarden Euro vermeldet.  

Die Bundesliga sei „im Großen und Ganzen sehr gesund“, sagte DFL-Chef Christian Seifert der Wirtschaftszeitung. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker als die deutsche Wirtschaft gewachsen. Er räumte aber ein, dass manche Spielergehälter „tatsächlich schwer nachvollziehbar“ seien. 

Liga-Chef Seifert bekräftigte zudem, im Frühjahr 2020 die Medienrechte neu vergeben zu wollen und daran „bereits seit einem Jahr“ zu arbeiten. Die DFL habe neue Ideen entwickelt und rede mit dem Bundeskartellamt darüber. Zur Frage, ob er wieder wie zuletzt mit 80 Prozent mehr Erlöse in diesem Geschäft rechne, erwiderte Seifert: „Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung.“ Der abgekühlte Fernsehmarkt in England und Italien ist für ihn ein Warnzeichen: „Das sollte uns vorsichtig machen.“

+++ 12. Februar: BVB reist ohne Vier nach London +++

Zuletzt ist der BVB-Motor etwas ins Stocken geraten. Gegen Tottenham Hotspur im Champions-League-Achtelfinale soll endlich wieder ein Erfolg eingefahren werden.Ärgerlich ist nur, dass dem Team von Lucien Favre vier wichtige Spieler verletzt fehlen. Besonders schwer wiegen die Ausfälle der Schlüsselspieler Marco Reus (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Paco Alcácer (Schulterverletzung). Reus sorge laut Lizenzspielerchef Sebastian Kehl allein „durch seine Präsenz beim Gegner für eine gewisse Einschüchterung“. Auch die Defensivspieler Lukasz Piszczek (Fersenprobleme) und Julian Weigl (Infekt) stehen nicht zur Verfügung. „Es ist schwer, aufgrund unseres personellen Aderlasses eine Topleistung abzurufen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Immerhin: Trainer Favre ist nach überstandener Erkältung wieder fit.

+++ 12. Februar: VfB Stuttgart: Hitzlsperger ersetzt Sportvorstand Reschke +++

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Sportvorstand Michael Reschke abberufen. Nachfolger wird der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Das teilte der Club am Dienstagmittag mit. 

In einer offiziellen Mitteilung wird Wolfgang Dietrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates, mit folgenden Worten zitiert: „Michael Reschke war als verantwortlicher Sportvorstand maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Mannschaft als Aufsteiger einen hervorragenden siebten Platz in der vergangenen Bundesligasaison erreicht hat.“ Doch: „Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr.“

Reschke signalisiert in der Mitteilung „Verständnis“ für die Entscheidung, „auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte.“ Sein Nachfolger Thomas Hitzlsperger freue sich auf die neue Aufgabe: „In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.“

Der VfB Stuttgart steht derzeit auf dem 16. Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga.

+++ 12. Februar: Englischer Weltmeister-Torwart Gordon Banks gestorben +++

Der frühere englische Fußball-Nationaltorwart Gordon Banks ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Sein früherer Verein Stoke City veröffentlichte am Dienstag eine entsprechende Mitteilung von Banks‘ Familie unter anderem auf Twitter. „Mit großer Trauer teilen wir mit, dass Gordon über Nacht friedlich entschlafen ist“, hieß es darin. „Wir sind tieftraurig, aber wir haben so viele glückliche Erinnerungen und könnten nicht stolzer auf ihn sein.“Stoke City

Der in Sheffield geborene Banks hatte 1966 mit England die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Endspiel von Wembley setzten sich die Three Lions damals mit 4:2 gegen Deutschland durch. Vor seiner Zeit bei Stoke spielte Banks acht Jahre für Leicester City.

+++ 12. Februar: 1. FC Nürnberg entlässt Trainer Köllner +++

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg trennt sich von Aufstiegstrainer Michael Köllner. Köllner werde im Laufe des Tages von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein mit. Nur elf Stunden zuvor hatte der fränkische Traditionsverein Sportvorstand Andreas Bornemann beurlaubt, der Köllners Fürsprecher war. Der „Club“ ist seit 15 Bundesligaspielen sieglos und hat letztmals Ende September eine Partie in Deutschlands Eliteklasse gewonnen.

Interimistisch übernehmen der bisherige Co-Trainer Boris Schommers und Vereinslegende Marek Mintal. Das Duo wird den FCN auch auf das kommende Heimspiel am Montag gegen Borussia Dortmund vorbereiten. Den zweiten Vorstandsposten übernimmt zunächst Marketingleiter Marcus Rößler.

+++ 11. Februar: Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt stirbt mit 30 +++

Im Alter von 30 Jahren ist Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt am Sonntag beim Skifahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Das teilte der in Dortmund ansässige Deutschlandachter mit. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. 

Der gebürtige Ulmer wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. „Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten“, schrieb der Deutschlandachter in der Mitteilung. 

Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: „Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.“ In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten. 

+++ 11. Februar: Ex-Bundesligaspielerin Katharina Lindner ist tot +++

Die ehemalige Fußball-Bundesligaspielerin des 1. FFC Frankfurt, Katharina Lindner, ist tot. Sie sei am Samstag im Alter von 39 Jahren in Schottland gestorben, teilten ihre Vereine Glasgow City, für den sie von 2005 bis Ende 2011 aktiv war und fünf nationale Meistertitel sowie vier Pokalerfolge feierte, und der 1. FFC Frankfurt, mit. Die gebürtige Münchnerin gewann 1999 mit dem Frankfurter Club Meisterschaft und DFB-Pokal. Für Glasgow City bestritt Lindner 173 Spiele und erzielte 128 Tore. Lindner absolvierte auch Spiele für deutsche Junioren-Nationalmannschaften.

+++ 11. Februar: Golf-Oldie Langer knackt Preisgeld-Rekord +++

Seit über zehn Jahren ist Bernhard Langer der dominierende Spieler auf der PGA-Senioren-Tour. Seit dem vergangenen Wochenende hat der Golf-Oldie nun einen weiteren Rekord inne: Dank seines Heimsiegs beim Turnier in Boca Raton (US-Bundesstaat Florida) hat der 61-Jährige auf der Tour nun bereits 27.196.504 Euro Preisgeld kassiert – so viel wie kein anderer. Für langer war es bereits der 39. Triumph bei den Senioren. In Boca Raton gewann der Anhausener mit insgesamt 197 Schlägen souverän vor den US-Amerikanern Marco Dawson (202) und Bob Estes (203).

„Es gibt viele Dinge zu feiern“, sagte Langer glücklich. „Es bedeutet sehr viel, vor deinen heimischen Fans, deiner Familie und deinen Freunden zu gewinnen. Zu Hause zu siegen ist immer etwas Besonderes.“ Besonders freute sich der Masters-Champion von 1985 und 1993, dass er zum ersten Mal einen Sieg mit seiner Tochter Jackie feiern konnte, die als Caddie die Golftasche ihres Vater trug.

Mit 39 Siegen jagt Langer nun den Rekord von US-Legende Hale Irwin, der 45 Turniere auf der Tour der über 50-Jährigen gewinnen konnte.

+++ 11. Februar: Medienbericht: Eintracht-Torjäger Jovic offenbar mit Barcelona einig +++

Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic soll sich nach Informationen der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit dem FC Barcelona über einen Wechsel nach Spanien einig sein. Der Berater des 21 Jahre alten Jovic habe bereits Einvernehmen über einen Vertrag mit dem spanischen Topclub erzielt, berichtete die Zeitung am Montag. Bisher liege dem DFB-Pokalsieger aber noch kein offizielles Angebot der Katalanen vor. Jovic führt mit bisher 14 Treffern die Torschützenliste der Fußball-Bundesliga an. Auch Real Madrid soll laut FAZ-Bericht bei einer möglichen Verpflichtung des serbischen Profis noch nicht aus dem Rennen sein.

+++ 11. Februar: Kerber bleibt in Tennis-Weltrangliste auf Platz sechs +++

Angelique Kerber ist in der Tennis-Weltrangliste weiterhin die Nummer sechs. Die Deutsche war nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open vom zweiten auf den sechsten Platz zurückgefallen. Dem Ranking der Damen-Profiorganisation WTA vom Montag zufolge blieben die Top Ten unverändert. Angeführt wird die Rangliste von der Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka. Bei den Herren steht ebenfalls der Sieger des Turniers, Novak Djokovic, weiterhin an der Spitze der ATP Weltrangliste. Der Deutsche Alexander Zverev bleibt auf dem dritten Platz.

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Quelle: stern.de

Champions League: FC Bayern ohne Goretzka gegen Liverpool – Coman kann spielen

Der FC Bayern München muss das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Abend beim FC Liverpool ohne Leon Goretzka bestreiten. Der deutsche Fußball-Nationalspieler fehlt wegen einer Reizung im Sprunggelenk im Kader des deutschen Rekordmeisters.

«Wir haben alles versucht. Er hat schon beim Einlaufen Schmerzen gehabt», sagte Bayern-Trainer Niko Kovac kurz vor dem Anpfiff dem TV-Sender Sky. Für Goretzka wird Javi Martínez gemeinsam mit seinem spanischen Landsmann Thiago im defensiven Mittelfeld auflaufen.

Kingsley Coman, dessen Einsatz wegen einer Fußverletzung aus dem Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg (3:2) fraglich gewesen war, steht in der Startformation, die Kovac nominierte. «Heute Morgen beim Einlaufen und Kreisspiel hat er sich gut gefühlt. Er spürt noch eine Kleinigkeit, aber die Schmerzen sind zu ertragen», sagte Kovac.

Der Bayern-Coach kündigte eine durchaus mutige Spielweise für die Partie an der Anfield Road an. «Wir haben mit der Aufstellung gezeigt, dass wir nach vorne spielen wollen. Schwächen hat der FC Liverpool gerade hinten», sagte Kovac.

Die Startelf des FC Bayern: Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Martinez – Gnabry, James, Coman – Lewandowski

Quelle: stern.de

Parallel-Slalom: Geiger besser als je zuvor: Rang zwei in Stockholm

Nach dem besten Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere reckte Christina Geiger bei der Siegerehrung die Ski in den Nachthimmel von Stockholm und strahlte. Beim City Event in der schwedischen Hauptstadt hatte sie sich mit Rang zwei wenige Augenblicke zuvor selbst völlig überrascht.

«Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll», meinte sie Sekunden nach dem unerwarteten Erfolg, nur drei Tage nach dem bitteren Aus im WM-Slalom von Are. «Ich bin sehr glücklich», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Glückwünsche ihres Freundes im Ziel genoss sie mit einem Lächeln.

Nur Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA war am Dienstagabend im Parallelslalom etwas zu stark für Geiger, die zuletzt vor mehr als acht Jahren auf einem Weltcup-Podest gestanden hatte. Seit jenem dritten Platz in Semmering war ihr das nicht mehr gelungen.

Shiffrin sicherte sich mit dem Sieg vorzeitig zum sechsten Mal in ihrer Karriere die Disziplin-Wertung im Slalom. Auch Marcel Hirscher aus Österreich hat die kleine Kristallkugel für den besten Slalom-Fahrer der Saison sicher. Den Sieg bei den Männern holte sich Ramon Zenhäusern aus der Schweiz gegen Andre Myhrer aus Schweden.

In der ersten Runde hatte sich Geiger souverän gegen Bernadette Schild aus Österreich durchgesetzt. Im Viertelfinale war sie im ersten Durchgang dann langsamer als Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova, hielt im Rücklauf aber so sehr dagegen, dass sie die Slowakin zu einem Fahrfehler und einem Ausfall trieb. Im Halbfinale setzte sich die konstanteste deutsche Slalom-Fahrerin dieses Winters gegen Olympiasiegerin Frida Hansdotter aus Schweden durch. Ihre Führung aus dem ersten Lauf verteidigte sie und rettete am Ende 0,04 Sekunden ins Ziel – damit war das unerwartete Finale gegen Shiffrin perfekt.

Bei den Männern schied Weltmeister Hirscher zwar im Viertelfinale gegen Zenhäusern aus, sicherte sich aber dennoch vorzeitig die Disziplin-Wertung im Slalom-Weltcup. «Megacool. So früh in meiner Karriere um diese Jahreszeit ist mir das noch nie gelungen», sagte er vor der Weiterreise nach Bansko. «Das bedeutet mir sehr viel.»

Quelle: stern.de

Ferrari-Pilot: Vettels Teamkollege Leclerc gibt Ton bei Formel-1-Tests an

Sebastian Vettels neuer Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc hat den zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten bestimmt.

Der Neuzugang vom ehemaligen Sauber-Rennstall drehte auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona in 1:18,247 Minuten nicht nur die schnellste Runde des Tages, der 21-jährige Monegasse absolvierte im SF90 mit 157 Runden auch die meisten Umläufe. Vettel hatte tags zuvor auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs 1:18,161 Minuten benötigt und 169 Runden abgespult. «Ich bin mir sicher, dass er schnell genug sein wird und mich unter Druck setzen wird», hatte Vettel gesagt und Leclerc als «echten Rivalen» bezeichnet.

Weltmeister-Team Mercedes kam an die Bestzeiten nicht heran. Lewis Hamilton hatte fast 1,7 Sekunden Rückstand auf Leclerc und wurde Zehnter. Valtteri Bottas fehlten als Sechstem knapp 1,3 Sekunden auf den Ferrari-Neuling. Nico Hülkenberg belegte im Renault Position acht des Tagesklassements.

Der neue Williams von Rückkehrer Robert Kubica und Neuling George Russell soll nun am frühen Mittwochmorgen an der Strecke eintreffen und dann im Bestfall am Nachmittag seine ersten Runden drehen. Bis zum Donnerstag kann das Team den nicht rechtzeitig fertig gewordenen FW42 dann noch testen. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen alle Teams dann noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März in Melbourne vorbereiten.

Quelle: stern.de

2. Liga: Zweite Scheidung: Darmstadt 98 trennt sich von Schuster

Die einstige Muster-Ehe zwischen dem SV Darmstadt 98 und Trainer Dirk Schuster ist zum zweiten Mal geschieden worden. Der Zweitligist hat auf die sportliche Misere reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von dem 51 Jahre alten Fußball-Lehrer getrennt.

Gleichzeitig wurde der bisherige Sportkoordinator Carsten Wehlmann zum Sportlichen Leiter des Tabellen-14. befördert und mit der Suche nach einem Nachfolger beauftragt. «Aufgrund der starken Gefährdung der in dieser Saison ausgerufenen Ziele und der nicht zufriedenstellenden sportlichen Entwicklung der Mannschaft haben wir uns zu dieser Entscheidung gezwungen gesehen», begründete Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch die Freistellung von Schuster sowie dessen Co-Trainern Sascha Franz und Frank Steinmetz.

«Wir bedauern es sehr, diesen Schritt vollziehen zu müssen», sagte Fritsch. Das Trio habe «große Verdienste um den SV 98 erworben».

Der im Sommer vom Ligarivalen Holstein Kiel geholte Wehlmann soll nun zügig einen «zum SV 98 passenden Trainer» verpflichten. Man werde sich dabei aber nicht unter Druck setzen, betonte Fritsch. «Wir lassen uns lieber zwei Tage mehr Zeit als zwei zu wenig.» Vorerst wird das Trio Kai-Peter Schmitz, Dimo Wache und Uwe Zimmermann die Mannschaft auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen Dynamo Dresden vorbereiten.

Nach nur sechs Punkten aus den vergangenen zehn Spielen beträgt der Abstand der Hessen zum Abstiegsrelegationsplatz nur noch vier Zähler. Die Vereinsführung sah daher den Zeitpunkt gekommen, das Trainerteam um Schuster auszuwechseln, um den drohenden Absturz in die Drittklassigkeit zu vermeiden.

Vor diesem hatte Schuster die Lilien in der Vorsaison bewahrt, nachdem er die Mannschaft Mitte Dezember 2017 als Nachfolger von Torsten Frings auf Rang 16 übernommen hatte. Dank einer Serie von elf Spielen ohne Niederlage kletterten die Hessen damals noch auf Platz zehn. Doch in dieser Spielzeit stagnierte die Mannschaft.

Für Schuster, dessen Vertrag noch bis zum Saisonende gilt, war es bereits das zweite Engagement in Darmstadt. Zuvor hatte er den Verein schon von Dezember 2012 bis Sommer 2016 betreut und in dieser Zeit von der 3. Liga in die Bundesliga geführt. Trotz des überraschenden Klassenerhalts wechselte der damals gefeierte und später zum Trainer des Jahres gekürte Schuster zum FC Augsburg, wo der ehemalige Bundesligaprofi aber nach nur sechs Monaten beurlaubt wurde.

Auch für Darmstadt ging es nach der ersten Trennung abwärts. Der als Nachfolger geholte Norbert Meier musste nach nur zwölf Spielen gehen. Dessen Nachfolger Frings konnte den Abstieg nicht verhindern und war den Job nach einem Jahr wieder los. Nun ist Wehlmann gefordert, einen geeigneten Trainer zu finden, der die Hessen wieder in ruhiges Fahrwasser führt. Zum Anforderungsprofil sagte Fritsch: «Wir suchen definitiv keinen Feuerwehrmann.»

Quelle: stern.de

P. Köster: Kabinenpredigt: Niemand weiß mehr, was Sache ist: Reformiert endlich die Handspiel-Regel!

War der Arm abgespreizt oder angewinkelt, angelegt und ausgestreckt? Was sich anhört wie eine Aufwärmübung beim Bodenturnen, zerrüttet derzeit regelmäßig die Nerven unzähliger Fußballfans. Denn mit diesem Vokabular werden Woche für Woche zweifelhafte Handelfmeter in der Bundesliga begründet, am 22.Spieltag wurden gleich drei solcher Strafstöße gepfiffen, nicht ohne vorherige ausgiebige Begutachtung durch den Kellerschiedsrichter in Köln.

Nun ist ja unumstritten, dass der Ball insbesondere im Strafraum nicht in die Hand genommen werden sollte. Sonst könnte Bundestrainer Jogi Löw ja gleich Uwe Gensheimer als Nationalstürmer berufen. Mit diesem Minimalkonsens enden jedoch bereits alle Klarheiten und betreten wir das weite Feld der Auslegungssache. Unterschieden werden soll zwischen absichtlichen und unabsichtlichem Handspiel, doch es ist bis heute, bis zum Februar 2019, nicht gelungen, wenigstens ansatzweise klare und verlässliche Kriterien zu schaffen, die den Referees ihre Arbeit auf dem Platz erleichtern. 

Verwirrung um Handspiel ist größer geworden

Stattdessen schwirren Begriffe durch die Gegend, die jeder für sich nur die Verwirrung vergrößert. Ob die „Körperfläche vergrößert wird“, die Armbewegung „unnatürlich“ daherkommt oder die sogenannte „Schutzhand“ ausgefahren wird, all das sorgt nur für Konfusion beim Publikum und bei den Akteuren auf dem Spielfeld.

BL-Check 6.30Dass das bisher nur nicht so aufgefallen ist, inzwischen aber zu einem der größten Ärgernisse des Fußballbetriebs herangewachsen ist, hat mit der Einführung des Videobeweises zu tun. Der wurde ja mit dem Heilsversprechen größtmöglicher Gerechtigkeit installiert. Und offenbar hatte man tatsächlich geglaubt, beim Studium der Fernsehbilder auch vom Gesicht des Beschuldigten ablesen zu können, ob der mit Vorsatz die Pranke ausgefahren hat oder aus Versehen den Ball an den Finger bekommen hat. Nun aber stellt sich heraus, dass auch Videoaufnahmen diese Unklarheiten nicht beseitigen können – jedes Wochenende aufs Neue. Erinnert sei etwa an den Kick der Schalker gegen die TSG Hoffenheim in der Hinrunde, bei dem zwei Handelfmeter verhängt, aber der der Schalker zurückgenommen wurde, bei hier wie dort ähnlich unklarer Beweislage. 

Schwelle für Handspiel muss nach oben gesetzt werden

Die unschöne Konsequenz: Niemand weiß mehr, was Sache ist: Die Schiedsrichter nicht, die Kommentatoren nicht und erst recht nicht die Spieler. Kein Wunder also, dass diese sich inzwischen lautstark zu Wort melden wie RB Leipzigs Kapitän Willi Orban. „Es wäre definitiv hilfreich für alle – für die Schiedsrichter, für die Verteidiger, für die Offensivspieler, wenn da eine klare Linie reinkäme“, moserte Orban, „Als Beteiligter macht das keinen Spaß“.

Bundesliga stern-Check 6.30hDa hat er recht. Doch diese Linie müssten die internationalen Regelhüter vom International Football Association Board (IFAB) vorgeben. Was bisher aus den Beratungen nach außen gedrungen ist, klingt wenig vielversprechend. Geplant ist offenbar, den Regelkatalog zum Thema „Handspiel“ auf zwölf Kriterien auszuweiten. Was eher noch deutlich komplizierter klingt als bisher. Dabei ist das Ziel doch klar. Die Schwelle, um Handelfmeter zu pfeifen, muss drastisch nach oben gesetzt werden. In aller Regel vereiteln Handspiele keine klare Torchance, sondern fälschen Flanken ab. In solchen Fällen eine derart drastische Strafe zu verhängen, widerspricht dem Sinn des Spiels. Es wird höchste Zeit. 

Fußballer stehen Kopf an Kopf18.15

Quelle: stern.de

Sport kompakt: Zweitligist Darmstadt 98 trennt sich von Trainer Schuster

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

+++ 18. Februar: Darmstadt 98 entlässt Trainer Dirk Schuster +++

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat auf die sportliche Misere reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Dirk Schuster getrennt. „Aufgrund der starken Gefährdung der in dieser Saison ausgerufenen Ziele und der nicht zufriedenstellenden sportlichen Entwicklung der Mannschaft haben wir uns zu dieser Entscheidung gezwungen gesehen“, begründete Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch am Montag die Freistellung des 51-jährigen Fußballlehrers. Ein Nachfolger für Schuster steht noch nicht fest. 

Nach nur sechs Punkten aus den vergangenen zehn Spielen beträgt der Abstand der Hessen zum Abstiegsrelegationsplatz lediglich noch vier Zähler. Neben Schuster müssen auch die Co-Trainer Sascha Franz und Frank Steinmetz gehen.

Schuster war am 11. Dezember 2017 als Nachfolger von Torsten Frings nach Darmstadt zurückgekehrt. Zuvor hatte er den Verein schon von Dezember 2012 bis Sommer 2016 betreut und in dieser Zeit von der 3. Liga in die 1. Fußball-Bundesliga geführt. Sein Vertrag gilt bis zum Saisonende.

+++ 17. Februar: Haus von Kevin-Prince Boateng in Barcelona ausgeraubt +++

Böse Überraschung für Kevin-Prince Boateng nach der Freude über den 1:0-Sieg seines FC Barcelona gegen Real Valladolid: Das Haus des Fußball-Profis in der spanischen Metropole sei während der Begegnung am Samstagabend ausgeraubt worden, berichtete die Zeitung „Mundo Deportivo“. Die unbekannten Täter hätten unter anderem Juwelen im Wert von insgesamt rund 300.000 Euro sowie auch Bargeld erbeutet, hieß es.

Der gebürtige Berliner hatte zuvor seinem ersten Einsatz für Barça in der spanischen Liga sowie sein erstes Spiel im Camp Nou gefeiert. Er spielte von Anfang an und wurde in der 60. Minute durch Luis Suárez ersetzt. Die Einbrecher vermiesten dem 31 Jahre alten Deutsch-Ghanaer also einen ganz besonderen Tag.

Boateng spielt erst seit Januar in Barcelona. Der Tabellenführer der Primera División lieh ihn bis Saisonende vom italienischen Erstligisten US Sassuolo aus. Die Katalanen besitzen zudem eine Kaufoption über acht Millionen Euro. In der Bundesliga spielte Boateng für Hertha BSC, Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und Eintracht Frankfurt.

+++ 17. Februar: Wegen Bibiana Steinhaus: Keine Fußball-Übertragung im iranischen TV +++

Weil Bibiana Steinhaus das Bundesliga-Gastspiel des FC Bayern München am Freitag beim FC Augsburg geleitet hat, soll die Übertragung des Spiels im iranischen Staatsfernsehen IRIB abgesagt worden sein. Das berichteten diverse iranische Medien und veröffentlichten auch Bilder der deutschen Schiedsrichterin.

Wegen der strengen islamischen Vorschriften werden im iranischen Fernsehen keine Bilder von freizügig gekleideten Frauen – wie etwa in kurzen Sporthosen – gezeigt. In Spielfilmen werden solche Szenen zensiert. Da aber Steinhaus ständig im Bild gewesen und so eine Zensierung kaum möglich gewesen wäre, sei die Übertragung einfach gestrichen worden, hieß es. 

Das iranische Fernsehen durfte wegen der strikten Regeln in der Vergangenheit schon mehrmals die Auslosungen oder Eröffnungszeremonien wichtiger Fußball-Turniere nicht komplett übertragen. Die iranischen Fans reagieren immer verärgert über die Maßnahmen, doch der einflussreiche Klerus hält an seinen islamischen Kriterien weiterhin fest.

+++ 15. Februar: NFL einigt sich mit Kaepernick und Reid +++

Die amerikanische Football-Liga NFL hat im Rechtsstreit mit den beiden Spielern Colin Kaepernick und Eric Reid eine außergerichtliche Einigung erzielt. Dies bestätigte die US-Profiliga am Freitag (Ortszeit) in einer Mitteilung. „Die Parteien haben sich dazu entschlossen, im anhaltenden Rechtsstreit eine Lösung herbeizuführen. Die Einigung unterliegt einer Stillschweigepflicht und wird daher von keiner Seite weiter kommentiert werden“, erklärte die Liga. 

Kaepernick, der im Jahr 2016 als erster Spieler während der Nationalhymne an der Seitenlinie protestierte, hatte im Oktober 2017 Klage gegen die Liga wegen unlauterer Absprache eingereicht. Der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers beschuldigt die NFL einer internen Absprache aufgrund derer er keine weitere Beschäftigung in der Liga erhalten hatte. Reid schloss sich Kaepernicks Klage im Mai 2018 an. 

Bei den Protestaktionen knieten Kaepernick und andere Spieler während der Nationalhymne und hatten damit eine landesweite Debatte losgetreten, in die sich schließlich auch Präsident Donald Trump einschaltete. Trump hatte die NFL-Clubs sogar aufgefordert, alle „Hurensöhne“ zu feuern, die nicht für die Nationalhymne aufstünden. Kaepernicks Aktionen führten vereinzelt auch zu Protesten in anderen Sportligen.

+++ 14. Februar: Frankfurt und Leverkusen spielen nur remis in der Europa League +++

Pokalsieger Eintracht Frankfurt hat seinen Siegeszug durch die Europa League nicht fortsetzen können, darf aber weiter auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Trotz 80-minütiger Überzahl mussten sich die Hessen am Donnerstag im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Martin Hinteregger in der 7. Minute und Filip Kostic (50.) trafen vor rund 15.000 Zuschauern in Charkiw  für den Fußball-Bundesligisten, der zuvor alle sechs Gruppenspiele siegreich gestaltet hatte. Marlos (10.) per Foulelfmeter und Taison (67.) erzielten die Tore für die Ukrainer, die nach einem frühen Feldverweis gegen Taras Stepanenko (11.) fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten mussten.

Bayer Leverkusen nimmt nach dem Europacup- Comeback von Trainer Peter Bosz Kurs auf das Achtelfinale der Europa League. Das 0:0 beim russischen Tabellenzweiten FK Krasnodar spricht vor dem Rückspiel in einer Woche eher für die bis zum Schluss kämpfende Werkself. Vor 34.827 Zuschauern im Krasnodar-Stadion hatte der Fußball-Bundesligist am Donnerstagabend mehr vom Spiel und gute Chancen zum Sieg, konnte aber dank einer Steigerung nach der Pause auch mit der Nullnummer zufrieden sein. „Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Resultat“, sagte Bosz. „Ich hätte gern ein Auswärtstor gemacht“, meinte der 55 Jahre alte Niederländer und stachelte sein Team nach dem engagierten Auftritt an: „Jetzt müssen wir zu Hause gewinnen!“ 

+++ 14. Februar: Ski-WM: Rebensburg gewinnt Silber im Riesenslalom +++

Viktoria Rebensburg hat bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Are Silber im Riesenslalom gewonnen. Sie musste sich in Schweden nur der Slowakin Petra Vlhova geschlagen geben und holte das erste Edelmetall für das deutsche Team bei den Titelkämpfen.

+++ 14. Februar: Anthony Modeste darf für Köln spielen +++

Aufatmen in der Domstadt: Nach langer Hängepartie hat der 1. FC Köln die Spielberechtigung für Anthony Modeste erhalten. Der chinesische Fußballverband erteilte mit der Zustimmung des ehemaligen Klubs des Stürmers, Tianjin Tianhai FC, die Freigabe. Dies teilte der Weltverband Fifa dem Verein am Donnerstag mit. „Diese Entwicklung freut uns sehr“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Modeste, der im vergangenen November zum 1. FC Köln zurückgekehrt war, wird im Kader für das Zweitliga-Auswärtsspiel beim SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr/Sky) stehen und reist mit dem Team nach Ostwestfalen.

+++ 13. Februar: Basketballer Dennis Schröder präsentiert sein Baby +++

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder im Babyglück: Auf seinem Instagram-Account hat der 25-jährige Profi aus der nordamerikanischen Liga NBA ein Foto mit einem Neugeborenen in den Händen gepostet. „Meine Liebe, meine Welt, mein Baby“, schrieb er dazu. 

Schröder fehlte in der Nacht auf Mittwoch beim Spiel seiner Mannschaft Oklahoma City Thunder gegen die Portland Trail Blazers. Seine Mannschaft holte sich trotzdem mit 120:111 den vierten Sieg in Folge.

Schröder und seine Freundin wohnen in Oklahoma City, nachdem der Aufbauspieler vor der laufenden Saison von den Atlanta Hawks zu Thunder gewechselt ist.

+++ 12. Februar: Paris Saint-Germain lässt Manchester United keine Chance +++

Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain haben sich nach einer 45-minütigen Gala-Vorstellung im Old Trafford eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League verschafft. Der französische Meister entschied am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2:0 (0:0) für sich. Presnel Kimpembe (53. Minute) und Kylian Mbappé (60.) erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste.

Kurz vor Schluss sah Manchesters entnervter Paul Pogba wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (89.) – was zum am Ende völlig missratenen Abend für den englischen Rekordmeister passte. Nach einer von Taktik und teilweise übertriebener Härte geprägten ersten Hälfte verdiente sich PSG den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung und kann im Rückspiel am 6. März im Prinzenpark das Viertelfinal-Ticket lösen. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel setzte sich AS Rom gegen den FC Porto mit 2:1 (0:0) durch.

+++ 12. Februar: DFL meldet Umsatzrekord für Bundesliga und Co +++

Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2017/18 einen Umsatzrekord von 4,42 Milliarden Euro erzielt. Dies berichtete das „Handelsblatt“ mit Bezug auf den „Wirtschaftsreport 2019“ der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Vor allem ein neuer Medienvertrag trug demnach 65 Prozent zum Wachstum bei. Für die Spielzeit 2016/17 hatte die DFL einen Umsatz von 4,01 Milliarden Euro vermeldet.  

Die Bundesliga sei „im Großen und Ganzen sehr gesund“, sagte DFL-Chef Christian Seifert der Wirtschaftszeitung. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker als die deutsche Wirtschaft gewachsen. Er räumte aber ein, dass manche Spielergehälter „tatsächlich schwer nachvollziehbar“ seien. 

Liga-Chef Seifert bekräftigte zudem, im Frühjahr 2020 die Medienrechte neu vergeben zu wollen und daran „bereits seit einem Jahr“ zu arbeiten. Die DFL habe neue Ideen entwickelt und rede mit dem Bundeskartellamt darüber. Zur Frage, ob er wieder wie zuletzt mit 80 Prozent mehr Erlöse in diesem Geschäft rechne, erwiderte Seifert: „Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung.“ Der abgekühlte Fernsehmarkt in England und Italien ist für ihn ein Warnzeichen: „Das sollte uns vorsichtig machen.“

+++ 12. Februar: BVB reist ohne Vier nach London +++

Zuletzt ist der BVB-Motor etwas ins Stocken geraten. Gegen Tottenham Hotspur im Champions-League-Achtelfinale soll endlich wieder ein Erfolg eingefahren werden.Ärgerlich ist nur, dass dem Team von Lucien Favre vier wichtige Spieler verletzt fehlen. Besonders schwer wiegen die Ausfälle der Schlüsselspieler Marco Reus (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Paco Alcácer (Schulterverletzung). Reus sorge laut Lizenzspielerchef Sebastian Kehl allein „durch seine Präsenz beim Gegner für eine gewisse Einschüchterung“. Auch die Defensivspieler Lukasz Piszczek (Fersenprobleme) und Julian Weigl (Infekt) stehen nicht zur Verfügung. „Es ist schwer, aufgrund unseres personellen Aderlasses eine Topleistung abzurufen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Immerhin: Trainer Favre ist nach überstandener Erkältung wieder fit.

+++ 12. Februar: VfB Stuttgart: Hitzlsperger ersetzt Sportvorstand Reschke +++

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Sportvorstand Michael Reschke abberufen. Nachfolger wird der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Das teilte der Club am Dienstagmittag mit. 

In einer offiziellen Mitteilung wird Wolfgang Dietrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates, mit folgenden Worten zitiert: „Michael Reschke war als verantwortlicher Sportvorstand maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Mannschaft als Aufsteiger einen hervorragenden siebten Platz in der vergangenen Bundesligasaison erreicht hat.“ Doch: „Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr.“

Reschke signalisiert in der Mitteilung „Verständnis“ für die Entscheidung, „auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte.“ Sein Nachfolger Thomas Hitzlsperger freue sich auf die neue Aufgabe: „In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.“

Der VfB Stuttgart steht derzeit auf dem 16. Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga.

+++ 12. Februar: Englischer Weltmeister-Torwart Gordon Banks gestorben +++

Der frühere englische Fußball-Nationaltorwart Gordon Banks ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Sein früherer Verein Stoke City veröffentlichte am Dienstag eine entsprechende Mitteilung von Banks‘ Familie unter anderem auf Twitter. „Mit großer Trauer teilen wir mit, dass Gordon über Nacht friedlich entschlafen ist“, hieß es darin. „Wir sind tieftraurig, aber wir haben so viele glückliche Erinnerungen und könnten nicht stolzer auf ihn sein.“Stoke City

Der in Sheffield geborene Banks hatte 1966 mit England die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Endspiel von Wembley setzten sich die Three Lions damals mit 4:2 gegen Deutschland durch. Vor seiner Zeit bei Stoke spielte Banks acht Jahre für Leicester City.

+++ 12. Februar: 1. FC Nürnberg entlässt Trainer Köllner +++

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg trennt sich von Aufstiegstrainer Michael Köllner. Köllner werde im Laufe des Tages von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein mit. Nur elf Stunden zuvor hatte der fränkische Traditionsverein Sportvorstand Andreas Bornemann beurlaubt, der Köllners Fürsprecher war. Der „Club“ ist seit 15 Bundesligaspielen sieglos und hat letztmals Ende September eine Partie in Deutschlands Eliteklasse gewonnen.

Interimistisch übernehmen der bisherige Co-Trainer Boris Schommers und Vereinslegende Marek Mintal. Das Duo wird den FCN auch auf das kommende Heimspiel am Montag gegen Borussia Dortmund vorbereiten. Den zweiten Vorstandsposten übernimmt zunächst Marketingleiter Marcus Rößler.

+++ 11. Februar: Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt stirbt mit 30 +++

Im Alter von 30 Jahren ist Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt am Sonntag beim Skifahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Das teilte der in Dortmund ansässige Deutschlandachter mit. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. 

Der gebürtige Ulmer wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. „Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten“, schrieb der Deutschlandachter in der Mitteilung. 

Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: „Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.“ In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten. 

+++ 11. Februar: Ex-Bundesligaspielerin Katharina Lindner ist tot +++

Die ehemalige Fußball-Bundesligaspielerin des 1. FFC Frankfurt, Katharina Lindner, ist tot. Sie sei am Samstag im Alter von 39 Jahren in Schottland gestorben, teilten ihre Vereine Glasgow City, für den sie von 2005 bis Ende 2011 aktiv war und fünf nationale Meistertitel sowie vier Pokalerfolge feierte, und der 1. FFC Frankfurt, mit. Die gebürtige Münchnerin gewann 1999 mit dem Frankfurter Club Meisterschaft und DFB-Pokal. Für Glasgow City bestritt Lindner 173 Spiele und erzielte 128 Tore. Lindner absolvierte auch Spiele für deutsche Junioren-Nationalmannschaften.

+++ 11. Februar: Golf-Oldie Langer knackt Preisgeld-Rekord +++

Seit über zehn Jahren ist Bernhard Langer der dominierende Spieler auf der PGA-Senioren-Tour. Seit dem vergangenen Wochenende hat der Golf-Oldie nun einen weiteren Rekord inne: Dank seines Heimsiegs beim Turnier in Boca Raton (US-Bundesstaat Florida) hat der 61-Jährige auf der Tour nun bereits 27.196.504 Euro Preisgeld kassiert – so viel wie kein anderer. Für langer war es bereits der 39. Triumph bei den Senioren. In Boca Raton gewann der Anhausener mit insgesamt 197 Schlägen souverän vor den US-Amerikanern Marco Dawson (202) und Bob Estes (203).

„Es gibt viele Dinge zu feiern“, sagte Langer glücklich. „Es bedeutet sehr viel, vor deinen heimischen Fans, deiner Familie und deinen Freunden zu gewinnen. Zu Hause zu siegen ist immer etwas Besonderes.“ Besonders freute sich der Masters-Champion von 1985 und 1993, dass er zum ersten Mal einen Sieg mit seiner Tochter Jackie feiern konnte, die als Caddie die Golftasche ihres Vater trug.

Mit 39 Siegen jagt Langer nun den Rekord von US-Legende Hale Irwin, der 45 Turniere auf der Tour der über 50-Jährigen gewinnen konnte.

+++ 11. Februar: Medienbericht: Eintracht-Torjäger Jovic offenbar mit Barcelona einig +++

Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic soll sich nach Informationen der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit dem FC Barcelona über einen Wechsel nach Spanien einig sein. Der Berater des 21 Jahre alten Jovic habe bereits Einvernehmen über einen Vertrag mit dem spanischen Topclub erzielt, berichtete die Zeitung am Montag. Bisher liege dem DFB-Pokalsieger aber noch kein offizielles Angebot der Katalanen vor. Jovic führt mit bisher 14 Treffern die Torschützenliste der Fußball-Bundesliga an. Auch Real Madrid soll laut FAZ-Bericht bei einer möglichen Verpflichtung des serbischen Profis noch nicht aus dem Rennen sein.

+++ 11. Februar: Kerber bleibt in Tennis-Weltrangliste auf Platz sechs +++

Angelique Kerber ist in der Tennis-Weltrangliste weiterhin die Nummer sechs. Die Deutsche war nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open vom zweiten auf den sechsten Platz zurückgefallen. Dem Ranking der Damen-Profiorganisation WTA vom Montag zufolge blieben die Top Ten unverändert. Angeführt wird die Rangliste von der Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka. Bei den Herren steht ebenfalls der Sieger des Turniers, Novak Djokovic, weiterhin an der Spitze der ATP Weltrangliste. Der Deutsche Alexander Zverev bleibt auf dem dritten Platz.

Ältere Meldungen aus der Welt des Sports finden Sie in dieser Fotostrecke:NICHT MEHR BESTÜCKEN: Sport kompakt FS-Ticker_13Uhr

Quelle: stern.de

Pro Piacenza: Warum ein italienisches Profi-Team am Wochenende ein Punktspiel mit 0:20 verloren hat

Immerhin haben sie sich in der zweiten Halbzeit halbwegs wacker geschlagen: Weil die Profi-Spieler des norditalienischen Drittligisten Pro Piacenza seit Wochen im Streik sind, ist der Verein zu seinem Punktspiel beim AC Cuneo mit nur sieben Teenies angetreten – und kassierte eine Rekord-Niederlage. Das Verlegenheitsteam, bestehend aus Spielern zwischen 16 und 19 Jahren, verlor 0:20, nachdem es zur Halbzeit 0:16 stand.

„Eine Beleidigung des Sports“

Das sorgte beim italienischen Fußball-Verband für Ärger. „Was in Cuneo mit Pro Piacenza geschehen ist, ist eine Beleidigung des Sports und seiner Grundprinzipien“, sagte Präsident Gabriele Gravina. „Unsere Verantwortung ist es, die Fans zu schützen und die Glaubwürdigkeit unserer Meisterschaften“, fügte er an und sprach von einer „Farce“.

Unnützes Wissen Fußball

Pro Piacenza steckt seit langem in finanziellen Schwierigkeiten. Die Spieler erhielten keine Gehaltszahlungen mehr. Bereits drei Spiele waren wegen des Streiks der Mannschaft abgesagt worden. Eine vierte Absage hätte zum Ausschluss des Clubs aus der Serie C geführt. Mit sieben Spielern wurde in Cueno die Mindestzahl an Akteuren einer Mannschaft erfüllt. Der Kapitän der Teenie-Truppe, Nicola Cirigliano, wurde zudem als Trainer aufgeführt.

Quelle: stern.de

Testfahrten in Spanien: Vettel startet mit mehr als einer Renndistanz und Bestzeit

Sebastian Vettel ist verheißungsvoll in die entscheidende Phase der Vorbereitung auf den Titelkampf der Formel 1 gestartet.

Der viermalige Weltmeister absolvierte mit seinem neuen Ferrari SF90 auf Anhieb mehr als eine Renndistanz bis zur Mittagspause des ersten offiziellen Testtages und stellte vorerst auch die Bestzeit auf. Vettel drehte 72 Runden und damit die meisten der neun Fahrer, die zunächst im Einsatz waren.

Für seine schnellste Runde auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs bei Barcelona benötigte der gebürtige Heppenheimer 1:18,161 Minuten. Er unterbot damit bereits die Bestzeit (1:19,673) der ersten Testwoche vor einem Jahr auf dem Kurs, der als perfekter Gradmesser gilt. Die Renndistanz auf der Strecke beträgt 66 Runden.

Zweitschnellster war in den ersten vier Stunden am Montag der Mexikaner Sergio Perez von Racing Point, er kam aber nur auf 20 Runden. 69 schaffte Valtteri Bottas im Mercedes. Der 29 Jahre alte Finne fuhr die drittschnellste Runde, er wird den W10 nach der Pause an den fünfmaligen Weltmeister Lewis Hamilton übergeben.

In 1:20,127 Minuten war Bottas über zwei Sekunden langsamer als Vettel. Auf Rang vier folgte dessen ehemaliger Teamkollege Kimi Räikkönen, der in dieser Saison für das ehemalige Sauber-Team aus der Schweiz, neuerdings Alfa Romeo, fährt. Max Verstappen wurde im Red Bull mit Honda-Motor Fünfter.

Die Zeiten und damit Platzierungen haben allerdings nur eingeschränkte Aussagekraft. Die Teams haben unterschiedliche Testprogramme, die sie in den ersten vier Tagen abspulen. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen sie dann noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März im australischen Melbourne vorbereiten.

Quelle: stern.de

Diskussionen im März: Handspiel-Wirrwarr beschäftigt auch Regelhüter

Nach den hitzigen Diskussionen in der Bundesliga ruhen die Hoffnungen für eine Klärung des großen Handspiel-Wirrwarrs auf den Regelhütern des Weltfußballs.

Eine von Trainern, Spielern und Fans ersehnte grundsätzliche Lösung wird es aber wohl auch beim nächsten Treffen des International Football Association Boards am 2. März im schottischen Aberdeen kaum geben.

Auf der Tagesordnung des Gremiums mit je vier Vertretern der FIFA und der britischen Fußballverbände unter dem Punkt 2.c «Regel 12 Fouls und unsportliches Betragen: Handspiel» steht das Thema noch unter der Diskussion über eine mögliche Änderung des Schiedsrichterballs.

Bewusst sind sich die Fußball-Funktionäre über die Brisanz aber durchaus. Nach ihrem Treffen (Annual Business Meeting/ABM) im November hieß es in einer IFAB-Mitteilung: «Einer der am meisten diskutierten Bereiche der Spielregeln ist Handspiel.» Um später anzuschließen: «Der ABM hat die Erwartungen der Fußballakteure gebührend zur Kenntnis genommen.» Ob diese Haltung in Aberdeen zum großen Regel-Befreiungsschlag führt, scheint somit fraglich.

Klar ist derzeit nur: Tore, die egal auf welche Weise mit der Hand erzielt werden, gelten künftig nicht. Der Treffer von Lars Stindl vor knapp zwei Jahren für Mönchengladbach gegen Ingolstadt, würde also nicht mehr zählen. Auch ein Handspiel, das zu einer Torchance führt, muss künftig in jedem Fall geahndet werden – unabhängig von Absicht, Armwinkel oder Armschwingung, die jetzt noch zur Auslegung herangezogen werden. So steht es in dem November-Papier des IFAB.

Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, liegt dem Gremium zudem ein Reformpapier vor, dass die bislang in den Fußball-Regeln erwähnten drei Hand-Kriterien auf zwölf ausweitet, um eine Präzisierung zu erreichen. Eine endgültige Klärung wäre aber auch damit nicht gesichert. Diese wäre ob der Vielfalt der Spielsituationen möglicherweise nur denkbar, wenn jedes Handspiel strafbar wäre.

«Es wird da keine abschließende Meinung geben», sagte Deutschlands WM-Schiedsrichter Felix Brych zur momentanen Hand-Auslegung in einem Interview der Februar-Ausgabe des Magazins «11Freunde». «Wir reagieren dabei sogar auf den Zeitgeist. In meiner Karriere ist bestimmt fünf Mal die Auslegung verändert worden, was Handspiel ist.»

Alle IFAB-Entscheidungen der März-Sitzung treten zum 1. Juni 2019 in Kraft. Danach sind Regeländerungen erst wieder beim nächsten Jahrestreffen 2020 möglich.

Am vergangenen Wochenende war es zu mehreren strittigen Szenen in der Bundesliga gekommen. Beim Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig (1:3) hatte es einen Elfmeter für die Schwaben nach Videobeweis wegen Willi Orbans Handspiel gegeben. Auf Schalke wurde beim 0:0 gegen Freiburg ein Handelfmeter für die Gastgeber nach Intervention des Videoschiedsrichters (VAR) zurückgenommen. Und in Wolfsburg hatte der VAR mit eingegriffen und für einen Handelfmeter des VfL gesorgt.

Thorsten Kinhöfer hatte daraufhin als Experte der «Bild am Sonntag» eine Reform gefordert. «Natürlich ist es eine Definitionsfrage und damit per se schwierig. Aber unkonkreter und unübersichtlicher als derzeit kann die Regel kaum werden», meinte Kinhöfer. Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl merkte an: «Ich habe schon keine Meinung mehr dazu. Ich glaube, jeder Schiedsrichter sieht es anders. Ich glaube, jeder Experte interpretiert es anders.»

Quelle: stern.de

Kritisches Slalom-Ass: Unzufriedener Neureuther: DSV lehnt schnelle Lösung ab

Eine rasche Reaktion auf die Kritik von Felix Neureuther wird es im Deutschen Skiverband nicht geben. «Schnellschusslösungen, das ist überhaupt nicht mein Ding», sagte Alpinchef Wolfgang Maier der Deutschen Presse-Agentur über die Forderungen seiner Galionsfigur.

«Ich weiß, was er meint, aber ich sehe das nicht so dramatisch», sagte Maier und bemühte sich noch in Schweden um eine Deeskalation der Situation. «Man muss das nicht so hoch hängen, wie es sich gerade anhört. Wir sehen die Kritik und gehen auch darauf ein. Dann schauen wir mal.»

Gepaart mit der Enttäuschung über die verpasste vierte Medaille bei einem WM-Slalom und dem Aus im letzten Rennen hatte Neureuther Veränderungen im Verband verlangt und die Fortsetzung seiner Karriere damit verknüpft. «Wenn ich das Gefühl habe, dass das die richtige Richtung ist, dann bin ich dabei und hätte große Freude daran», hatte er erklärt und nach einigen Sekunden Bedenkzeit gesagt: «Fakt ist: So wie es momentan ist, lass ich es bleiben.»

Neureuther hat noch den Slalom am 10. März in Kranjska Gora und den Slalom beim Weltcup-Finale in Soldeu eine Woche danach, dann ist diese außerordentlich komplizierte und für ihn so unbefriedigende Saison vorbei. Danach will er sich mit den Trainern zusammensetzen und beratschlagen, wie und ob es weitergeht. Thematisiert werden dann sicher auch die Entscheidungen des Verbands, die ihm nicht gefallen haben. Welche das waren, wollte er nicht sagen: «Das ist intern.»

Bis sich Neureuther oder der DSV inhaltlich dazu äußern, bleibt es also Spekulation, was gemeint ist. Waren es Personalentscheidung in Schweden? Oder liegen die Kritikpunkte schon viel weiter zurück und haben mit den Weltmeisterschaften in Are gar nichts zu tun? 

Klar ist, dass Neureuther unzufrieden ist. Mit seiner Situation, in der zu den ganzen gesundheitlichen Problemen auch die Schwierigkeiten mit dem Material kommen. Und mit der Ausbeute seiner Kollegen in diesem Winter. Einzig Josef Ferstl holte mit seinem Sieg in Kitzbühel einen Podestplatz bei den Männern, die fünf anderen im Weltcup verteilten sich auf Viktoria Rebensburg und Kira Weidle.

«So, wie wir uns als Mannschaft präsentiert haben bei den Rennen, das war nicht das, was wir können. Das muss man analysieren, an was es gelegen hat», forderte Neureuther speziell für die Techniker. Namentlich ausgenommen von dieser Kritik waren einzig Dominik Stehle und Stefan Luitz. Es dürfe nicht sein, dass «es immer nur von einer Person abhängig ist, ob man Erfolg hat oder nicht. Da muss sich jeder an seine eigene Nase greifen und dann versuchen, etwas zu ändern».

Einen Winter ohne Podestplatz für ihn gab es zuletzt vor 13 Jahren, derzeit sind drei achte Plätze die Ausbeute. Schuld daran sind in seiner Comeback-Saison nach dem Kreuzbandriss ganz offensichtlich die vielen weiteren Blessuren und Pannen, erst am Donnerstag stürzte er im Training, schlug sich danach den Kofferraumdeckel auf den Kopf und lag «den ganzen Tag auf der Physio-Liege mit einem Loch im Kopf».

Schuld daran ist aber auch das Training – das Neureuther längst nicht mehr so intensiv und diszipliniert absolviert wie früher, wenn man den ganzen Zwischentönen Glauben schenkt, die es in den vergangenen Wochen vonseiten der sportlichen Führung im DSV gab. Und in dem er nach eigener Einschätzung offenbar nicht so von Teamkollegen angetrieben und gefordert wird, wie er sich das vorstellt.

Quelle: stern.de

Champions League: FC Bayern ohne Boateng nach Liverpool – Ribéry reist nach

Der FC Bayern München ist überraschend ohne Jérôme Boateng und Franck Ribéry nach Liverpool aufgebrochen.

Abwehrspieler Boateng wird im Achtelfinal-Hinspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) wegen eines Magen-Darm-Infekts ausfallen. Ribéry war bei der Abreise der Mannschaft nicht dabei, weil seine Frau Wahiba das fünfte Kind auf die Welt gebracht hat. Der Franzose soll zum Auswärtsspiel gegen den FC Liverpool nachkommen.

«Jérôme Boateng fehlt wegen eines Magen-Darm-Infekts. Franck Ribéry ist in der Nacht Vater geworden. Er wird heute Nachmittag nachreisen», sagte Trainer Niko Kovac kurz vor dem Abflug.

Mit nach England flog wie erwartet der angeschlagene Kingsley Coman. Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich am Freitagabend beim 3:2 der Bayern in der Bundesliga beim FC Augsburg am linken Fuß verletzt. Sein Mitwirken bleibt jedoch ungewiss. «Es ist ein bisschen besser geworden», sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. «Wir haben noch 36 Stunden, da kann Einiges passieren. Es sieht positiv aus, aber endgültig kann ich natürlich noch nichts sagen.»

Quelle: stern.de