DHB-Star fällt gegen Kroatien aus

Die deutschen Handballer müssen das erste von zwei Länderspielen gegen Kroatien ohne Patrick Wiencek bestreiten.

Der Kreisläufer des THW Kiel reiste am Montag aufgrund einer laut THW-Mitteilung „extrem schmerzhaften Kniestauchung“ nicht mit nach Zagreb und fällt für die Partie am Mittwoch aus. 

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Wiencek soll laut Pressemitteilung des Deutschen Handballbundes (DHB) am Donnerstag wieder zur Mannschaft stoßen, sein Einsatz im zweiten Vergleich mit dem zweimaligen Olympiasieger am Samstag in Hannover ist nach Angaben Kiels aber „fraglich“.

Wienceks Kaderplatz übernahm der 21-jährige Lukas Stutzke vom Bergischen HC. 

„Lukas soll uns in der Trainingsarbeit helfen und erste Erfahrungen im A-Team sammeln“, sagte Bundestrainer Christian Prokop und bezeichnete die Berufung als Auszeichnung und Zeichen der Perspektive. Neben Stutzke könnte in Kroatien auch Luca Witzke (Leipzig) sein Debüt feiern.

Erster Rückschlag für Flensburg in Köngsklasse

Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt hat in der Gruppenphase der Champions League am fünften Spieltag die erste Niederlage kassiert.

In einer umkämpften Partie gegen den dänischen Meister und Pokalsieger Aalborg Handbold verlor die Mannschaft von Trainer Maik Machulla 28:31 (16:14). Damit sind die Flensburger in der Gruppe A mit sieben Punkten nun auf Rang fünf (Service: Die Tabelle).

In der Jutlander Bank Arena waren Lasse Svan und Göran Johannessen mit jeweils sechs Treffern die erfolgreichsten Werfer der Gäste, die in der Bundesliga derzeit Zweiter sind.

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Flensburg startete stark in die Partie und hatte nach nur acht Minuten bereits sieben Tore auf dem Konto – vier mehr als die Dänen. Die Gastgeber holten bis auf zwei Treffer Rückstand auf und es ging mit 14:16 in die Pause. In der Schlussphase fehlte es den Deutschen an Stabilität und es schlichen sich zu viele Fehler ein.

Erster Rückschlag für Flensburg in Königsklasse

Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt hat in der Gruppenphase der Champions League am fünften Spieltag die erste Niederlage kassiert.

In einer umkämpften Partie gegen den dänischen Meister und Pokalsieger Aalborg Handbold verlor die Mannschaft von Trainer Maik Machulla 28:31 (16:14). Damit sind die Flensburger in der Gruppe A mit sieben Punkten nun auf Rang fünf (Service: Die Tabelle).

In der Jutlander Bank Arena waren Lasse Svan und Göran Johannessen mit jeweils sechs Treffern die erfolgreichsten Werfer der Gäste, die in der Bundesliga derzeit Zweiter sind.

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Flensburg startete stark in die Partie und hatte nach nur acht Minuten bereits sieben Tore auf dem Konto – vier mehr als die Dänen. Die Gastgeber holten bis auf zwei Treffer Rückstand auf und es ging mit 14:16 in die Pause. In der Schlussphase fehlte es den Deutschen an Stabilität und es schlichen sich zu viele Fehler ein.

Füchse verlieren beim Aufsteiger – Magdeburg souverän

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga ihre vierte Saisonniederlage kassiert.

Die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic verlor beim Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten 30:31 (13:14) und rutschte auf Tabellenrang acht ab. Oddur Gretarsson und Filip Taleski waren mit je acht Treffern die besten Werfer der Gastgeber.

Das vom 13. Spieltag vorgezogene Duell zwischen dem HC Erlangen und dem SC Magdeburg entschieden die Gäste aus Sachsen-Anhalt für sich. Das Team von Trainer Bennet Wiegert gewann 32:27 (17:11) und ist nun Siebter (SERVICE: Die Tabelle).

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Die Partie zwischen dem Bergischen HC und FA Göppingen endete 25:25 (17:15). Ähnlich knapp ging es beim Kellerkind HSG Nordhorn-Lingen zu. Der Aufsteiger verlor 25:26 (12:11) gegen GWD Minden und bleibt Tabellenletzter.

Die Spiele im Stenogramm: 

HBW Balingen-Weilstetten – Füchse Berlin 31:30 (14:13)
Tore: Gretarsson (8), Taleski (8), Saueressig (4), Niemeyer (3), Lipovina (3), Thomann (2), Meschke (1), Zobel (1), Schoch (1) für Balingen – Marsenic (6), Lindberg (6), Drux (4), Holm (4), Koch (2), Struck (2), Gojun (2), Wiede (2), Kopljar (1), Matthes (1) für Berlin
Zuschauer: 2350

HSG Nordhorn-Lingen – TSV GWD Minden 25:26 (12:11)
Tore: Weber (7), Pöhle (5), de Boer (4), Mickal (3), Possehl (2), Miedema (2), Vorlicek (2) für Nordhorn – Knorr (7), Gulliksen (6), Rambo (4), Padshyvalau (3), Michalczik (3), Savvas (2), Ritterbach (1) für Minden
Zuschauer: 3446 

HC Erlangen – SC Magdeburg 27:32 (11:17)
Tore: Metzner (10), Sellin (5), Link (4), Büdel (2), Firnhaber (2), Ivic (2), Schäffer (1), Bissel (1) für Erlangen – Petersson (8), Damgaard (8), Musa (5), Musche (4), O’Sullivan (4), Steinert (3) für Magdeburg
Zuschauer: 4623

Bergischer HC – FA Göppingen 25:25 (17:15)
Tore: Gunnarsson (6), Gutbrod (4), Arnesson (4), Johannsson (3), Boomhouwer (2), Darj (2), Nippes (1), Baena Gonzalez (1), Babak (1), Szücs (1) für den BHC – Zelenovic (8), Schiller (6/5), Kneule (2), Peric (2), Sörenesen (2), Kozina (2), Bagersted (1), Kastelic (1), Theilinger (1) für Göppingen
Zuschauer: 2410

Neue Erfolgsgaranten lassen den THW träumen

Filip Jicha genoss den Moment in vollen Zügen. Die eindrucksvolle Vorstellung im Topspiel der Champions League, der vierte Sieg binnen neun Tagen, seine tanzenden Spieler – all das versetzte den Trainer des THW Kiel in Hochstimmung.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, sagte Jicha nach dem 33:30 beim französischen Team von Montpellier HB und verabschiedete sich mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause.

Die (Zwischen-)Bilanz der Zebras kann sich sehen lassen: In der Liga sind sie das Team mit den wenigsten Verlustpunkten, im Pokal stehen sie Viertelfinale – und auch in der Königsklasse läuft es wie am Schnürchen: Mit dem Erfolg beim Champion von 2018 schraubte der THW sein Konto auf 9:1-Punkte und baute seine Tabellenführung in Gruppe B aus. (Tabellen der Handball Champions League)

Die Chancen auf ein Freilos im Achtelfinale, das nur den Gruppensiegern vorbehalten ist, steigen. Der THW-Express kommt unter Gislason-Nachfolger Jicha immer mehr ins Rollen.

Nilsson in kritischen Phasen zur Stelle

Einer der Kieler Erfolgsgaranten in Montpellier war Rückraumspieler Lukas Nilsson. Der 22-jährige Schwede erzielte elf Tore und war vor allem in den Phasen zur Stelle, in denen Kiel die Übersicht zu verlieren drohte.

„Ich bin sehr glücklich über seine sehr starke Vorstellung“, sagte Jicha, hob aber besonders die Mannschaftsleistung hervor: „Der Teamspirit ist außergewöhnlich.“

Nach einem Jahr ohne Königsklasse spielt der THW auf internationalem Terrain bislang groß auf. Selbst als die Kieler in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich mit drei Treffern zurücklagen (22:25), blieben sie cool.

THW Kiel peilt Final Four an

„Wir hatten eine schlechte Phase in der zweiten Halbzeit, aber wir haben nach den Siegen in der Champions League ein unglaublich gutes Gefühl innerhalb des Teams“, sagte Nilsson: „Wir wussten, wenn wir einfach unser Spiel spielen und weitermachen, können wir diese Begegnung noch gewinnen.“

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Das taten sie. Und unterstrichen damit ihre Ambitionen: Kiel will in dieser Saison wie der zweite deutsche Starter SG Flensburg-Handewitt unbedingt wieder ins Final Four.

Drei Jahre hat es kein deutscher Klub mehr ins Finalturnier der besten vier Teams in Köln (30./31. Mai 2020) geschafft.

Dank Landin und Nilsson! Kiels CL-Erfolgsserie geht weiter

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat seine Erfolgsserie in der Champions League fortgesetzt und auch beim französischen Vertreter Montpellier HB mit 33:30 (17:16) gewonnen.

Es war im fünften Spiel der Gruppe B der vierte Sieg für die Zebras, lediglich zum Auftakt beim polnischen Spitzenklub KS Kielce hatte Kiel einen Punkt liegengelassen.

Einer der Erfolgsgaranten des THW in Montpellier war Rückraumspieler Lukas Nilsson. Der 22-jährige Schwede erzielte zehn Tore und war vor allem in den Phasen zur Stelle, in denen Kiel die Übersicht zu verlieren drohte. Hinzu kam eine 50-Prozent-Quote von Dänemarks WM-Torhüter Niklas Landin.

THW Kiel bricht kurzzeitig ein

Kiel hatte die Partie zunächst sicher im Griff, in der 19. Minute führten die Gäste beim Champions-League-Gewinner von 2018 mit 13:7. Danach lief nicht viel zusammen im Spiel des THW, dessen zunächst solide Abwehr mit den schnellen Angreifern von Montpellier nichts mehr anfangen konnte.

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In der 38. Minute gingen die Gastgeber durch einen Treffer von Hugo Descat erstmals in Führung (21:20), erst dann besann sich Kiel auf seine Stärken und übernahm allmählich wieder die Kontrolle über das Spiel.

Am 3. November muss Kiel beim ukrainischen Vertreter HC Motor Saporosche antreten. Als möglicher Gruppensieger könnte der noch ungeschlagene THW das Achtelfinale überspringen und sich damit einen Schritt auf dem langen Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020) ersparen.

Schwere Aufgabe für Flensburg im Verfolgerduell

Nachdem der THW Kiel seine Auswärtsaufgabe am Samstag in der Champions League bei Montpellier HB erfolgreich gemeistert hat, will es nun die SG Flensburg-Handewitt ihrem Bundesliga-Rivalen gleichtun. (SERVICE: Tabelle der Handball Champions League)

Am Sonntag tritt der Deutsche Meister beim dänischen Klub Aalborg Handbold an (Handball, Champions League: Aalborg Handbold – SG Flensburg-Handewitt, am So. ab 16.50 Uhr im LIVETICKER)

Flensburg-Handewitt kann Tabellenführung übernehmen

Mit drei Siegen und einem Remis ist die SG stark in die Königsklasse gestartet und liegt mit 7:1-Punkten hinter dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain (jeweils 8:2) auf dem dritten Platz. (SERVICE: Tabelle der Handball Champions League)

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Allerdings haben die beiden Teams schon ein Spiel mehr auf dem Konto, so dass Flensburg mit einem Sieg die Tabellenspitze übernehmen könnte. 

Aber auch Aalborg konnte bereits dreimal gewinnen (1 Niederlage), mit einem weiteren Sieg würden die Dänen an Flensburg vorbeiziehen.

Bei den Flensburgern sind außer Hampus Wanne und Marvin Lier alle Mann an Bord.

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Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

Hannover braucht neuen Spielmacher

Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf muss sich nach einem neuen Spielmacher umsehen.

Der dänische Olympiasieger Morten Olsen wird den aktuellen Tabellenführer im Sommer 2020 verlassen und in seine Heimat zu seinem ersten Verein GOG Gudme zurückkehren. Der Verein bestätigte den Wechsel am Freitag, Olsen unterschreibt einen Dreijahresvertrag.

„Gudme war für mich erste Wahl“, sagte der 35-jährige Olsen, der seit Wochen in Topform spielt und einer der Garanten für den Höhenflug der Recken in der Bundesliga ist: „Die drei Jahre, die ich als Jugendspieler dort verbracht habe, sind mir immer in Erinnerung geblieben.“

Topspiel in der Staffel Nord: Vizemeister trifft auf Aufsteiger

Am Sonntag treffen im Norden mit Vizemeister Jörl und Aufsteiger Heide die beiden noch verlustpunktfreien Mannschaften aufeinander. Nicht leicht wird es an diesem Spieltag für die Schlusslichter der Liga. Union Halle-Neustadt II, Pforzheim, Möglingen und Netphen treffen alle auf starke Gegner. Einzig der TV Oyten trifft im Niedersachsenderby auf den Tabellennachbar.