LIVE! Bucht Kerber das Finalticket?

Heute werden beim WTA-Turnier von Doha die Finalistinnen gesucht. Nach dem gestrigen Ausscheiden von Julia Görges ist aus deutscher Sicht nur noch Angelique Kerber dabei. Die Kielerin bekommt es heute Nachmittag im zweiten Halbfinale (zuvor spielen Halep und Svitolina gegeneinander) mit Elise Mertens aus Belgien zu tun. Zuvor ist Sabine Lisicki in der Qualifikation für das Turnier in Dubai gefordert. [weiter…]

HBW-II-Trainer André Doster: „Unfassbar viele Fehlwürfe“

Zwar wurde es am Ende noch einmal spannend, doch insgesamt war der Auftritt von Handball-Drittligist HBW Balingen-Weilstetten beim Duell der Nachwuchsmannschaften in der Östringer Stadthalle ein Festival der Fehler. Eine insgesamt nicht ausreichende Leistung der Gäste bescherte den Rhein-Neckar Löwen II ein hochverdientes 30:28 (17:15). Die Jung-Gallier rutschten damit vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz.

SV Allensbach geht mit Erfolgserlebnis in die Pause

Sie können es doch noch – und wie: Den Drittligahandballerinnen des SV Allensbach gelang ein deutlicher Sieg 33:22-Sieg beim starken Aufsteiger aus Kappelwindeck/Steinbach. Trotz Ausfällen auf beiden Seiten gingen die Gastgeberinnen, die vor der Partie auf Platz sechs standen, mit einer vollen Bank in die Partie. Beim SVA war es etwas überschaubarer, was der Leistung von Beginn an aber keinen Abbruch tat. Allensbach ging direkt in Führung, Steinbach konnte diese noch dreimal ausgleichen, ehe sich die Spielerinnen vom Bodensee durch zwei Treffer von Julia von Kampen und einen von Hannah Person auf 6:3 absetzen konnten.

Auswärtsfahrten machen schön, überraschenderweise hat man dennoch nicht gewonnen

David gegen Goliath, Glurak gegen Bisasam oder was auch sonst für Beispiele für ein ungleiches Duell aufgeführt werden können; so waren die Voraussetzungen auch am vergangenen Samstag im Ligaspiel der 3. Handball Liga Ost. Der ThSV Eisenach, welcher in der laufenden Saison lediglich einmal verloren hatte und vollkommen zu Recht an der Tabellenspitze auf die restlichen Mannschaften hinabblickt, gegen den TV 1861 Erlangen-Bruck, welcher sich als Aufsteiger im Abstiegskampf befindet und auswärts erst einmal gesiegt hat. Auch die Unterschiede in anderen Bereichen könnten nicht gravierender sein.

„Junge-Routine“ zwingt Würm in die Knie

Nach dem 34:27 Erfolg gegen den straken Aufsteiger aus Bayern, der HSG Würm-Mitte, kann Bären Coach Adrian Fuladdjusch ganz beruhigt seinen Urlaub antreten. Seine Bären haben einen ganz wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt getan. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, ehe die Bayern in die Knie gezwungen wurden.

Northeimer HC mit zweitem Heimsieg in Folge

Nach dem Sensationssieg am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer von der HSG Krefeld, empfing der Northeimer HC die SG VTB/Altjührden in der Schuhwallhalle. Von Beginn an bot sich den Zuschauern eine kampfbetonte Partie, die vor allem durch starke Defensivarbeit, aber auch technische Fehler geprägt war. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der NHC nach 22 gespielten Minuten durch einen Treffer von Christian Stöpler das erste Mal etwas deutlicher auf 11:6 ab. Am Ende hieß es 25:21 für die Gastgeber.

HCD gewinnt Krimi in Regensburg

In der Oberpfalz siegt der HCD Gröbenzell aufgrund der stärkeren, zweiten Halbzeit mit 28:29 (15:14) beim ESV Regensburg. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff waren richtungsweisend.

HSG Hanau schlägt Baunatal und begeistert das Publikum

Die HSG Hanau bleibt im Kampf um Platz vier und der damit verbundenen direkten Qualifikation zur DHB-Pokalhauptrunde auf Kurs. Die Grimmstädter besiegten im Topspiel des 21. Spieltages der 3. Handball-Liga Ost den Tabellendritten GSV Eintracht Baunatal mit 30:28 (15:10) und konnten sich auf Rang fünf verbessern.

Champions League: 0:0 weckt große Hoffnung: Reife Bayern-Leistung in Liverpool

Vorteil FC Bayern. Mit internationaler Reife hat der deutsche Fußball-Rekordmeister der Offensivwucht des FC Liverpool an der gefürchteten Anfield Road widerstanden.

Auch wenn es für die Münchner im ersten Teil der großen Champions-League-Kraftprobe nicht zum ersten deutschen Europakalerfolg in Liverpool langte können sie nach dem 0:0 voller Zuversicht dem Achtelfinal-Rückspiel am 13. März in der Allianz Arena entgegensehen. Zumal das Premier-League-Team von Trainer Jürgen Klopp in der Gruppenphase alle drei Auswärtsspiele gegen Paris Saint-Germain, SSC Neapel und Roter Stern Belgrad verlor.

«Hier in Liverpool so zu bestehen, ich fand, dass wir das richtig gut gemacht haben», sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. «Wenn wir eine Struktur im Spiel haben, ist es schwer, auch für Liverpool ein Tor zu erzielen. Wir haben unser Ziel erreicht», sagte Kovac.

«Wir wussten, auf wen wir treffen, und dass sie schnelle Spieler haben. Wir haben gut verteidigt und standen sehr kompakt. Wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Auswärts erzielst du gerne ein Tor, aber alle haben mitgearbeitet», sagte Kapitän Manuel Neuer bei Sky und bezeichnete die Ausgangslage als «nicht ganz so schlecht».

Klopp sieht seine Reds aber nicht klar im Nachteil. «Das ist kein Traumergebnis, aber ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten können», sagte der Liverpool-Coach. Richtig glücklich wirkte er aber nicht. «Vor dem Spiel ist viel gequatscht worden, und dann ist das herausgekommen.»

Die in dieser Saison oft patzende Bayern-Abwehr stand um den sehr souveränen Mats Hummels insgesamt stabil und überstand mit Glück auch einige brenzlige Momente. «Die Bayern waren superkonzentriert und haben uns das Leben schwer gemacht», meinte Klopp.

Ein Fußball-Spektakel erlebten die 52.000 Zuschauer bei Wind und Regen nicht. Kovac hatte seine Elf auch ohne den gesperrten Thomas Müller und den verletzten Arjen Robben in seinem ersten K.o.-Spiel der Königsklasse taktisch klug eingestellt. Umstellen muss Kovac im Rückspiel seine Defensive, da Joshua Kimmich dann wegen der dritten Gelben Karte fehlen wird.

Am Spielfeldrand lieferte sich der Kroate einige Wortwechsel mit Kontrahent Klopp. «Das ist es, warum wir Fußballer geworden sind, warum wir arbeiten. Das sind die Spiele, wo man hin möchte», sagte Kovac kurz vor Teil eins seiner Trainer-Reifeprüfung am Sky-Mikrofon.

Und seine Spieler folgten dem taktischen Plan: Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung, Liverpool nicht die Chance zum Überfall-Fußball geben und der euphorischen Menge an der Anfield Road keine Hochstimmung gönnen. Das gelang gerade in der Anfangsphase gut. Besonders der für den verletzten Leon Goretzka neben Thiago auf der Doppelsechs aufgebotene Javier Martinez war trotz wenig Spielpraxis ein Stabilitätsfaktor.

Die Reds hatten aber auch sichtbar Respekt und ließen den Bayern Ball und Raum. Die Klopp-Idee war klar: Auf Münchner Fehler im Aufbau lauern und dann blitzschnell in eine ungeordnete Defensive stoßen. Den Gefallen taten die Bayern ihnen aber vorerst selten. Mohamed Salah (12. Minute) brachte keinen Druck hinter den Ball. Sadio Mané (16.) zog an Kimmich vorbei, aber auch am Tor.

Auch die Bayern kamen zu Möglichkeiten. Nach einer Hereingabe von Serge Gnabry schoss Joel Matip (13.) seinen eigenen Torhüter Alison Becker an. Kingsley Coman – rechtzeitig von seinem Knöchel-Schreck am Freitag in Augsburg genesen – schoss ans Außennetz (16.). Die Bayern kontrollierten das Geschehen, statt Spektakel gab es Rasenschach.

Erst im Laufe des Spiels nahm Liverpool mehr Tempo auf und wurde nun auch gefährlich. Salah (24.) lauerte am langen Pfosten für einen Kopfball und Mané (32.) war plötzlich völlig frei, schoss aber offensichtlich überrascht über soviel Platz überhastet vorbei. Auch Matip (40.) verfehlte nach einer scharfen Hereingabe das Ziel. Die offensive Grund-Gefährlichkeit Liverpools fehlte den Bayern. Auch aus Ballbesitz-Plus und einigen Ecken wurden keine Chancen mehr kreiert.

Kovac und Klopp dachten gar nicht daran, ihre Taktik für die zweite Halbzeit zu ändern. Weiter lauerte Liverpool um den emsigen aber ungewohnt schludrigen Salah. Die Bayern aber offenbarten wenige Lücken. Als Coman (60.) doch mal patzte, waren Martinez und Hummels kollektiv da, um Trent Alexander-Arnold im Strafraum zu stoppen.

Kurz zuvor hatte Gnabry (59.) mit einem beherzten Schuss ein Ausrufezeichen gesetzt. Offensiv gelang den Bayern sonst nur noch wenig. Aber auch die große Schlussattacke – sonst eine Stärke der Reds – blieb aus. Als Mané zum Kopfball kam (85.) war Torwart Manuel Neuer im kurzen Eck zur Stelle.

Quelle: stern.de

0:0 im Hinspiel: Barcelona lässt in Lyon Chancen aus – Ter Stegen glänzt

Fußball-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und der FC Barcelona haben mit dem 0:0 bei Olympique Lyon eine bessere Ausgangsposition im Kampf um den Viertelfinaleinzug in der Champions League verpasst.

In einer tempo- und chancenreichen Begegnung im Groupama-Stadion hatten die Gäste aus Spanien die besseren Möglichkeiten, im Abschluss aber kein Glück. Der frühere Mönchengladbacher ter Stegen, der sich seit Wochen in herausragender Form präsentiert, reagierte einige Male bei Chancen der Gastgeber prächtig. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 13. März, statt.

Der spanische Meister und Pokalsieger, der die heimische Liga schon wieder mit sieben Punkten Vorsprung anführt, ergriff von Beginn an die Initiative. Doch Kapitän Lionel Messi, Ivan Rakitic und der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembelé scheiterten aus aussichtsreichen Positionen. Ter Stegen verhinderte im ersten Abschnitt freilich mehrmals einen Rückstand. So lenkte er einen Fernschuss von Martin Terrier mit einer spektakulären Parade an die Latte. In der zweiten Halbzeit beruhigte sich die Partie zunächst. Die Franzosen, die in der heimischen Liga auf Rang drei stehen, gewannen an Stabilität in der Defensive. Dennoch kamen Luis Suárez, Sergio Busquets und Messi immer wieder in die Gefahrenzone.

Der frühere Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng, den die Katalanen im Januar vom italienischen Club US Sassuolo geholt hatten, gehörte nicht zum Aufgebot von Trainer Ernesto Valverde. Barça hat am Samstag ein schwieriges Liga-Spiel beim FC Sevilla auf dem Programm und muss dann innerhalb von nur vier Tagen zweimal beim Erzrivalen Real Madrid antreten: am 27. Februar im Halbfinal-Rückspiel des spanischen Pokals und am 2. März in der Liga.

Quelle: stern.de

Champions League: Bayern erkämpfen sich Remis beim FC Liverpool

Vorteil FC Bayern. Mit internationaler Reife hat der deutsche Fußball-Rekordmeister der Offensivwucht des FC Liverpool an der gefürchteten Anfield Road widerstanden. Auch wenn es für die Münchner im ersten Teil der großen Champions-League-Kraftprobe nicht zum ersten deutschen Europakalerfolg in Liverpool langte können sie nach dem 0:0 voller Zuversicht dem Achtelfinal-Rückspiel am 13. März in der Allianz Arena entgegensehen. Zumal das Premier-League-Team von Trainer Jürgen Klopp in der Gruppenphase alle drei Auswärtsspiele gegen Paris Saint-Germain, SSC Neapel und Roter Stern Belgrad verlor. 

„Hier in Liverpool so zu bestehen, ich fand, dass wir das richtig gut gemacht haben“, sagte Bayern-Trainer Niko Kovac. „Wenn wir eine Struktur im Spiel haben, ist es schwer, auch für Liverpool ein Tor zu erzielen. Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte Kovac.

Manuel Neuer zufrieden

„Wir wussten, auf wen wir treffen, und dass sie schnelle Spieler haben. Wir haben gut verteidigt und standen sehr kompakt. Wir wollten ein gutes Ergebnis erzielen. Auswärts erzielst du gerne ein Tor, aber alle haben mitgearbeitet“, sagte Kapitän Manuel Neuer bei Sky und bezeichnete die Ausgangslage als „nicht ganz so schlecht“.Jürgen Klopp: Die Bayern sind ein großer Club!_16.15Uhr

Klopp sieht seine Reds aber nicht klar im Nachteil. „Das ist kein Traumergebnis, aber ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten können“, sagte der Liverpool-Coach. Richtig glücklich wirkte er aber nicht. „Vor dem Spiel ist viel gequatscht worden, und dann ist das herausgekommen.“

Die in dieser Saison oft patzende Bayern-Abwehr stand um den sehr souveränen Mats Hummels insgesamt stabil und überstand mit Glück auch einige brenzlige Momente. Ein Fußball-Spektakel erlebten die 52.000 Zuschauer bei Wind und Regen nicht. Bayern-Coach Niko Kovac hatte seine Elf auch ohne den gesperrten Thomas Müller und den verletzten Arjen Robben in seinem ersten K.o.-Spiel Europas der Königsklasse taktisch klug eingestellt. Umstellen muss Kovac im Rückspiel seine Defensive, da Joshua Kimmich dann wegen der dritten Gelben Karte fehlen wird.

Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung

Am Spielfeldrand lieferte sich der Kroate einige Wortwechsel mit Kontrahent Klopp. „Das ist es, warum wir Fußballer geworden sind, warum wir arbeiten. Das sind die Spiele, wo man hin möchte“, sagte Kovac kurz vor Teil eins seiner Trainer-Reifeprüfung am Sky-Mikrofon.

Und seine Spieler folgten dem taktischen Plan: Hohe Konzentration, konsequente Fehlervermeidung, Liverpool nicht die Chance zum Überfall-Fußball geben und der euphorische Menge an der Anfield Road keine Hochstimmung gönnen. Das gelang gerade in der Anfangsphase gut. Besonders der für den verletzten Leon Goretzka neben Thiago auf der Doppelsechs aufgebotene Javier Martinez trotz wenig Spielpraxis war ein Stabilitätsfaktor. 

FC Liverpool mit Respekt

Die Reds hatten aber auch sichtbar Respekt und ließen den Bayern Ball und Raum. Die Klopp-Idee war klar: Auf Münchner Fehler im Aufbau lauern und dann blitzschnell in eine ungeordnete Defensive stoßen. Den Gefallen taten die Bayern ihnen aber vorerst selten. Mohamed Salah (12. Minute) brachte keinen Druck hinter den Ball. Sadio Mané (16.) zog an Kimmich vorbei, aber auch am Tor. 

Auch die Bayern kamen zu Möglichkeiten. Nach einer Hereingabe von Serge Gnabry schon Joel Matip (13.) seinen eigenen Torhüter Alison Becker an. Kingsley Coman – rechtzeitig von seinem Knöchel-Schreck am Freitag in Augsburg genesen – schoß ans Außennetz (16.). Die Bayern kontrollierten das Geschehen, statt Spektakel gab es Rasenschach.

Bayern München kaum gefährlich

Erst im Laufe des Spiels nahm Liverpool mehr Tempo auf und wurde nun auch gefährlich. Salah (24.) lauerte am langen Pfosten für einen Kopfball und Mané (32.) war plötzlich völlig frei, schoß aber offensichtlich überrascht über soviel Platz überhastet vorbei. Auch Matip (40.) verfehlte nach einer scharfen Hereingabe das Ziel. Die offensive Grund-Gefährlichkeit Liverpools fehlte den Bayern. Auch aus Ballbesitz-Plus und einigen Ecken wurden keine Chancen mehr kreiert. 

Kovac und Klopp dachten gar nicht daran, ihre Taktik für die zweite Halbzeit zu ändern. Weiter lauerte Liverpool um den emsigen aber ungewohnt schludrigen Salah. Die Bayern aber offenbarten wenige Lücken. Als Coman (60.) doch mal patzte, waren Martinez und Hummels kollektiv da, um Trent Alexander-Arnold im Strafraum zu stoppen. 

Kurz zuvor hatte Gnabry (59.) mit einem beherzten Schuss ein Ausrufezeichen gesetzt. Offensiv gelang den Bayern sonst nur noch wenig. Aber auch die große Schlussattacke – sonst eine Stärke der Reds – blieb aus. Als Mané zum Kopfball kam (85.) war Torwart Manuel Neuer im kurzen Eck zur Stelle.

Quelle: stern.de