Vorverkaufsstart: EM 2020: Wo es die Tickets gibt und was Fußballfans dafür zahlen müssen

Zwischen fairen 30 und utopischen 945 Euro sollen sie kosten – die Tickets für die 51 Spiele der Uefa Euro 2020. Vom 12. Juni 2020 an findet die Endrunde der Fußball-Europameisterschaft erstmals in zwölf Ländern statt. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hatte sich bereits 2013 für München als Gastgeber entschieden und Berlin einen Korb gegeben. Ab diesem Mittwoch, den 12. Juni, können sich Europas Fußballfans nun um Tickets für die EM 2020 bewerben. Welche 24 Teams dann um den Titel kämpfen, steht noch nicht fest. Die Qualifikation für die 21. EM-Endrunde läuft noch.

In der ersten, vier Wochen langen Verkaufsphase wirft der Europäische Fußballverband (Uefa) 1,5 der insgesamt etwa drei Millionen Tickets auf den Markt. Nach der Gruppenauslosung Ende November 2019 in Budapest sollen weitere 960.000 Karten freigegeben werden. In der zweiten Phase gibt es die Tickets über die nationalen Verbände – und zwar für die Spiele der jeweiligen Nationalmannschaft. Für die Verbände, deren Teams sich erst über die Play-Offs für die EM 2020 qualifizieren, gibt es im April die letzte Chance, Tickets unter den eigenen Fans zu verteilen.

EM 2020: Hier können Sie ab 12. Juni um 14 Uhr (MEZ) einen Ticketantrag stellen 

Spielregeln: maximal vier Tickets, ein Spiel pro Tag

Cottbus verkauft fiktive TicketsDie ersten 1,5 Millionen Tickets  für die EM 2020 können ausschließlich über das Ticketportal der Uefa beantragt werden. Und die Regeln sind streng. Laut Website sind pro Antrag maximal vier Tickets der gleichen Preiskategorie erlaubt. Zudem dürfen nur Karten für ein Spiel pro Tag beantragt werden. Hierfür muss auf Uefa.com ein Benutzerkonto erstellt werden. Bis Mitte August werde man alle Antragsteller über das Ergebnis ihres Antrags informieren, heißt es auf der  Startseite des Ticketportals weiter.

Was kosten die Tickets in der Gruppenphase?

In der Vorrunde gibt’s die Spiele in Baku, Budapest und Bukarest in der günstigsten Kategorie schon für 30 Euro zu sehen. Toptickets kosten für diese Stadien 125 Euro. An den neun anderen Spielorten müssen in Kategorie 3 schon 50 Euro hingeblättert werden. Wer die DFB-Elf – die Qualifikation vorausgesetzt – in München aus der ersten Reihe sehen will, muss dafür schon 185 Euro berappen.

EM 2020 Vorrunde und Achtelfinals: Kategorie 3/2/1

  • Amsterdam: 50/125/185 Euro
  • Baku: 30/75/125 Euro
  • Bilbao: 50/125/185 Euro
  • Budapest: 30/75/125 Euro
  • Bukarest: 30/75/125 Euro
  • Dublin: 50/125/185 Euro
  • Glasgow: 50/125/185 Euro
  • Kopenhagen: 50/125/185 Euro
  • London: 50/125/185 Euro
  • München: 50/125/185 Euro
  • Rom: 50/125/185 Euro
  • St. Petersburg: 50/125/185 Euro

EM 2020: Viertelfinals ab 30 Euro

Zu einem lukrativen Preis gibt es danach zumindest eins der vier Viertelfinals der EM 2020. Für nur 30 Euro bekommen Fans einen Platz im Nationalstadion von Aserbaidschan in Baku. In den vier anderen Arenen, darunter auch München, kostet das günstigste Viertelfinal-Ticket 75 Euro. 

EM 2020 – Viertelfinals: Kategorie 3/2/1 

  • Baku: 30/75/125 Euro
  • München: 75/145/225 Euro
  • Rom: 75/145/225 Euro
  • St. Petersburg: 75/145/225 Euro

Endspiel in Wembley: fürstliche Preise

Das neu gebaute, aber nicht minder legendäre Wembleystadion in London ist Schauplatz der drei wichtigsten Spiele des Turniers. Und hierfür müssen Europas Fußballfans richtig tief in die Tasche greifen. Knapp 200 kosten die Halbfinalkarten in der günstigsten Kategorie. Wer beim Finale dabei sein will, sollte noch 100 Euro mehr bereit legen. Mit 75 Euro (Kategorie 3) fast schon günstig, ist da der Eintritt zum Eröffnungsspiel.

Da die Nachfrage das Ticketangebot bei allen 51 Spielen der EM 2020 übersteigen dürfte, hilft nach dem Absenden des Antrags nur noch eins: Daumendrücken.War 2018 das schwerste Jahr in Jogi Löws Karriere? 15.25

Quellen:Uefa, DFB

Quelle: stern.de