LIVE! Endspiele in Newport und Umag: Isner und Lajovic favorisiert

Am Sonntagabend stehen noch zwei Finalpartien auf dem Programm: Im kroatischen Umag stehen sich der Serbe Dusan Lajovic und der ungarische Qualifikant Attila Balazs im Endspiel gegenüber. In Newport will der US-Amerikaner John Isner gegen den Kasachen Alexander Bublik den Titel erringen. Das rein französische Finale beim WTA-Turnier in Lausanne gewann Fiona Ferro gegen Alize Cornet. [weiter…]

Borussia Dortmund: BVB kehrt mit viel Selbstvertrauen aus den USA zurück

Selbst die Unwetterfront in Chicago, die den Abflug um fast zwei Stunden verzögerte, konnte die gute Stimmung nicht trüben. Am Ende der knapp einwöchigen Reise durch die USA mit 18.000 Kilometern, mehreren Zeitzonen und diversen PR-Terminen überwog bei allen BVB-Profis die Zufriedenheit.

Nicht nur die zwei freien Tage, die Coach Lucien Favre seinen müden Profis nach der Landung in Dortmund gewährte, sondern auch das 3:2 gegen den FC Liverpool am Ende der Tour sorgten für gute Laune. «Das ist eine Charaktersache, da gehört Willensstärke dazu. Wir haben die Aufgabe mit Bravour bestanden», lobte Marco Reus.

Nach Einschätzung des Kapitäns hat der Revierclub bei allen Reisestrapazen, die er im Kampf um die Erschließung neuer Märkte in Kauf genommen hat, in Amerika Mut für die kommende Saison geschöpft – vor allem beim verdienten Sieg im feuchtheißen South Bend über den vom ehemaligen BVB-Coach Jürgen Klopp betreuten Champions-League-Sieger aus England. Es passte ins Bild einer wachsenden Einheit, dass die letzte teambildende Maßnahme der Reise nicht auf dem Fußballplatz, sondern in einem Fast-Food-Restaurant stattfand. Ungeachtet aller Ernährungsvorgaben gönnten sich die Spieler mit Erlaubnis von Favre Burger, Pommes und Shakes.

Sowohl beim 3:1 im ersten Test zwei Tage zuvor bei den Seattle Sounders als auch beim Erfolg über Liverpool ließ die durch namhafte Zukäufe verstärkte Borussia zumindest zwischenzeitlich großes Potenzial erkennen. «Der BVB ist auf allen Positionen mit höchster Qualität besetzt. Es ist sehr eindrucksvoll, was sie machen», schwärmte Klopp. Aus alter Verbundenheit vermied es der Coach jedoch, seinen ehemaligen Club zum Bundesliga-Titelfavoriten zu erklären: «Ich will sie nicht zu sehr loben, denn es könnte ja sein, dass auch einige Deutsche zuhören und der Druck auf sie damit steigt. Das ist nicht meine Absicht.»

Gleichwohl werden die Spieler lernen müssen, mit diesem Druck umzugehen. Schließlich hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erstmals seit Jahren den Titel als Saisonziel ausgerufen. Für Störgeräusche könnte jedoch der noch immer zu große Kader mit über 30 Profis sorgen. Nicht zuletzt deshalb brachte Favre noch in Amerika seine Vorstellungen über eine ideale Kadergröße zum Ausdruck: «30 Spieler? Das ist unmöglich! 22, 23 Feldspieler maximal. Dazu die drei Torhüter – und noch ein paar junge Spieler.»

Deshalb ist Sportdirektor Michael Zorc nach den Zukäufen von Nico Schulz (Hoffenheim), Thorgan Hazard (Mönchengladbach), Julian Brandt (Leverkusen), Mats Hummels (München) und Mateu Morey (Barcelona) weiter gefordert. Maximilian Philipp dürfte der Nächste sein, der den BVB verlässt. Der Mittelfeldspieler reiste zwar mit in die USA, kam aber bei keinem Testspiel zum Einsatz. Er steht dem Vernehmen nach vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Weitere Verkaufskandidaten sind Raphael Guerreiro und die zuletzt verliehenen André Schürrle und Shinji Kagawa.

Für einen Perfektionisten wie Trainer Favre waren die Tage in den USA zur Vorbereitung auf die Saison sicherlich suboptimal. Dennoch verkniff sich der Schweizer Fußball-Lehrer Kritik. «Ich habe mich gefreut, viel Natur zu sehen, viele Seen. Ich habe kein Problem damit, es gibt Schlechteres», kommentierte er Fragen nach den Reisestrapazen.

Nach Einschätzung der Vereinsbosse bleibt dem Coach in den kommenden Wochen genug Zeit, am Feinschliff für sein Team zu arbeiten. Kapitän Reus sprach dem Coach aus der Seele: «Wir freuen uns, dass wir wieder zuhause sind und richtig arbeiten können.»

Quelle: stern.de

Tour de France: Buchmann rockt am Tourmalet

Der französische Radprofi Thibaut Pinot hat die 14. Etappe der 106. Tour de France in den Pyrenäen gewonnen. Emanuel Buchmann überzeugte als Vierter und rückte in der Gesamtwertung auf Platz fünf vor.

Hoffnung auf Team-Events: «Medaillen nicht alles»: Fechter-Bund verteidigt WM-Bilanz

Als die ukrainische Säbelfechterin Olga Charlan mit der Goldmedaille um den Hals in die Kameras strahlte, waren die meisten Deutschen schon im Hotel.

Wie eigentlich immer in den vergangenen Tagen dieser WM in Budapest, die für den Deutschen Fechter-Bund erneut ohne Einzel-Edelmetall zu Ende gehen wird. Platz sechs für Säbelspezialist Max Hartung – mehr war nicht drin für die einstige Medaillenschmiede. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio versuchen die Verantwortlichen, die Erwartungen zu dämpfen.

«Medaillen sind nicht alles, Top-Platzierungen sind auch sehr gut», hatte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes, vor dem Start der Team-Wettkämpfe der Deutschen Presse-Agentur gesagt. «Es erreichen von teilweise 250 Teilnehmern nur drei eine Einzel-Medaille, das muss man sich auch mal vor Augen führen. Nicht immer nur die Medaillen zählen. Klar wollen wir auch wieder in die Medaillenränge – aber wenn unsere Athleten regelmäßig negative Schlagzeilen lesen, hilft das auch nicht.»

Am Samstag war Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink als letzter Starter im Einzel im Achtelfinale ausgeschieden. Von den Säbeldamen kam nur Anna Limbach unter die besten 32. Mit den Finalgefechten am Abend, in denen die nun viermalige Weltmeisterin Charlan triumphierte, hatte der DFeB nichts zu tun. Die Geschichten der WM schrieben andere: beispielsweise der 21 Jahre alte Budapesters Gergely Siklosi, der nach seinem Sieg im Degenfinale gar nicht wusste, wohin mit seinen Gefühlen. Bei der WM 2018 im chinesischen Wuxi war das deutsche Team komplett leer ausgegangen.

Mit den beiden EM-Dritten Hartung und Alexandra Ndolo (Degen/Platz 14) habe der Verband zwar «Eisen im Feuer» gehabt, sagte Ressel. «Auch Benni hat einen super Wettkampf gezeigt. Aber irgendwo fehlt dann das letzte Quäntchen. Wir haben einen kleinen Schritt nach vorne gemacht im Vergleich zum letzten Jahr. Aber natürlich schwingt eine kleine Enttäuschung mit. Jetzt schauen wir, dass wir mit der Mannschaft einiges herausholen.»

Die Säbelfechter, die bei der stimmungsvollen Heim-EM im Juni in Düsseldorf Gold gewonnen hatten, kämpften am Sonntag um die vorderen Plätze. Auch die Vize-Europameister um die Florettfechter Peter Joppich und Kleibrink könnten am Dienstag noch dafür sorgen, dass der Verband den Heimflug mit einer Mannschafts-Medaille antreten kann. Das Damenflorett-Team um die 19-jährige Leonie Ebert, die im Einzel Platz zehn belegt hatte und eine große Zukunft vor sich haben könnte, kämpfte am Sonntag um die Qualifikation für die Hauptrunde der besten Acht am Montag.

Die Mannschaftswettbewerbe sind vor allem für die Olympischen Spiele von großer Bedeutung. Pro Waffe und Geschlecht qualifizieren sich die jeweils vier besten Nationen der Weltrangliste, dazu je ein weiterer Nationalverband aus jeder der vier «Zonen» des Weltverbandes FIE (Afrika, Europa, Asien-Ozeanien, Amerika). Bei der WM gibt es teilweise mehr als doppelt so viele Punkte für gute Platzierungen.

Quelle: stern.de

NBA-Profi: Dennis Schröder und Freundin heiraten in Braunschweig

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat seine Freundin Ellen Ziolo geheiratet.

Der 25-Jährige und die Mutter des gemeinsamen Sohns Dennis Malick Junior gaben sich am Samstag in Braunschweig das Ja-Wort und feierten anschließend mit der Hochzeitsgesellschaft in der Volkswagen Halle der niedersächsischen Stadt. Das zeigen Bilder und Videos des Brautpaars und von Familienangehörigen auf Instagram.

«Am Anfang wollten wir eine kleine Hochzeit machen, aber bei einer afrikanischen Familie ist das schwierig», hatte Schröder, dessen Mutter aus Gambia stammt, Anfang Juni über die bevorstehende Heirat berichtet. Damals rechnete er mit 350 Gästen, «und es sind immer noch nicht alle.» Via Instagram hatten Schröder und seine damalige Verlobte zu Spenden für notleidende Kinder in Afrika aufgerufen.

Der gemeinsame Sohn kam vor fünf Monaten zur Welt. Vater zu sein, sei «das beste Gefühl», sagte Schröder dazu. Sportlich steht der Aufbauspieler der Oklahoma City Thunder diesen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft vor der WM (31. August – 15. September) in China.

Quelle: stern.de

Mittelhandbrüche: Zwangspause: Schachmann wird zum Tour-Fan am TV

Statt tagelanger Quälerei in den Bergen kann Maximilian Schachmann die restliche Tour de France nun entspannt am Fernseher verfolgen.

Mit Schmerzen und einem dicken Verband an der linken Hand stellte sich der deutsche Meister noch ein letztes Mal den Fragen der Journalisten, dann ging es am Samstagmittag per Flug von Toulouse nach Berlin in die Heimat.

«Ich habe ganz gut geschlafen, habe aber einmal eine Vollbremsung im Traum gemacht mit der Hand. Mir geht es den Umständen entsprechend gut», sagte Schachmann. Der Sturz beim Einzelzeitfahren in Pau beendete alle Träume vom Finale in Paris bei Schachmanns so sehr ersehntem Tour-Debüt. Drei gebrochene Knochen in der linken Mittelhand machten eine Weiterfahrt unmöglich.

«Fernsehen werde ich auf jeden Fall gucken. Ich versuche dem Team jetzt mental beizustehen. Mich ärgert es halt richtig, weil ich das Gefühl hatte, dass die Form besser wird», sagte der Profi des Bora-hansgrohe-Teams. Statt mit seiner ansteigenden Form selbst den legendären Tourmalet hochzuklettern, sah Schachmann am Samstag 1850 Kilometer nordöstlich zu, wie sein Zimmerkollege Emanuel Buchmann auf dem mythischen Schlussanstieg der Weltelite Paroli bot und sogar Vorjahressieger Geraint Thomas mit einer Attacke abschüttelte.

Shootingstar Schachmann, 2019 mit starker Klassiker-Saison und einigen Einzelsiegen bei den Frühjahrs-Rundfahrten, wird wegen seiner Handverletzung eine lange Pause einlegen müssen. «Er wird erst spät im Herbst wieder zurückkommen», sagte Teamchef Ralph Denk dem ZDF. Die Deutschland-Tour (29. August bis 1. September) muss definitiv ohne den Mann im Trikot des deutschen Meisters auskommen. «Es braucht sechs Wochen, bis es wieder ausgehärtet ist. In der Zeit kann man schon trainieren, aber keine Rennen fahren», erklärte Schachmann.

Dem Deutschen tat es nach seiner Verletzung vor allem für das Team leid. «Ich weiß, ich hatte eine wichtige Rolle für die Bergetappen, die ich jetzt leider nicht mehr erfüllen kann», sagte Schachmann. Mit offensiver Fahrweise und einem überraschenden dritten Platz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich hatte er sich sein erstes Tour-Ticket verdient, als treuer Helfer gefiel er in den ersten zwei Wochen. Die weitere Behandlung seiner Mittelhandbrüche erfolgt in Deutschland, in den kommenden Tagen steht eine Operation an.

Beim ambitionierten Bora-hansgrohe-Team um Klassement-Fahrer Buchmann reagierten die Verantwortlichen konstruktiv auf den Schock. «Natürlich waren wir alle geknickt, aber eine Stunde später haben wir schon Plan B geschmiedet. Aber auch im Rennen wird Max fehlen», sagte Teamchef Denk.

Quelle: stern.de

WM in Gwangju: Zwei Olympia-Tickets zum Auftakt für Beckenschwimmer

Die deutschen Schwimmer sind mit einer guten ersten Session in die WM in Südkorea gestartet. Die Freistil-Staffeln über 4 x 100 Meter sicherten sich die angepeilten Olympia-Tickets.

Sowohl die Männer als auch die Frauen erreichten am Sonntag den dafür notwendigen Platz in den Top 12. «Olympia-Quali in der Tasche: erstmal Daumen hoch», sagte Reva Foos, nachdem sie mit Annika Bruhn, Julia Mrozinski und Jessica Steiger in 3:38,55 Minuten Platz acht in den Vorläufen erreicht hatte. Damit ist die deutsche Staffel auch im späteren Finale dabei. «Wir sind einfach super happy. Es ist einfach geil», kommentierte Steiger das Ergebnis.

Ihre männlichen Kollegen waren nicht ganz so euphorisch, aber dennoch zufrieden. «Damit haben wir unser Ziel erreicht», sagte Damian Wierling. Der Startschwimmer war mit Marius Kusch, Josha Salchow und Christoph Fildebrandt drei Plätze weiter hinten gelandet als die Frauen. Das Quartett schwamm 3:14,58 Minuten. Das reichte für Tokio 2020, im Endlauf sind die Deutschen nicht dabei.

Angelina Köhler hatte die Beckenwettbewerbe für die deutschen Schwimmer eröffnet. Die 18-jährige erreichte als Elfte das Finale und war glücklich. «Das war ein Highlight», sagte sie. «Dass ich jetzt so gut geschwommen bin, ist hoffentlich auch ein gutes Omen für die WM.» Für Köhler war es das WM-Debüt. «Klar war ich aufgeregt. Das war mega, die Halle, so viele Zuschauer. Ich habe einfach versucht, an meinen Routinen festzuhalten und das hat ja auch gut geklappt.»

Kusch hatte den ersten Wettkampftag gleich mit zwei Starts begonnen. Der 26 Jahre alte Schmetterlingsschwimmer verpasste auf seiner 50-Meter-Nebenstrecke in 23,86 Sekunden zwar das Halbfinale, sagte aber: «Das haben wir genutzt um in die WM reinzukommen.» Wie Kusch schied auch der dritte deutsche Einzelstarter Fabian Schwingenschlögl im Vorlauf aus. Mit seiner Zeit von 1:00,12 belegte er Rang 20 und war danach enttäuscht. «Ich kann nicht sagen, woran es lag», sagte er. «Ich muss es nehmen, wie es ist. Schön wär’s gewesen, wenn ich eine Runde weitergekommen wäre.»

International im Mittelpunkt stand im Nambu University Municipal Aquatics Center Sun Yang im 400-Meter-Freistil-Rennen. Der unter Dopingverdacht stehende Chinese qualifizierte sich über die Weltrekordstrecke von Paul Biedermann als Vorlaufschnellster für das Finale. Für ein Raunen im Publikum sorgte Ryan Coetzee. Der südafrikanische Schmetterlingsschwimmer war wohl etwas aufgeregt und platschte schon vor dem Startsignal ins Wasser.

Quelle: stern.de

Highlight-Video der 14. Tour-Etappe

(rsn) – THibaut Pinot (Groupama – FDJ) gewinnt die erste Bergankunft der Pyrenäen auf 2.115 Metern am Col du Tourmalet. Aber nicht nur der 29-Jährige brachte am 20. Juli 2019 ….