Melsungen verlängert mit Reichmann

Bundesligist MT Melsungen hat den Vertrag mit Rechtsaußen Tobias Reichmann vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2022 verlängert und damit bereits den fünften deutschen Nationalspieler langfristig an den Klub gebunden.

„Die unmittelbare Planung für die kommende Saison ist damit abgeschlossen“, teilte der Tabellensechste mit.

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Reichmann postete ein Bild seiner Vertragsunterschrift bei Instagram und sagte: „Ich möchte zur Erreichung der ambitionierten Ziele der MT beitragen und Teil dieser Mannschaft sein, die sich für die allernächste Zukunft einiges vorgenommen hat.“

Der 30-Jährige war 2017 vom polnischen Spitzenklub Vive Kielce nach Melsungen gekommen, mit dem er 2016 die Champions League gewonnen hatte.

Melsungen rüstet auf

Vor Reichmann hatten bereits die Nationalmannschaftskollegen Julius Kühn (bis 2024) und Finn Lemke (bis 2023) ihre Verträge bei den Nordhessen langfristig verlängert.

Zur kommenden Saison wechselt zudem Kai Häfner (Vertrag bis 2022) von Ligakonkurrent TSV Hannover-Burgdorf zur MT, im Sommer 2020 stößt Nationaltorwart Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin zum Melsunger Kader hinzu.

Sport kompakt: Max Kruse verlässt Werder Bremen

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

17. Mai: Kruse verlässt Werder Bremen

Werder Bremen verliert seinen Kapitän. Max Kruse wird seinen auslaufenden Vertrag beim Fußball-Bundesligisten nicht verlängern, teilten die Bremer am Freitag mit. „Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen“, erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann. Ein neuer Club für den 31-Jährigen ist noch nicht bekannt.

Kruse kam im Sommer 2016 nach einigen Eskapaden vom VfL Wolfsburg nach Bremen und fand an der Weser wieder zu seiner Top-Form zurück. Mit 32 Treffern in 84 Spielen hatte der Offensivspieler großen Anteil daran, dass die Hanseaten zwei Mal die Klasse halten konnten und in diesem Jahr um die europäischen Plätze mitspielen. 

„Er hat die letzten drei Jahre diesen Verein geprägt, der Mannschaft ein Gesicht gegeben und einen entscheidenden Anteil zu der Entwicklung des Vereins beigetragen“, lobte Baumann den Profi. Trainer Florian Kohfeldt ergänzte: „Max ist ein herausragender Spieler, der in den vergangenen drei Jahren eindrucksvoll und vorbildlich unter Beweis gestellt hat, wie wertvoll er für eine Mannschaft sein kann.“

17. Mai: Biathletin Laura Dahlmeier beendet ihre Karriere

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beendet im Alter von nur 25 Jahren ihre Biathlon-Karriere. Das teilte Deutschlands Sportlerin des Jahres 2017 am Freitag mit. „Meine Entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht und mein endgültiger Entschluss durfte nun schon länger reifen. Aber ich merke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für mich gekommen ist“, schrieb Dahlmeier auf ihrer Homepage.

Die Entscheidung sei ihr sehr schwer gefallen. Aber sie habe keine sportlichen Ziele mehr. „Heute bin ich an dem Punkt, an dem ich nicht weiß, was genau ich mir für ein Ziel vornehmen sollte, geschweige denn, ob es mir überhaupt wieder gelingen könnte“, teilte die siebenmalige Weltmeisterin aus Garmisch-Partenkirchen mit.

Die deutschen Skijäger verlieren in Dahlmeier die mit Abstand erfolgreichste Athletin der vergangenen Jahre. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/2017 tritt nun im gleichen jungen Alter zurück wie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die 2012 auch überraschend früh ihre Laufbahn beendet hatte. 

Dahlmeiers Schritt hatte sich angedeutet. Bereits nach den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang hatte sie Gedanken geäußert, ihre Karriere möglicherweise beenden zu wollen. Auch nach dem Saisonende im März in Oslo war sich Dahlmeier unsicher, ob es nach einem Winter mit vielen körperlichen Rückschlägen weitergeht. 

2018 feierte die Ausnahmekönnerin in Südkorea zwei Olympiasiege und einmal Bronze, 2017 fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen. Als erste Biathletin holte sie bei Weltmeisterschaften saisonübergreifend 13 Medaillen nacheinander und fünfmal Gold bei einer WM, im Weltcup feierte sie 20 Siege. Insgesamt errang Dahlmeier bei Großereignissen 18 Mal Edelmetall für den Deutschen Skiverband.

15. Mai: Draisaitl schießt Deutschland so gut wie ins WM-Viertelfinale

Dank eines beeindruckenden Kraftakts und NHL-Topstar Leon Draisaitl hat Deutschlands Eishockey-Nationalteam den vorzeitigen Einzug ins WM-Viertelfinale so gut wie perfekt gemacht. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel beim 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) am Mittwochabend gegen Gastgeber Slowakei ist der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zudem die direkte Qualifikation für Olympia 2022 kaum mehr zu nehmen. 28 Sekunden vor dem Ende schoss Ausnahmestürmer Draisaitl das Siegtor. „Es fühlt sich großartig an, Teil dieser Mannschaft zu sein“, schwärmte der Angreifer. 

15. Mai: HSV dementiert Trennung von Trainer Wolf nach Saisonende

Der Hamburger SV dementiert die angebliche Trennung von Trainer Hannes Wolf zum Saisonende. „Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand“, teilte der Verein mit. Damit soll über Wolfs Zukunft in Hamburg erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg beraten werden.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung Sportvorstand Ralf Becker zitiert: „Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen.“ Becker ließ mitteilen, dass er falsch zitiert worden sei. In seiner Aussage sei das Wort vielleicht unterschlagen worden.

15. Mai: Griezmann verkündet Abschied von Atlético

Frankreichs Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann wird Atlético Madrid nach dieser Saison verlassen. Das verkündete der Offensivspieler am Dienstagabend in einem vom spanischen Spitzenclub über Twitter verbreiteten Video. „Es waren fünf unglaubliche Jahre, vielen Dank für alles, ich trage euch in meinem Herzen“, sagte der 28-Jährige unter anderem in der rund zweiminütigen Botschaft. 

Für welchen Club er künftig spielen wird, ließ Griezmann offen. Als Interessent gilt der FC Barcelona. Im Vorjahr hatte er seinen Kontrakt mit Atlético bis 2023 verlängert. Die Transfersumme dürfte über 100 Millionen Euro liegen. In dieser Saison wurde Griezmann mit Atlético in der spanischen Meisterschaft Zweiter hinter Barça.

Griezmannn war 2014 von Real Sociedad San Sebastian nach Madrid gewechselt. Mit Atlético gewann er wenige Wochen vor dem WM-Sieg mit Frankreich vor einem Jahr die Europa League. Im Finale der Champions League unterlag er 2016 gegen Lokalrivale Real Madrid. Nach dem zweiten Platz bei der Heim-EM mit Frankreich im gleichen Jahr war er zum besten Spieler des Turniers gekürt worden.

14. Mai: Eishockey-WM: Dritter Sieg im dritten Spiel – jetzt kommen die schweren Gegner

Drittes Spiel, dritter Sieg: Deutschlands Eishockey-Team ist bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei auf Viertelfinalkurs. Nach dem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) gegen Frankreich sind Leon Draisaitl und Co. nun Tabellenführer ihrer Vorrundengruppe in Kosice und können schon am Mittwoch gegen den WM-Gastgeber (20.15 Uhr/Sport1 und DAZN) den Einzug in die K.o.-Runde so gut wie perfekt machen. Neben NHL-Topstar Draisaitl (38. Minute) trafen am Dienstag die beiden Mannheimer Meisterspieler Moritz Seider (18.) und Matthias Plachta (34.). NHL-Verteidiger Korbinian Holzer erzielte den Endstand ins leere Tor (60.). Für Frankreich war Kapitän Damien Fleury (25.) erfolgreich.

„Wir sind zufrieden. Das ist das, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der Olympia-Zweite Patrick Hager. „Das ist ein Superstart, eine Super-Ausgangslage. Jetzt geht es richtig los.“

Mit einem Sieg gegen Gastgeber Slowakei könnte das deutsche Team bereits fürs Viertelfinale planen. Allerdings bangt man um den Einsatz von NHL-Torhüter Philipp Grubauer. Der Keeper der Colorado Avalanche verletzte sich gegen Frankreich in seinem ersten WM-Spiel und musste schon zur Hälfte der Partie offiziell wegen „muskulärer Problemen“ vom Eis runter. Ob der 27-Jährige gegen die Slowakei eingesetzt werden kann, soll sich erst kurzfristig entschieden, erschien zunächst aber zumindest fraglich.

14. Mai: Abschied unter Tränen – Rafinha verlässt Bayern München

Außenverteidiger Rafinha hat nach seinem Abschied vom FC Bayern München noch keine Entscheidung über seinen nächsten Verein getroffen. „Ich spiele noch in Brasilien oder Europa, ich weiß noch nicht, ich entscheide nach der Saison“, sagte der 33-Jährige aus Brasilien in einer emotionalen Pressekonferenz beim deutschen Fußball-Rekordmeister. „Ich habe nicht gedacht, dass ich solange in Deutschland bleibe.“ Rafinha spielt seit 2011 für die Münchner, sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

Rafinha war 2005 aus Brasilien zum FC Schalke in die Bundesliga gewechselt, 2010 ging der Verteidiger aus Londrina für eine Saison zum CFC Genua und schloss sich danach dem FC Bayern an. Unter anderen Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller und Franck Ribéry waren bei der emotionalen Pressekonferenz Rafinhas in München anwesend. Dem ehemaligen Nationalspieler kamen sogar die Tränen. „Wir sind schon so lange zusammen“, sagte er mit Blick auf seine Münchner Mitspieler, die ihm schließlich applaudierten, „diese Leute waren sehr wichtig für mich.“ Rafinha sagte zum Abschluss: „Obrigado, danke für alles.“

13. Mai: Italienische Volleyballerinnen feiern Meisterschaft mit freizügigen Kabinenfotos

Stolze drei Mal haben die Volleyball-Spielerinnen des Klubs Imoco Volley Conegliano in den vergangenen vier Jahren die italienische Meisterschaft gewonnen. Den neuesten Coup feierten die erfolgreichen Damen, deren Verein nördlich von Venedig beheimatet ist, vor wenigen Tagen mit ganz besonderen Fotos: Die niederländische Nationalspielerin Robin de Kruijf postete bei Instagram ein Foto, bei der sich das Team völlig hüllenlos hinter dem riesigen Pokal versteckt. „Champiooooooooons of Italy!!!!!!“ schrieb sie darunter:  volleyballerinnen-1

Ihre polnische Teamkollegin Joanna Wołosz legte noch ein Solofoto von sich mit der Trophäe nach. Beide Bilder wurden im Netz mehr als zehntausend Mal geliked. volleyball-2

12. Mai: Manchester City englischer Meister – Klopps Liverpool nur Zweiter

Manchester City ist zum sechsten Mal englischer Fußballmeister. Das Team des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola gewann am letzten Spieltag der Premier League mit 4:1 (2:1) beim Tabellen-17. Brighton & Hove Albion und verteidigte damit den Titel. Vizemeister ist der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp, der die Wolverhampton Wanderers 2:0 (1:0) besiegte und nur einen Punkt weniger hat.

Sergio Agüero (28. Minute), Aymeric Laporte (38.), Riyad Mahrez (63.) und der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan (72.) erzielten am Sonntag die Treffer für Man City; Glenn Murray (27.) hatte Brighton in Führung gebracht. Den Reds mit ihrem deutschen Trainer Jürgen Klopp reichte der Heimsieg durch die Treffer von Sadio Mané (17. und 81.) nicht.

12. Mai: Ackermann gewinnt zweite Giro-Etappe

Der deutsche Straßenrad-Meister Pascal Ackermann hat die zweite Etappe des 102. Giro d’Italia gewonnen. Der Debütant holte sich am Sonntag nach 205 Kilometern von Bologna nach Fucecchio den Sieg im Massensprint vor dem italienischen Meister Elia Viviani und dem Australier Caleb Ewan. Damit hat der 25-Jährige sein großes Ziel gleich schon bei der ersten Sprintankunft der Italien-Rundfahrt erreicht, für Ackermann war es der vierte Saisonsieg.

Auswirkungen auf die Gesamtwertung hatte die zweite Etappe nicht. Ex-Skispringer Primoz Roglic liegt nach seinem überlegenen Sieg im Auftaktzeitfahren weiter 19 Sekunden vor dem britischen Vuelta-Champion Simon Yates. Altstar Vincenzo Nibali belegt 22 Sekunden zurück Gesamtrang drei.

9. Mai: Eintracht Frankfurt verpasst Einzug ins Europa-League-Finale

Eintracht Frankfurt hat gekämpft bis zum Umfallen, aber am Ende war es ein Elfmeter, der zwischen den Hessen und dem Einzug ins Endspiel der Europa League stand. Im Halbfinal-Rückspiel unterlag der Fußball-Bundesligist mit 3:4 im Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 0:1) beim FC Chelsea und schied eine Woche nach dem 1:1 im Hinspiel aus. Das Finale des kleinen europäischen Wettbewerbs in Baku bestreiten die beiden Londoner Vereine Arsenal und Chelsea.

9. Mai: David Wagner wird neuer Cheftrainer bei FC Schalke 04

David Wagner

David Wagner wird zur neuen Saison Cheftrainer beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. Der 47-Jährige erhält bei den Gelsenkirchenern einen Dreijahresvertrag, wie der Club

mitteilte. Er löst „Aushilfscoach“ Huub Stevens ab.

9. Mai: Medien: Achim Beierlorzer wird neuer Trainer des 1. FC Köln

Fußball-Lehrer Achim Beierlorzer wird nach Informationen der „Bild“-Zeitung und von „Sport Bild“ neuer Trainer des Bundesliga-Rückkehrers 1. FC Köln. Die Zusage des 51-Jährigen sei längst da, hieß es am Donnerstag. Die Personalie müsse von den zuständigen Gremien der Rheinländer nur noch genehmigt werden. Der FC teilte mit, man kommentiere keine Personalspekulationen.

Beierlorzer ist derzeit Chefcoach des Kölner Ligakonkurrenten Jahn Regensburg und tritt am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) mit seiner aktuellen Mannschaft beim Zweitligameister in Köln an. 

Der 1. FC Köln hatte sich am 27. April von Trainer Markus Anfang getrennt. Dessen Nachfolger André Pawlak ist als Interimscoach nur bis zum Saisonende verantwortlich. Mit dem 4:0-Sieg am vergangenen Montag bei der SpVgg Greuther Fürth hatten die Kölner ihren sechsten Aufstieg in die Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht.

9. Mai: Transfer perfekt: Leverkusen schnappt sich Demirbay

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Kerem Demirbay zum Bundesligisten Bayer Leverkusen ist perfekt. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt vom Ligakonkurrenten 1899 Hoffenheim zu den Rheinländern und erhält in Leverkusen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Den Wechsel bestätigten beide Vereine. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von rund 28 Millionen Euro. Zu den finanziellen Hintergründen machten weder Bayer noch die Kraichgauer Angaben. 

„Mit Kerem Demirbay haben wir einen technisch versierten und strategisch agierenden Mittelfeldspieler für uns gewonnen, der dabei auch noch torgefährlich ist“, kommentierte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes die nicht mehr überraschende Personalie. Demirbay sagte, der Wechsel sei für ihn „der nächste Step nach drei wirklich tollen Jahren bei der TSG“. Er war mit dem Team von Bundestrainer Joachim Löw 2017 Confederations-Cup-Sieger.

7. Mai: 4:0 gegen Barcelona: Klopp und Liverpool im Champions-League-Finale 

Jürgen Klopp hat mit dem FC Liverpool nach einer sensationellen Aufholjagd gegen den FC Barcelona doch noch das Finale der Fußball-Champions-League erreicht. Der Tabellenzweite der englischen Premier League gewann am Dienstag das Rückspiel gegen Barça mit 4:0 (1:0) und machte damit die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel wett. Der frühere Wolfsburger Bundesliga-Profi Divock Origi (7. und 79. Minute) und der eingewechselte Georginio Wijnaldum (54. und 56.) schossen den Sieg für die überragenden Liverpooler heraus.

Damit treffen die Reds im Finale am 1. Juni in Madrid auf Ajax Amsterdam oder Tottenham Hotspur. Das Hinspiel hatte der niederländische Rekordmeister mit 1:0 gewonnen.

7. Mai: Rangnick schließt nicht aus, dass Timo Werner bei RB Leipzig bleibt 

Leipzigs Sportdirektor und Noch-Cheftrainer Ralf Rangnick hält einen Verbleib von Timo Werner bis 2020 ohne Vertragsverlängerung plötzlich für möglich. „Es ist nicht unser Wunschszenario, aber ich kann nicht ausschließen, dass es so kommt“, sagte der 60-Jährige in einer Talkrunde der „Leipziger Volkszeitung“. Danach wäre der begehrte Stürmer ablösefrei. Mögliches Ziel wäre dann der FC Bayern München, der an diesem Samstag (15.30 Uhr) und am 25. Mai beim DFB-Pokalfinale in Berlin der RB-Gegner ist. Dabei hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erst Mitte April betont, dass die Tendenz eher lautet, dass Werner gehen würde.

Allerdings wäre es nicht die erste Wendung in den Transferspekulationen über den 23-Jährigen. Erst gab es das monatelange – bisher vergebliche – Ringen um seine Vertragsverlängerung bei RB Leipzig. Dann folgte der selbst ins Spiel gebrachte Wechsel zur wohl besten Adresse im deutschen Fußball. Schließlich kam die klare Aussage des sächsischen Bundesligisten: Ohne millionenschwere Ablöse in diesem Sommer geht nichts. Nun gibt es also  eine neue Variante: Werner erfüllt unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann seinen Vertrag bis 2020 beim Champions-League-Starter. 

7. Mai: Mick Schumacher sieht in der Formel 1 seine Bestimmung

Mick Schumacher sieht die Formel 1 als seine Bestimmung. „Ja, das ist es“, antwortete der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher in einem Interview des britischen TV-Senders Sky Sports auf eine entsprechende Frage. Der 20-Jährige fährt in diesem Jahr in der Nachwuchsklasse Formel 2. Im vergangenen Jahr hatte er den EM-Titel in der Formel 3 gewonnen. Seine wichtigste Referenzgröße bleibe sein Vater, sagte Schumacher: „Ich vergleiche mich mit niemanden, der jetzt in der Formel 1 ist. Es ist natürlich mein Vater, mit dem ich mich vergleiche.“

Er schaue sich die Karriereschritte von Papa Michael an und prüfe, was dieser anders als andere Rennfahrer gemacht habe und was er daraus lernen könne. „Aber es gibt so viele talentierte Fahrer in der Formel 1, sonst wären sie nicht dort. Es ist immer gut, mit jedem von ihnen zu sprechen und möglichst viel von ihnen zu lernen“, fügte Mick Schumacher hinzu. 

Auf dem Weg in die Königsklasse sei es wichtig, „einen Schritt nach dem anderen“ zu gehen. „Wir haben das bis jetzt getan. Die Formel 2 sollte der letzte Schritt vor der Formel 1 sein“, sagte Schumacher.

In der Nachwuchsserie fährt er für das italienische Prema-Team. In den ersten vier Saisonrennen war zuletzt ein fünfter Platz in Baku sein bestes Resultat. Zudem ist Schumacher Mitglied der Fahrerakademie von Ferrari und absolvierte bereits Testfahrten in den aktuellen Formel-1-Autos der Scuderia und des Partnerteams Alfa Romeo.

21-Mick Schumacher im Vorzimmer der Formel 1 17.33

7. Mai: Für Uwe Seeler ist der aktuelle HSV der schlechteste in der Geschichte

Uwe Seeler ist geschockt. „Es ist ja keine Frage, wir sehen den schlechtesten HSV der Geschichte. Schon deshalb, weil er in der 2. Liga spielt“, sagte das Club-Idol des Hamburger SV der „Bild“-Zeitung (Dienstag). Für das Saisonfinale des kriselnden Tabellenvierten mit den Spielen beim SC Paderborn und gegen den MSV Duisburg fordert der 82-jährige Wille und Leidenschaft. „Herzblut kann man nicht einfordern, Herzblut ist eine Charakter-Frage“, sagte Seeler. 

7. Mai: Lewis Hamilton zeigt sich im gewagten Outfit

Lewis Hamilton ist bereits seit dem Wochenende in New York. Dort bewegt er sich in elitären Kreisen, war bei Tommy Hilfiger und auf einer Parfüm-Präsentation. Am Sonntag fand schließlich die berühmte Met Gala statt, eines der größten und wichtigsten Red-Carpet-Events des Jahres (Anlass ist die jährliche Modeausstellung des Metropolitan Museum of Art). Hamilton hat sich für den Auftritt extra etwas Besonderes einfallen lassen. Er kam in einem selbst entworfenen schwarz-grauen Anzug – und mit Stirnband! Tommy Hilfiger stand ihm zur Seite.

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6. Mai: Tore-Party in Fürth – 1. FC Köln wieder erstklassig

Der „Effzeh“ ist zurück! Mit einem wahren Tor-Spektakel hat der 1. FC Köln vorzeitig seinen sechsten Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. 373 Tage nach dem Absturz aus der Eliteklasse sind die Rheinländer durch ein überlegenes 4:0 (3:0) bei der SpVgg Greuther Fürth sogar von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga nicht mehr zu verdrängen. Nach dem perfekten Einstand unter Interimstrainer André Pawlak am Montagabend durften sich die Kölner auf eine kurzweilige Party-Nacht im Bus zurück in die Heimat freuen.

Vor 12.520 Zuschauern räumten Torjäger Jhon Cordoba mit einem Dreierpack (8., 41., 65. Minute) und unfreiwillig Daniel Steininger (20./Eigentor) früh alle Restzweifel am sechsten Aufstieg nach 2000, 2003, 2005, 2008 und 2014 aus. Nach vier Spielen ohne Sieg haben die mutlosen Fürther hingegen trotz sechs Punkten Vorsprungs auf Relegationsrang 16 den Klassenerhalt rechnerisch noch immer nicht gepackt.

Quelle: stern.de

Viertelfinal-Rückspiele: Quartett mit leichten Vorteilen

An diesem Wochenende wird es ernst: Im Kampf um den Halbfinaleinzug zur deutschen Meisterschaft in der männlichen B-Jugend werden in den Viertelfinal-Rückspielen die Tickets vergeben. Leipzig, Magdeburg, Melsungen und Kiel gehen mit leichten Vorteilen in die Duelle.

102. Italien-Rundfahrt: Bilbao gewinnt siebte Giro-Etappe – Ackermann punktet

Der Spanier Pello Bilbao hat die siebte Etappe des 102. Giro d’Italia gewonnen. 

Der 29-Jährige vom Team Astana gewann das 185 Kilometer lange Teilstück von Vasto nach L’Aquila und krönte damit den Ausreißversuch einer Gruppe von 13 Fahrern, die ihren  Vorsprung bis ins Ziel verteidigen konnte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Tony Gallopin aus Frankreich und Davide Formolo aus Italien. Bilbaos Landsmann Valerio Conti, der am Donnerstag das Rosa Trikot erobert hatte, verteidigte seine Gesamtführung, indem er mit der Favoritengruppe etwa eine Minute später ins Ziel kam.

Für Pascal Ackermann vom Team Bora-hansgrohe war es ein guter Tag.  Der deutsche Sprinter im violetten Trikot des Punktbesten, der an diesem hügeligen Tag sowieso keine Chance auf seinen dritten Etappensieg hatte, sicherte sich bei den Zwischensprints wertvolle Punkte und ließ sich später zurückfallen. Einer seiner härtesten Widersacher, der  Kolumbianer Fernando Gaviria, stieg derweil wegen Schmerzen im linken Knie vorzeitig aus der Rundfahrt aus.

Am Samstag geht es mit einer weiteren hügeligen Etappe von Tortoredo Lido nach Pesaro (239 Kilometer) weiter, bevor am Sonntag ein Zeitfahren nach San Marino auf dem Programm steht. Klassement-Fahrer wie der Slowene Primoz Roglic, der bei einem Sturz am Donnerstag glimpflich davongekommen war, haben in der kommenden Woche bei den schwierigen Bergetappen ihre Chance.

Quelle: stern.de

LIVE! Nadal gnadenlos – Ärgert del Potro Djokovic?

Die Viertelfinals in Rom warteten eigentlich mit prominenter Beteiligung auf: Doch bei den Frauen zog die Weltranglistenerste Naomi Osaka vor dem Duell mit Kiki Bertens verletzt zurück. Und wenig später folgte bei den Herren Roger Federer. Immerhin: Rafael Nadal und Novak Djokovic sind im Kampf um ein Ticket für die Vorschlussrunde noch dabei. [weiter…]

Eishockey-WM: Seider fällt gegen Kanada aus – Grubauer-Einsatz fraglich

Der Neustart in das WM-Turnier gegen die Top-Nationen muss noch ohne Top-Talent Moritz Seider und wohl auch ohne NHL-Torwart Philipp Grubauer gelingen.

Nach einem Eishockey-freien Tag ging der Weltklasse-Goalie und Stanley-Cup-Sieger am Freitag nur kurz fürs Training in Kosice aufs Eis. Seider machte die Vorbereitung auf das Spiele-Doppelpack am Wochenende gegen Kanada und die USA gar nicht erst mit. «Moritz braucht sicher ein paar Tage, bis er wieder fit ist», sagte Bundestrainer Toni Söderholm anschließend. Am Samstag gegen Kanada und einen Tag später gegen die USA (beide 16.15 Uhr/Sport1 und DAZN) muss die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) ohne ihren bislang besten Verteidiger auskommen.

Der Slowake Ladislav Nagy hatte den 18-Jährigen beim dramatischen deutschen 3:2-Sieg am Mittwoch mit einem üblem Bandencheck aus dem Spiel und vorerst auch aus dem Turnier genommen. Möglicherweise am Dienstag im abschließenden Vorrundenspiel gegen Finnland (12.15 Uhr/Sport1 und DAZN) soll Seider aber wieder spielen können.

Grubauer, der sich beim 4:1 gegen Frankreich bei seinem ersten Einsatz prompt verletzt hatte, wird dagegen wohl nur geschont. «Wir brauchen ja kein Risiko einzugehen», sagte Söderholm. Zumal Düsseldorfs Torwart Mathias Niederberger bislang überzeugt hat.

Der Ausfall von Seider aber schmerzt, obwohl das Viertelfinale dem deutschen Team jetzt schon kaum mehr zu nehmen ist. «Das wäre ein bitterer Ausfall. Der Moritz hat wirklich super gespielt bisher», meinte NHL-Verteidiger Korbinian Holzer. Die Ersatz-Verteidiger Denis Reul und Benedikt Schopper offenbarten bei ihren bisherigen Einsätzen schon gegen die vermeintlich schwächeren Gegner Probleme.

Mit einem trainingsfreien Tag hatte Söderholm versucht, seinen Spielern neue Energie für die schwierigeren Spiele gegen die Top-Nationen zu geben. «Ja, der war schön», sagte Kapitän Moritz Müller und lachte. «Das tut gut für den Kopf. Mal raus aus der Drucksituation. Jetzt müssen wir halt wieder hochfahren.» Erst am Freitag ging es weiter mit der Vorbereitung. «Wir haben versucht heute ein bisschen einen Neustart zu kriegen. Jetzt ist die große Frage, wie wir gegen die größeren Nationen jetzt spielen», sagte Söderholm.

Sein Team geht die Aufgabe jedenfalls mit reichlich Selbstvertrauen an. «Wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen», bekräftigte Kapitän Müller. Vier Spiele, vier Siege, zwölf Punkte – bislang läuft es in der Slowakei blendend für Leon Draisaitl und Co.: Schon vor den restlichen Vorrundenspielen ist das Viertelfinale so gut wie perfekt. Die direkte Olympia-Qualifikation für 2022 – das offizielle WM-Ziel – ist schon nach vier Partien fix. Doch das deutsche Team will mehr. «Wenn wir irgendwo hinkommen wollen, zählen die nächsten Spiele wie die letzten», sagte Müller.

Einmal im Fluss sollen auch gegen die Favoriten Punkte her, um die Ausgangssituation für das Viertelfinale in der kommenden Woche zu verbessern. Schließt die DEB-Auswahl die Vorrunde besser als auf dem vierten Rang ab, geht sie sehr wahrscheinlich dem Top-Favoriten Russland mit all seinen NHL-Topstars um Alexander Owetschkin und Jewgeni Malkin aus dem Weg. «Wir müssen jetzt genau so hungrig bleiben. Die nächsten Spiele können sehr entscheidend werden», forderte Müller.

Unabhängig von den Ausfällen von zwei Leistungsträgern warnte der DEB-Kapitän die Öffentlichkeit aber schon einmal vor zu hohen Erwartungen nach dem makellosen Start: «Jetzt, wo alle so euphorisch sind, sage ich: Wir haben noch ganz viel Arbeit vor uns.»

Trotz der Effektivität und Nervenstärke etwa beim Sieg gegen die Slowakei funktioniert noch nicht alles einwandfrei. Zwar steigerte sich das Söderholm-Team von Spiel zu Spiel, doch Müller sieht «noch Luft nach oben.» Auch in der in diesem Jahr besonders gut besetzten Offensive klappt noch nicht alles wie gewünscht. Viele Spieler scheinen noch zu sehr auf die individuelle Qualität ihres besten Spielers Draisaitl zu vertrauen. «Für mich ist es egal, ob Leon oder jemand anderes das Spiel für uns entscheidet. Ich will einfach die Spiele gewinnen», sagte Söderholm.

Quelle: stern.de

Möglicher Wechsel ins Ausland: Fix: Kapitän Kruse verlässt Werder Bremen

Kapitän Max Kruse wird Werder Bremen nach dieser Saison verlassen. Der Fußball-Bundesligist teilte nach dem Training mit, dass der frühere Nationalspieler seinen auslaufenden Vertrag mit dem Verein nicht verlängern wird.

«Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen», sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann. «Für uns war es wichtig, Planungssicherheit für die neue Saison zu haben. Dies ist nun gegeben und wir sind uns sicher, auch in der kommenden Saison einen starken Kader zusammenzuhaben.»

Kruse kam 2016 vom VfL Wolfsburg zurück nach Bremen und hat Medienberichten zufolge Anfragen aus dem Ausland vorliegen. «Ich habe mit großer Freude drei Jahre lang für den Verein gespielt und zuletzt stolz die Mannschaft als Kapitän geführt – das wird mir für immer in wertvoller Erinnerung bleiben», sagte der 31-Jährige.

Quelle: stern.de

Biathlon-Star: Keine Ziele mehr: Dahlmeier beendet Karriere mit 25 Jahren

Die hundertprozentige Leidenschaft fehlt, neue Ziele auch: Nachdem Laura Dahlmeier bereits früh alles erreicht hat, beendet die Doppel-Olympiasiegerin im Alter von nur 25 Jahren wie einst ihr Vorbild Magdalena Neuner ihre so erfolgreiche Biathlon-Karriere.

Nicht zuletzt die vergangene Saison hinterließ bei ihr sowohl mental als auch physisch tiefe Spuren. «Heute bin ich an dem Punkt, an dem ich nicht weiß, was genau ich mir für ein Ziel vornehmen sollte, geschweige denn, ob es mir überhaupt wieder gelingen könnte», schrieb die siebenmalige Weltmeisterin am Freitag auf ihrer Facebook-Seite. Nach einem längeren Prozess des Überlegens habe sie gemerkt, dass jetzt «der richtige Zeitpunkt für mich gekommen ist.»

Hauptgründe für ihr frühes Karriereende: Sie hat keine sportlichen Ziele mehr, «die einem alles bedeuten und für die man alles in die Waagschale werfen würde.» Zudem ist die Garmisch-Partenkirchnerin nach einer «unfassbar harten Saison voller Höhen und Tiefen» nicht mehr überzeugt, dass ihr Körper den Strapazen des Hochleistungssports noch gewachsen ist. Denn Dahlmeier wollte immer die Beste sein. Mit weniger würde sie sich nicht zufrieden geben.

Damit verliert der Deutsche Skiverband seine Vorzeige-Skijägerin und die mit Abstand erfolgreichste Athletin der vergangenen Winter bereits in jungen Jahren. 2012 war Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner ebenfalls mit nur 25 Jahren zurückgetreten. «Ich kann es gut verstehen, dass Laura sagt, sie macht jetzt in ihrem Leben etwas anderes», sagte Neuner dem «Münchner Merkur».

DOSB-Präsident Alfons Hörmann würdigte Deutschlands «Sportlerin des Jahres» 2017: «Trotz jungen Alters hat sie in nur wenigen Jahren außergewöhnliche Kapitel Sportgeschichte geschrieben. Darüber hinaus hat sie sich mit ihrem vorbildlichen und sympathischen Auftreten für immer einen Platz in den Herzen der Sportfans erobert.»

Dahlmeiers Schritt zu einem frühzeitigen Ende ihrer Laufbahn hatte sich angedeutet. Bereits nach den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang hatte die Bayerin offen Gedanken an einen Rücktritt geäußert, entschied sich da aber noch dagegen.

Motivationsprobleme hatte Dahlmeier nie, allerdings spielte ihr Körper aufgrund der hohen Belastungen nicht immer so mit, wie sie das wollte. Im Herbst vergangenen Jahres hatte sie noch völlig entkräftet im Krankenhaus gelegen und war überzeugt, nie wieder Spitzensport betreiben zu können. Es folgten Krankheiten und Ausfälle, sie verpasste Rennen und musste sich mühsam wieder herankämpfen. Dass sie bei der WM im März im schwedischen Östersund trotz aller Rückschläge trotzdem zwei Bronzemedaillen gewann, überraschte sie selbst. «Auch heute noch habe ich nicht wieder die gleiche Power wie in den Jahren zuvor», beschrieb Dahlmeier nun ihre Gemütslage.

2018 feierte sie in Südkorea zwei Olympiasiege und einmal Bronze, 2017 fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen. Neben dem Gewinn des Gesamtweltcups in der Saison 2016/2017 sind es die größten Erfolgen der Ausnahmekönnerin. Als erste Biathletin holte sie bei Weltmeisterschaften saisonübergreifend 13 Medaillen nacheinander und fünfmal Gold bei einer WM, im Weltcup feierte sie 20 Siege.

Dahlmeier erreichte in ihrem Sport früh alles, und trotzdem war er nie alles für sie. Dahlmeier liebt das Klettern, die Freiheit der Berge. Bei Touren in Nepal, Südamerika oder den USA fand sie die Freiheit, die ihr im Leistungssport zu oft fehlte. Trainer und Verband duldeten ihre Ausflüge, auch wenn sie sich dabei schon mal verletzte und deswegen Pausen einlegen musste.

Ihren Abschied will Dahlmeier im Dezember bei der Team-Challenge Auf Schalke geben, um dort ein letztes Mal die Waffe zu schultern und ihre letzten Biathlonrunden zu absolvieren.

Der Deutsche Skiverband hofft derweil auf eine weitere Zusammenarbeit mit Dahlmeier. «Es wäre schön, wenn Laura uns im Biathlonsystem in irgendeiner Funktion erhalten bleibt», sagte Bernd Eisenbichler, der Sportliche Leiter der DSV-Skijäger. Der Verband hatte darauf gehofft, dass sie ihre Karriere noch für ein, zwei Jahre fortsetzt. «Dass Laura schlussendlich diese Entscheidung getroffen hat, ist schade, aber selbstverständlich respektieren wir ihre Beweggründe», sagte Eisenbichler.

Quelle: stern.de