K.o.-Spiel in der Champions League: Beim FC Bayern läuft es wieder – aber vier Baustellen bleiben vor dem Duell gegen Liverpool

Am Mittwochabend wird der italienische Schiedsrichter Daniele Orsato das bis dahin wichtigste Saisonspiel der Bayern anpfeifen. Gegen den FC Liverpool benötigt das Team von Niko Kovac nach dem torlosen Remis im Hinspiel einen Sieg, um in das Viertelfinale der Champions-League einzuziehen. Oder ein 0:0 mit Verlängerung und einem Sieg im Elfmeterschießen – eine schwere, aber lösbare Aufgabe für die Roten und eine Reifeprüfung für den Coach.

Nach der Schwächephase in der Hinrunde ist der FC Bayern wieder in der Spur. In der Bundesliga gab es zuletzt in 13 Partien nur eine Niederlage und zwölf Siege. Im Hinspiel gegen Liverpool zeigten die Münchner eine herausragende Defensivleistung trotz anders lautender Prognosen, die einen Untergang an der Anfield Road befürchtet hatten. Es gibt also genug Grund, verhalten optimistisch auf das Duell in der Allianz Arena zu blicken.

Dennoch glänzt nicht alles rosarot, wenn man genau hinschaut. Es gibt Schwachpunkte und Baustellen, die das Kovac-Team überwinden sollte, um gegen die „Reds“ zu bestehen. 

1. Die Ausfälle von Joshua Kimmich und Thomas Müller

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Thomas Müller sitzt eine Rotsperre ab, die er nach einem Kung-Fu-Tritt im Spiel gegen Ajax Amsterdam für zwei Spiele erhalten hat. Kimmich muss wegen seiner dritten gelben Karte aus dem Hinspiel passen. Mit ihm fehlt eine absolute Stammkraft. Sein Ausfall wiegt schwer, weil Kovac keinen leistungsadäquaten Ersatz für den Nationalspieler hat. Rafinha ist solide, aber auch nicht mehr. Auch Jerome Boateng könnte auf der Außenposition in der Viererkette spielen. Es wäre aber eine ungewohnte Rolle für den Innenverteidiger und somit ein Risiko. Zudem ist nicht ganz klar, ob Boateng schon wieder die Form hat, um gegen die pfeilschnellen Angreifer der Liverpooler zu bestehen. Der Ausfall von Müller wiegt nicht ganz so schwer, weil Kovac je nach Position genauso gute oder sogar bessere Spieler zur Verfügung stehen. Auf der Außenbahn ist das Serge Gnabry, auf der zentralen Position im offensiven Mittelfeld steht James Rogrioguez bereit. Beide gehören aktuell sowieso schon zur Stammelf. Dennoch fehlt Müller, und sei es nur als starke Alternative auf der Bank.

Unwürdiger Abgang 18.552. Die Tagesform von Lewandowski

Der polnische Nationalspieler könnte ein Schlüsselspieler werden. Zwar ist Lewandowski in dieser Saison insgesamt treffsicher. Mit acht Treffern führt er sogar die Torjägerliste in der Champions League an. Das ist aber nur die eine Seite der Wahrheit. Die andere ist: Der Pole zeigte in den vergangenen Spielzeiten immer eine Abschlussschwäche, wenn es in den entscheidenden Spielen gegen höherklassige Gegner ging. Im Hinspiel war Lewandowski komplett abgemeldet bzw. konzentrierte sich voll und ganz auf die Defensivarbeit. Es ist eine der spannendsten Fragen des Spiels, ob der Torjäger gegen Liverpool seine Qualitäten voll ausspielt. Und nicht vergessen: Mit Virgil van Dijk kehrt der überragende Abwehrchef der Liverpooler ins Team zurück. Das Duell zwischen Lewandowski und van Dijk könnte die Partie entscheiden.

BuLi-Check-25_Spieltag 06253. Defensive Anfälligkeit

Die löchrige Defensive der Bayern war ihre große Schwachstelle in der Hinrunde. Und sie ist es vermutlich immer noch. Gegen Liverpool kassierte das Kovac-Team keinen Gegentreffer, weil es geschlossen mit allen elf Mann verteidigte. Was aber passiert, wenn die Bayern selbst in die Offensive gehen, um das notwendige Tor zu erzielen, steht in den Sternen. Im letzen Spiel der Gruppenphase gegen Amsterdam schossen die Bayern zwar drei Tore, bekamen aber drei Gegentreffer eingeschenkt. Das könnte sich gegen Liverpool wiederholen, schließlich verfügt das Team von Jürgen Klopp über eine der stärkten Angriffsreihen Europas. Und siehe oben: Mit Kimmich fehlt der eingespielten Viererkette eine Stammkraft.

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4. Der Löw-Faktor

Dass der Bundestrainer es gewagt hat, mit Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller drei Bayern-Spieler auszusortieren, hat für viel Aufregung gesorgt, sowohl im Verein als auch im Umfeld. Nicht nur die Aussortierten beschwerten sich über die Art und Weise Löws, sondern auch der Klub und andere Spieler wie Kimmich meldeten sich mit Kritik zu Wort. Kovac nahm die Ausbootung zum Anlass, alle drei in der Bundesliga aufzustellen, quasi als trotzige Gegenreaktion nach dem Motto: „Schau her Jogi, die haben es immer noch drauf.“ Müller kann zwar nicht auflaufen, aber Hummels dürfte wohl spielen. Und er wird Löw zeigen wollen, dass er immer noch auf absolutem Topniveau spielen kann. Gleiches gilt für Boateng, wenn er zum Einsatz kommen sollte. Die beiden werden auch wegen Löw brennen. Besonders pikant ist, dass Löw im Stadion weilen wird. Das Risiko besteht darin, dass das Spiel gegen Liverpool dem Bundestrainer andersherum als Beweis dienen kann,  dass Hummels und Boateng ihren Zenit überschritten haben. Eines ist klar: Der Löw-Faktor spielt auf jeden Fall eine Rolle.12-Klopp fordert leidenschaftliches Liverpool-6013167324001

Quelle: stern.de

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