LIVE! Petkovic wartet auf Matchbeginn gegen Barty

Am Samstagmittag machte Alexander Zverev bei den French Open gegen den Serben Dusan Lajovic den Einzug ins Achtelfinale perfekt, musste dabei aber über fünf Sätze gehen. Das war auch bei Jan-Lennard Struff gegen Borna Coric der Fall – mit Happy End für den Deutschen. Während bei den Herren für Novak Djokovic gegen den Qualifikanten Salvatore Caruso alles nach Plan lief, schied bei den Damen die topgesetzte Naomi Osaka überraschend aus. Gleich gilt es für Andrea Petkovic, die es mit der Australierin Ashleigh Barty zu tun bekommt.
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Struff ringt Coric nieder und feiert Grand-Slam-Premiere

Jan-Lennard Struff feierte am bislang heißesten Turniertag in pars nach einem grandiosen Match eine Grand-Slam-Premiere: In einem schwer umkämpften Fünf-Satz-Spiel gegen an Nummer 13 gesetzten Kroaten Borna Coric setzte sich Struff durch und zog damit erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier ins Achtelfinale ein. [weiter…]

LIVE! Zverev verliert Satz 3 – Struff startet

Am Samstagmittag kämpft Alexander Zverev bei den French Open gegen den Serben Dusan Lajovic um den Einzug ins Achtelfinale. Später trifft Jan-Lennard Struff auf den Kroaten Borna Coric, Andrea Petkovic hat es am Nachmittag mit der Australierin Barty zu tun.
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Klopp-Club: Drama, Triumph, Tragödie: Liverpools Europapokal-Endspiele

Mit acht Europapokal-Siegen im früheren Landesmeister-Cup, dem UEFA-Pokal und in der Champions League gehört der FC Liverpool zu den erfolgreichsten Clubs der europäischen Fußball-Geschichte.

Mit einem Sieg im heutigen Champions-League-Finale gegen Tottenham Hotspur (21.00 Uhr/Sky und DAZN) will das Team von Jürgen Klopp an diese glorreiche Vergangenheit anknüpfen. Wann immer man sich noch Jahrzehnte später an ein Europacup-Endspiel erinnert – Liverpool war häufig dabei.

1977, Landesmeister-Cup, FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach

Fünf Mal spielten beide Vereine in den erfolgreichen 70er Jahren gegeneinander. Aber nur einmal ging es dabei im Endspiel um den Landesmeister-Pokal. Liverpool gewann in Rom verdient mit 3:1 (1:0) und leitete eine englische Dominanz in diesem Wettbewerb ein. Von 1977 bis 1984 holte sieben Mal in acht Jahren ein Club von der Insel den Henkelpott. Liverpool siegte nach 1977 auch 1978, 1981 und 1984.

1985, Landesmeister-Cup, FC Liverpool – Juventus Turin

Die Katastrophe von Heysel. 39 Menschen starben dabei, 454 wurden verletzt. Vor dem Spiel stürmten Fans des FC Liverpool einen Block des Brüsseler Stadions, in dem eigentlich nur neutrale Zuschauer sein sollten, tatsächlich aber Juventus-Anhänger standen. Der Angriff löste eine Massenpanik aus. Das Spiel wurde trotzdem angepfiffen, Turin gewann mit 1:0. Als Reaktion wurden alle englischen Vereine für fünf, Liverpool sogar für sechs Jahre vom Europacup ausgeschlossen.

2001, UEFA-Cup, FC Liverpool – CD Alaves

Der große FC Liverpool führte gegen den kleinen baskischen Provinzclub schon mit 2:0, 3:1 und 4:3. Trotzdem zwang der Außenseiter Alaves das Team der deutschen Nationalspieler Markus Babbel und Dietmar Hamann in die Verlängerung. Das 5:4 für Liverpool fiel durch ein Eigentor in der 117. Minute. Der heutige BVB-Star Marco Reus war bei diesem Drama in Dortmund einer der Balljungen.

2005, Champions League, FC Liverpool – AC Mailand

Vier Jahre später schaffte es Liverpool, den Sieg gegen Alaves sogar noch zu toppen. In Istanbul lag man zur Halbzeit mit 0:3 zurück, drei Tore innerhalb von sechs Minuten durch Steven Gerrard, Vladimir Smicer und den späteren Bayern-Profi Xabi Alsono retten die «Reds» jedoch in die Verlängerung. Milan war eigentlich die klar bessere Mannschaft, doch im Elfmeterschießen scheiterten sie an ihren Nerven und an Torwart Jerzy Dudek. Die Revanche 2007 verlor Liverpool 1:2.

2018, Champions League, FC Liverpool – Real Madrid

Selten wurde ein Europacup-Finale auf unglücklichere Weise verloren. Zwei Fehler von Liverpools Torwart Loris Karius und ein spektakulärer Seitfallzieher von Gareth Bale bescherten Liverpool in Kiew eine 1:3-Niederlage. Der deutsche Keeper wurde danach an Besiktas Istanbul ausgeliehen, erhielt aber eine Einladung für das Finale gegen Tottenham. Laut Medienberichten macht Karius aber lieber Urlaub.

Quelle: stern.de

French Open: Trio kämpft ums Achtelfinale in Paris – Zverev mit Respekt

Die deutschen Tennisprofis Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff und Andrea Petkovic haben am heutigen Samstag die Chance auf den Einzug in das Achtelfinale der French Open. Ein Blick auf die Partien des verbliebenen deutschen Trios in Paris:

ALEXANDER ZVEREV (HAMBURG/5) – DUSAN LAJOVIC (SERBIEN/30)

Im vergangenen Jahr standen sich Zverev und Lajovic in der zweiten Runde gegenüber, Zverev setzte sich auf dem Weg in sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale in fünf Sätzen durch. Dies war auch das bislang einzige Duell zwischen den Beiden. «Das ist wirklich kein einfacher Gegner, er hat eine unglaubliche Sandplatz-Saison hinter sich», sagte Zverev vor dem Duell mit dem Weltranglisten-35. im TV-Sender Eurosport. Lajovic stand zuletzt beim Masters in Monte-Carlo im Endspiel und verlor gegen den Italiener Fabio Fognini. Zverev gewann am vergangenen Samstag das ATP-Turnier in Genf und scheint langsam zurück zu alter Stärke. «Ich freue mich drauf, mal schauen, wie es läuft», sagte der 22 Jahre alte Hamburger vor dem ersten Match des Tages (11.00 Uhr) auf dem Court Simonne Matthieu.

JAN-LENNARD STRUFF (WARSTEIN) – BORNA CORIC (KROATIEN/13)

«Das wird wieder ein sehr schwieriges Match. Ich denke aber auch, dass ich eine Chance habe, ihn zu schlagen. Ich werde alles reinpacken», sagte Jan-Lennard Struff vor dem Duell mit der Nummer 15 der Weltrangliste. Der 29 Jahre alte Sauerländer strahlt derzeit auf Sand Selbstbewusstsein aus und ist in der Form seines Lebens. Viermal schon standen sich Struff und Coric gegenüber, im direkten Vergleich steht es 2:2. Die jüngsten beiden Partien gewann Coric jedoch klar: 2018 in Madrid auf Sand und 2017 in Paris auf Hartplatz. Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere die dritte Runde in Paris erreicht und möchte auch eine Premiere im Achtelfinale feiern. In der Runde der letzten 16 könnte der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic warten.

ANDREA PETKOVIC (DARMSTADT) – ASHLEIGH BARTY (AUSTRALIEN/8)

Runde eins: 2:6, 6:3, 7:5 gegen die Amerikanerin Alison Riske, Runde zwei: 4:6, 6:3, 8:6 gegen die an Nummer 25 gesetzte Hsieh Su-Wei aus Taiwan – Andrea Petkovic zeigt Zähigkeit und Kampfkraft. «Sie hat das erste Match gedreht und hat das zweite Match gedreht. Es ist eine dritte Runde, und Petko hat Selbstvertrauen», sagte die langjährige Fed-Cup-Chefin und aktuelle Eurosport-Expertin Barbara Rittner. Doch natürlich ist die an Nummer acht gesetzte Australierin mit ihrem gefährlichen Rückhand-Slice und den Kick-Aufschlägen die Favoritin.

Quelle: stern.de

LIVE! Struff peilt gegen Raonic das Viertelfinale an

Beim ATP-Turnier von Indian Wells sind noch zwei deutsche Spieler dabei. Am Abend bekommt es Jan-Lennard Struff mit Aufschlagspezialist Milos Raonic zu tun. Bucht er das Viertelfinale? In die Runde der letzten Acht will auch Philipp Kohlschreiber, er spielt nach seinem Coup gegen Novak Djokovic in der Nacht gegen den Franzosen Gael Monfils. [weiter…]


Warum Schalke sich von Trainer Domenico Tedesco trennen muss

Das Drama um Schalke und Trainer Domenico Tedesco hat mittlerweile groteske Züge angenommen. Die „oberpeinliche“ 0:7-Niederlage („Süddeutsche Zeitung“) gegen Manchester City in der Champions League ist nur der jüngste Tiefpunkt der lange währenden Krise. Hauptverantwortlich ist die Vereinsführung, die viel zu lange an Trainer Tedesco festgehalten zu hat.

Konsequent war bislang nur einer auf Schalke: Christian Heidel. Der Manager nahm wegen der sportlichen Misere und des angeblich schlecht zusammengestellten Kaders seinen Hut. Heidel hatte erkannt, dass er durch die massive Kritik an seiner Transferpolitik im Klub und unter den Fans verbrannt war.

Tedesco will die Realität nicht anerkennen

Tedesco fehlt offensichtlich die Fähigkeit, die eigene Situation realistisch einzuschätzen. „Ich bin auch in dieser schwierigen Situation und gebe alles. Aber grundsätzlich mache ich mir über meine Person, muss ich sagen, keine Gedanken“, sagte er nach historischen Klatsche in Manchester. Die vermeintliche Standhaftigkeit, die der Coach an den Tag legt, mag ehrenhaft sein, aber die Krise währt schon viel zu lange, als dass seine Worte noch glaubhaft klingen. Er hat sie schon viel zu oft ausgesprochen in den vergangenen Wochen. In Wahrheit kaschieren sie nur, dass er keinen Ausweg mehr weiß. Seine Zeit auf Schalke ist vorüber – endgültig.

Es mag ehrenwert gewesen sein, dass die Führung um Klub-Boss Clemens Tönnies Tedesco nicht so schnell aufgeben wollte. Schließlich hat er ihnen im vergangenen Jahr die Vizemeisterschaft beschert. Zudem genießt er, so heißt es, hohe Wertschätzung im Verein. Er gilt als fair und höflich im Umgang und als jemand, der den Job bei den Königsblauen als Berufung und als Auszeichnung versteht. Doch der Versuch, die ewigen Gesetze des Fußballs auszuhebeln, indem man ausnahmsweise mal nicht das schwächste Glied in der Kette, den Trainer, austauscht, ist gescheitert. Und kann im Hinblick auf den Abstiegskampf sogar noch gefährlich werden.

Es ist eine ausweglose Situation

So bitter es ist, der Fußball richtet sich (zumindest auf Schalke) nicht nach nach idealisierten Wunschvorstellungen. Die Wahrheit ist: Ein guter Trainer verwandelt eine Mannschaft nicht innerhalb eines Jahres von einem Vizemeister in eine abstiegsgefährdete Trümmertruppe, die von einer Blamage zur nächsten eilt. Ein guter Trainer hat es nicht nötig, nur die Spieler aufzustellen, die ihm gegenüber loyal sind. Das haben sie auf Schalke lange verkannt. Leidtragende sind Mannschaft und der Trainer selbst, die sich gemeinsam in einer Situation wiederfinden, aus der sie in dieser Konstellation einfach nicht herausfinden können. Es ist an der Zeit, sich wieder den ewigen Gesetzen des Fußball zu beugen. Zumindest in diesem Fall.

Quelle: stern.de