Hannover vergibt Last-Second-Sieg in Krimi – Flensburg zittert

Die TSV Hannover-Burgdorf hat ihre Tabellenführung in der Handball-Bundesliga behauptet.

Das Überraschungsteam erkämpfte sich im Topspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen ein 29:29 (12:15) und führt die Liga mit 17:3 Punkten an. Die Löwen, bei denen Andy Schmid und Mads Mensah Larsen jeweils acht Treffer erzielten, fielen mit 14:6 Zählern auf Rang fünf zurück.

In den Schlusssekunden hatten die Hannoveraner sogar die Chance auf den Sieg. Löwen-Spielmacher Andy Schmid hatte einen Fehlpass in die Hände von Nejc Cehte gespielt. Doch der Wurf des Rückraumspielers passierte nicht vor Ablauf der Spielzeit die Torlinie des leeren Löwen-Tores. Daher blieb es beim Remis.

Überraschend große Mühe hatte Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt (15:5) beim 29:26 (16:15) gegen das neue Schlusslicht Ludwigshafen. Die Gastgeber lagen in der 48. Minute noch mit drei Toren zurück (22:25), ehe sie mit einem starken Schlussspurt die Begegnung noch drehten und auf Rang zwei kletterten.

Kiel mit souveränem Sieg gegen Wetzlar

Rekordmeister THW Kiel löste seine Aufgabe bei der HSG Wetzlar mit 30:26 (17:10) hingegen souverän. Die nun fünfmal in Folge siegreichen Kieler haben bei zwei weniger ausgetragenen Spielen als Vierter die wenigsten Verlustpunkte auf dem Konto (14:2). Die MT Melsungen (15:5) bezwang HC Erlangen 28:27 (15:14) und verbesserte sich durch den sechsten Sieg in Serie auf den dritten Rang.

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In Hannover entwickelte sich von Beginn an ein Spitzenspiel. Die Gäste erwischten den besseren Start und zogen auf 9:3 davon. Doch die Niedersachsen kämpften sich zurück und holten am Ende einen verdienten Punkt.

Siege feierten derweil der SC Magdeburg (33:28 gegen Stuttgart) und DHfK Leipzig (34:32 gegen Lemgo).