Sieg in Augsburg: FCB mit «Missständen» und «Willensstärke» – Sorgen um Coman

Auf der kurzen Fahrt von Augsburg nach München wurden die Fußball-Profis des FC Bayern von ernsthaften Sorgen um ihren Teamkollegen Kingsley Coman begleitet.

Das Schlussbild nach dem hart erkämpften 3:2 (2:2) des deutschen Meisters im Bundesligaspiel beim FC Augsburg ließ in der Nacht zum Samstag nichts Gutes erahnen für das Kracherspiel in der Champions League beim FC Liverpool.

Der 22 Jahre alte Coman, als zweifacher Torschütze und Vorbereiter des Siegtores seines Kollegen David Alaba der herausragende Akteur, verließ die Augsburger Arena humpelnd und mit großen Schmerzen am 2018 schon zweimal schwer verletzten linken Fuß. «Es wäre ganz bitter, wenn er ausfällt. Wir brauchen ihn», sagte Kapitän Manuel Neuer, der nach einer Daumenverletzung wieder im Tor stand.

Der gesperrte Thomas Müller fehlt den Bayern im Achtelfinale. Auch der seit Ende November pausierende Arjen Robben steht zumindest für das Hinspiel am Dienstag als Option für die offensiven Außenbahnen nicht zur Verfügung. «Mit Kingsley haben wir eine ganz andere Dynamik», gab Trainer Niko Kovac zu bedenken. Ein Ausfall wäre «ärgerlich».

Aufschluss über die Schwere der Blessur soll eine Untersuchung am Wochenende in München bringen. Coman hatte sich bei einem Zweikampf kurz vor Spielende verletzt und wurde intensiv behandelt. Immerhin: Krücken benötigte der Franzose nicht auf dem Weg zum Mannschaftsbus.

Auch sonst war es kein Abend, der die Gäste aus München mit Blick auf das Spiel gegen das Liverpooler Topteam von Coach Jürgen Klopp mit Optimismus und Selbstvertrauen flutete. Der Plan, erstmals in diesem Jahr bei der Liverpool-Generalprobe zu Null zu spielen, war schon nach 13 Sekunden und einem Eigentor von Leon Goretzka zerstört. Dong-Won Ji brachte Augsburg später sogar ein zweites Mal in Führung. «Bei den Gegentoren hat man Missstände erkennen können», sagte der eingewechselte Müller.

Zwei Rückstände aufgeholt zu haben, bewerteten alle Bayern dafür als positiven Fakt des Abends. Müller sprach von einer «Willensleistung». Eine, die den Bundesliga-Titelkampf anheizt. «Der Sieg war denkbar wichtig, denn wir wussten, dass wir den Druck auf Borussia Dortmund erhöhen können. Es sind jetzt zwei Punkte Rückstand. Diese Situation hatten wir schon eine lange Zeit nicht mehr», betonte Müller.

Im Abstiegskampf braucht auch der FC Augsburg jeden Punkt. Einsatz und Courage wurden im Derby nicht belohnt. Trotzdem war das Spiel ein Mutmacher. «Die zentrale Botschaft ist, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht, die lebt, die für den Verein kämpft mit dem Ziel, nächstes Jahr wieder Bundesliga zu spielen», sagte Trainer Manuel Baum.

Quelle: stern.de

Vergleichsvereinbarung: NFL erzielt Einigung im Rechtsstreit mit Kaepernick und Reid

Die amerikanische Football-Liga NFL hat im Rechtsstreit mit den beiden Spielern Colin Kaepernick und Eric Reid eine außergerichtliche Einigung erzielt. Dies bestätigte die US-Profiliga in einer Mitteilung. 

«Die Parteien haben sich dazu entschlossen, im anhaltenden Rechtsstreit eine Lösung herbeizuführen. Die Einigung unterliegt einer Stillschweigepflicht und wird daher von keiner Seite weiter kommentiert werden», erklärte die Liga. 

Kaepernick, der im Jahr 2016 als erster Spieler während der Nationalhymne an der Seitenlinie protestierte, hatte im Oktober 2017 Klage gegen die Liga wegen unlauterer Absprache eingereicht. Der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers beschuldigt die NFL einer internen Absprache aufgrund derer er keine weitere Beschäftigung in der Liga erhalten hatte. Reid schloss sich Kaepernicks Klage im Mai 2018 an. 

Bei den Protestaktionen knieten Kaepernick und andere Spieler während der Nationalhymne und hatten damit eine landesweite Debatte losgetreten, in die sich schließlich auch Präsident Donald Trump einschaltete. Trump hatte die NFL-Clubs sogar aufgefordert, alle «Hurensöhne» zu feuern, die nicht für die Nationalhymne aufstünden. Kaepernicks Aktionen führten vereinzelt auch zu Protesten in anderen Sportligen.

Quelle: stern.de

Verstorbene Schalke-Legende: Bewegende Trauerfeier in Gelsenkirchen: Weggefährte nehmen Abschied von Rudi Assauer

Mit einer bewegenden Gedenkfeier hat der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 Abschied genommen von seinem langjährigen Fußball-Manager Rudi Assauer.

Rudi Assauer: Bewegende Trauerfeier in Gelsenkirchen

Neben der Familie und Freunden war Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ebenso unter den etwa 1000 Trauergästen in der Propsteikirche Sankt Urbanus wie Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und  Vertreter der Deutschen Fußball Liga und des Deutschen Fußball-Bundes.

„Das Land NRW verneigt sich vor Rudi Assauer. Er war eng mit dieser Region verbunden. Wir werden ihn vermissen und sein Andenken in Ehren bewahren“, sagte Laschet am Freitag. 

Assauer Sophia Thomalla_10.45UhrThomalla, Hoeneß und Rauball unter den Gästen

Auch Assauers frühere Lebensgefährtin, die Schauspielerin Simone Thomalla nebst Tochter Sophia, und viele Bundesliga-Vertreter – darunter Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und Borussia Dortmunds Clubchef Reinhard Rauball – waren gekommen. Viele Vereine hatten Kränze mit blau-weißen Schleifen vor den Altar niedergelegt. 

Die Gedenkfeier wurde zudem live übertragen in die Veltins-Arena, wo sie rund 2000 Schalke-Anhänger auf dem großen Video-Würfel verfolgten. Der lange an Alzheimer erkrankte Assauer war am 6. Februar im Alter von 74 Jahren gestorben.

Stars trauern um Rudi Assauer

Quelle: stern.de

Langjähriger Manager: Bewegende Gedenkfeier: Schalke nimmt Abschied von Assauer

Mit einer bewegenden Gedenkfeier hat der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 Abschied genommen von seinem langjährigen Manager Rudi Assauer.

Neben der Familie und Freunden war Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ebenso unter den etwa 1000 Trauergästen in der Propsteikirche Sankt Urbanus wie Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). «Das Land NRW verneigt sich vor Rudi Assauer. Er war eng mit dieser Region verbunden. Wir werden ihn vermissen und sein Andenken in Ehren bewahren», sagte Laschet.

Auch Assauers frühere Lebensgefährtin, die Schauspielerin Simone Thomalla nebst Tochter Sophia, und viele Bundesliga-Vertreter – darunter Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und Borussia Dortmunds Clubchef Reinhard Rauball – waren gekommen. Viele Vereine hatten Kränze mit blau-weißen Schleifen vor den Altar niedergelegt.

Die Gedenkfeier wurde zudem live übertragen in die Veltins-Arena, wo sie rund 2000 Schalke-Anhänger auf dem großen Video-Würfel verfolgten. Der lange an Alzheimer erkrankte Assauer war am 6. Februar im Alter von 74 Jahren gestorben.

Quelle: stern.de

Ferrari „SF90“: Vettels neuer Ferrari: Kann die neue „rote Göttin“ Mercedes‘ Silberpfeile abhängen?

Sebastian Vettel bekommt neue Power unter den Hintern – die Scuderia Ferrari hat ihr neues Auto für die Saison 2019 vorgestellt. Der Ferrari „SF90“ soll für neues Feuer im roten Rennstall sorgen. Mit seinem neuen Boliden will Vettel im fünften Jahr im Hause Ferrari endlich Weltmeister werden.  Mick Schumacher: Im Namen des Vaters 15.40

Der „SF90“ wurde mit einer fulminanten Show im italienischen Maranello vorgestellt. Viele Erinnerungen wurden wachgerufen – denn man will offenbar an die erfolgreiche Vergangenheit anknüpfen. Ein gutes Zeichen dabei: Ferrari-Legende Michael Schuhmacher holte ebenfalls erst im fünften Versuch im Ferrari-Rennstall den Weltmeister-Titel. Die roten Italiener haben seit sage und schreibe elf Jahren keinen Titel geholt. 

„Das Team ist auf dem richtigen Weg, hoffentlich können wir uns weiter verbessern“, sagte Vettel bei der Vorstellung des neuen Boliden. „Ich bin extrem aufgeregt, ich sehe das Auto zum ersten Mal komplett zusammengebaut“, sagte er. Und weiter: „Leider bin ich nicht richtig angezogen und kann nicht einfach reinspringen und losfahren. Ich kann es kaum erwarten.“ Ferrari-Post

Ferrari: Neuer Partner für Vettel

Der Mann ist guter Dinge – und wird seinen neuen Rennwagen wie bereits in den Jahren zuvor einen weiblichen Namen geben. Die letzten Boliden des ehemaligen Weltmeisters hießen Eva (2015), Margherita (2016), Gina (2017) und Loria (2018).

An der Seite von Vettel wird dabei übrigens ein neuer Partner fahren – der 21-jährige Monegassse Charles Leclerc wird zweiter Stammpilot im Hause Ferrari. Er fuhr bisher beim Konkurrenten Sauber und ersetzt damit Kimi Räikkönen. Zudem löste der Schweizer Mattia Binotto als Teamchef den glücklosen Maurizio Arrivabene ab.

„Als Team tragen wir die Hoffnungen, Erwartungen und den Stolz einer ganzen Nation und von Millionen Fans in aller Welt. Wir akzeptieren diese Verantwortung“, sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri. Der Name des Autos erinnert an die Gründung der Scuderia Ferrari vor 90 Jahren durch Enzo Ferrari.

Formel 1: Innovationen im neuen Boliden und der Wettstreit mit Konkurrent Mercedes

In der neuen „roten Göttin“ gibt es sogar eine neue Innovation: Für das Chassis wurden erstmals nicht ausschließlich Carbon-Teile verbaut, sondern auch Elemente aus dem 3D-Drucker. Die ersten Leistungsdaten, im Windtunnel getestet, sollen positiv ausgefallen sein. Den Crash-Test des Sportverbandes FIA hat das neue Modell bereits bestanden. Auch eine Jungfernfahrt ist bereits geplant, nämlich für heute, den 15. Februar auf der „Hausstrecke“ in Fionaro, anschließend soll es weitere Tests in Barcelona geben. Saisonstart ist am 17. März mit den Grand Prix von Australien in Melbourne

Wird der neue Ferrari dem dominierenden Rennstall Mercedes, gefährlich werden? Das wird die Zeit zeigen – denn auch das deutsche Team von Mercedes hat bereits sein neues Auto vorgestellt. Seit 2014 die Turbotriebwerke wieder eingeführt wurden, dominiert der Rennstall die Formel 1 – so, wie es bislang nur Ferrari Anfang der 2000er Jahre gelungen war. Damals saß Michael Schumacher im Cockpit. 

Gina Schumacher zeigt sich natürlich 14.26 Uhr

Quelle: „dpa“, „tz“

Quelle: stern.de

Formel 1: Sebastian Vettels neuer Ferrari heißt SF90

Sebastian Vettels neuer Formel-1-Dienstwagen trägt den offiziellen Namen Ferrari SF90. Die Scuderia präsentierte ihr Auto für die kommende Saison heute in der eigenen Rennfabrik im italienischen Maranello mit einer Show voller Pathos und Erinnerungen an vergangene Erfolge.

«Als Team tragen wir die Hoffnungen, Erwartungen und den Stolz einer ganzen Nation und von Millionen Fans in aller Welt. Wir akzeptieren diese Verantwortung», sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri.

Der Name des Autos erinnert an die Gründung der Scuderia Ferrari vor 90 Jahren durch Enzo Ferrari. Nach elf titellosen Jahren wollen die Italiener in diesem Jahr endlich wieder in der WM triumphieren. «Das Team ist auf dem richtigen Weg, hoffentlich können wir uns weiter verbessern», sagte Vettel bei der Vorstellung des neuen Boliden.

Neben dem 31-Jährigen wird künftig der Monegasse Charles Leclerc (21) zweiter Ferrari-Stammpilot. Er ersetzt den Finnen Kimi Räikkönen. Zudem löste der Schweizer Mattia Binotto als Teamchef den glücklosen Maurizio Arrivabene ab. Die ersten Testfahrten des Jahres beginnen am Montag in Barcelona. Saisonstart ist am 17. März mit den Grand Prix von Australien in Melbourne.

Quelle: stern.de

„F**** eure Mütter“: Das sagt Franck Ribéry zum „Goldsteak-Gate“ – und zu seiner sportlichen Zukunft

Rund einen Monat nach der sogenannten Goldsteak-Affäre hat sich FC-Bayern-Profi Franck Ribéry zu der Diskussion um seinen von einigen Fans als dekadent empfundenen Restaurantbesuch geäußert.

In einem Interview mit der französischen Sportzeitung „L’Equipe“ sagte der frühere französische Nationalspieler: „Ich mache in meinem Privatleben, was ich will.“

Er forderte, ihn nach seiner sportlichen Leistung auf dem Fußballplatz zu bewerten und nicht nach dem, was auf seinem Teller landet. 

Franck Ribéry pöbelte gegen Kritiker

Ribéry hatte im Januar für Schlagzeilen gesorgt, weil er bei Instagram ein Video postete, das ihn vor dem Verzehr eines mit Blattgold umhüllten Steaks zeigt. Der Preis für das Stück Fleisch: rund 1200 Euro. Die Aufnahmen entstanden während Ribérys Urlaub in Dubai, im Edel-Restaurant „Nusr-Et“ von Gastronom Nusret Gökçe, auch bekannt als „Salt Bae“. „Viele andere Spieler gehen auch bei ihm essen, genau wie ich. Darüber wird aber nie gesprochen. Aber von mir gibt es Videos“, so der Fußballprofi.

Franck Ribéry verdrückt ein Gold-Steak im Wert von 1200 Euro

Auf Kritik an dem teuren Essen reagierte Ribéry mit Pöbeleien: „Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum. Ich schulde euch überhaupt nichts, meinen Erfolg habe ich vor allem Gott zu verdanken, mir selbst und meinen Vertrauten, die an mich geglaubt haben“, schrieb er unter anderem bei Twitter.

Die Entgleisung kam Ribéry teuer zu stehen. Der Franzose müsse eine sehr hohe Geldstrafe zahlen, sagte FC-Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic wenig später. Der Verein könne die Wortwahl des Stars nicht akzeptieren. 

Zu den Pöbeleien nahm Ribéry keine Stellung. In dem Interview mit „L’Equipe“ sprach der 35-Jährige aber auch über seine Zukunft. „Wir werden sehen, was in den kommenden Wochen passieren wird“, sagte er und kündigte an, sich mit den Bayern-Bossen und seinem Berater zusammenzusetzen. Der Vertrag des Offensivspielers beim deutschen Rekordmeister läuft am Saisonende aus. 

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Quellen:„L’Equipe“, FC Bayern München; Franck Ribéry bei Twitter

Quelle: stern.de

Scheidender Bundestrainer: Störpotenzial vor Skisprung-WM: Schuster-Nachfolger gesucht

Die Nordische Ski-WM in Seefeld wird in diesem Jahr zu einer Art Brautschau. Während Markus Eisenbichler und Co. in Tirol auf den Schanzen um die Medaillen kämpfen, dürfte der Sportliche  Leiter Horst Hüttel hinter den Kulissen einige Gespräche mit Kandidaten führen und weiter nach einem neuen Bundestrainer suchen.

Der alte, Werner Schuster, hört Ende März nach elf Jahren als Skisprung-Gehirn des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf und wird eine große Lücke hinterlassen.

Als heißester Kandidat für die Nachfolge des Österreichers Schuster gilt dessen Landsmann Stefan Horngacher. Der 49-Jährige war jahrelang Assistent von Chefcoach Schuster, führt nun die Polen um Star-Adler Kamil Stoch zu Erfolgen und hat sein Interesse bereits bekundet. «Wir sind in Gesprächen mit ihm, definitiv. Die Gespräche laufen soweit positiv. Aber sie sind noch weg von einer Entscheidung», sagte Hüttel vor den Highlight-Wochen der Springer der Deutschen Presse-Agentur.

Weil Horngacher in Polen im vergangenen Sommer nur um ein Jahr verlängert hat, muss Hüttel in den Verhandlungen nur mit dem Trainer selbst und nicht mit dem polnischen Verband sprechen. Genau das haben aber auch die Polen vor, die mit Erfolgsmann Horngacher unbedingt noch einmal verlängern wollen und die «Goldene Generation» um Stoch, Dawid Kubacki und Piotr Zyla mit weiteren Erfolgen bis 2022 in Peking veredeln wollen.

«Stefan hat in Polen sehr gute Bedingungen und ein starkes Team, er ist zufrieden. Er steht vor einer wirklich schweren Entscheidung. Einerseits weiß er, dass Deutschland vielleicht seine Zukunft sein kann. Andererseits ist er mit Polen verbunden», sagte Polens ehemaliger Weltklasse-Springer und Sportdirektor Adam Malysz dem polnischen Portal «Onet Sport». 

Das offene Werben um Horngacher während der Saison empfindet Malysz als «nicht ganz fair». Er stichelte: «Wahrscheinlich dachten sie, wenn sie Horngacher ein Angebot machen, würde er es dankend annehmen. Aber ganz so ist es nicht.» Auf dem knappen Trainermarkt, auf dem es neben den wenigen Etablierten nur selten überraschende Glücksgriffe wie Schuster oder Norwegens Coach Alexander Stöckl gibt, ist Horngacher derzeit die heißeste Aktie. Eine Entscheidung soll aber eh erst nach der WM publik werden.

Ein weiterer Kandidat hat sich schon selbst aus dem Rennen genommen. Martin Schmitt strebt zwar in Zukunft eine Tätigkeit beim DSV an, steht aber derzeit noch nicht für den Posten als Bundestrainer zur Verfügung. Stattdessen verlängerte der Team-Olympiasieger von Salt Lake City seinen Vertrag beim TV-Sender Eurosport bis 2022 und will dann auch die Olympischen Spiele als Fernsehexperte begleiten. Auch eine interne Lösung mit Frauen-Bundestrainer Andreas Bauer oder einem von Schusters Co-Trainern erscheint derzeit eher unwahrscheinlich.

Noch-Trainer Schuster, der im März 2008 übernahm und den DSV zurück zum Erfolg führte, hält sich nach eigener Aussage raus. «Horst Hüttel ist ein sehr umsichtiger Mann. Der wird das sortieren. Er wird da eine gute Entscheidung treffen», sagte der Kleinwalsertaler. Seinen früheren Assistenten Horngacher hält er für eine «logische Option». Umziehen müsste dieser nicht, Horngacher lebt mit seiner Familie im Schwarzwald. Ganz in der Nähe der Schanze von Titisee-Neustadt.

Quelle: stern.de

Rebensburg feiert Silber-Erfolg bei WM: «Klar fällt etwas ab»

Nach zunächst verhaltenem Jubel hat Viktoria Rebensburg den Gewinn der Silbermedaille im Riesenslalom bei der Ski-WM in Are doch noch heiter gefeiert.

Die 29 Jahre alte Sportlerin stieß mit ihrem gesamten Team auf die erste deutsche Medaille in Schweden an, nach einem kurzen Abendessen schenkte sie eigenhändig Trainern und Betreuern ein Gläschen Schnaps ein. «Klar fällt etwas ab und es ist schön, wenn man mit der Medaille im Gepäck heimfliegen kann», sagte Rebensburg, die am Morgen nach ihrem Erfolg schon gegen halb fünf Uhr für die Rückreise aufstehen wollte.

Nachdem sie zuletzt sowohl die WM 2017 in St. Moritz als auch die Olympischen Spiele in Pyeongchang verpatzt hatte und zum WM-Start in Are ganz knapp Vierte im Super-G geworden war, gelang ihr nun doch noch eine Medaillen-Fahrt. In einem österreichischen Sponsorenhaus machte sie Selfies mit ihrem persönlichen Coach Rudi Soulard und Bundestrainer Jürgen Graller. «Für mich ist klipp und klar: Wir haben Silber gewonnen und nicht Gold verloren», betonte Graller.

Als Führende nach dem ersten Durchgang war Rebensburg im entscheidenden Lauf kurz vor Schluss nach überlegener Bestzeit zu vorsichtig geworden und deshalb noch hinter die neue Weltmeisterin Petra Vlhova aus der Slowakei zurückgefallen. Das verbremste Gold ärgerte die deutsche Vorzeige-Sportlerin im Ziel dann sehr.

Mit ein paar Stunden Abstand aber konnte sie wieder strahlen. Was die Medaille – ihre vierte nach Olympia-Gold 2010 und Bronze 2014 sowie Silber bei der Weltmeisterschaft 2015 – für ihre Zukunft bedeute, das konnte sie zunächst nicht sagen. «Ich bin ein Mensch, der etwas Zeit braucht, um das einordnen zu können», erklärte sie. Ob sie 2021 bei der WM in Cortina d’Ampezzo noch dabei sein wird? «Schauen wir mal.»

Quelle: stern.de

Europa League: Frankfurt rätselt: Was ist das 2:2 bei Donezk wert?

So richtig einordnen konnte Adi Hütter das erste Remis von Eintracht Frankfurt in der Europa League nicht.

«Wir werden erst in einer Woche wissen, was das Ergebnis wert ist», sagte der Trainer der Hessen nach dem 2:2 (1:1) im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk.

DIE AUSGANGSLAGE: Zwar wurde es trotz 80-minütiger Überzahl nichts mit dem siebten Sieg im siebten Spiel, doch die Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals sind weiter intakt. «Zuhause können wir jeden schlagen», sagte Abwehrspieler Martin Hinteregger. Am kommenden Donnerstag muss der Fußball-Bundesliga aber noch konzentrierter und effizienter spielen, um gegen die individuell starken Ukrainer bestehen zu können. «Man hat gesehen, welche Qualität Donezk hat», sagte Hütter.

DIE STÄRKEN: Für die Eintracht spricht die Offensiv-Power, die auch in Charkiw zum Tragen kam. Obwohl Hütter den Franzosen Sebastien Haller draußen ließ und damit sein magisches Dreieck sprengte und Luka Jovic und Ante Rebic leer ausgingen, gelangen zwei wichtige Auswärtstore durch Hinteregger (7. Minute) sowie Filip Kostic (50.). «Wir haben ein ordentliches Ergebnis erzielt und sind weiter ungeschlagen», stellte Hütter zufrieden fest.

DIE SCHWÄCHEN: Die Frankfurter Defensive hatte einige Probleme mit den schnellen und technisch versierten Ukrainern. Individuelle Fehler begünstigten die Gegentreffer durch Marlos (10./Foulstrafstoß) und Taison (67.). «Der Elfmeter war unnötig. Und das 2:2 darf nicht passieren, weil wir da in Überzahl sind. In beiden Situationen müssen wir das besser lösen», kritisierte Hütter.

DIE HISTORIE: Bei Eintracht-Präsident Peter Fischer wurden sofort Erinnerungen an die Saison 2013/14 wach. Damals kehrten die Frankfurter vom Gastspiel beim FC Porto mit dem heutigen Donezk-Trainer Paulo Fonseca ebenfalls mit einem 2:2 heim und schieden nach einem spektakulären 3:3 im Rückspiel aufgrund der Auswärtstorregel aus. «Ich hoffe, Geschichte wiederholt sich nicht», sagte Fischer.

Quelle: stern.de

Europa League: Bosz zurück im Europacup – Leverkusens Suche nach Konstanz

Auf diesen Tag wartet Trainer Peter Bosz schon 435 lange Tage. Am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) gibt es für den 55-Jährigen mit Bayer Leverkusen das Comeback auf europäischer Bühne.

Am 6. Dezember 2017 erlebte der Fußball-Lehrer aus den Niederlanden mit seinem damaligen Verein Borussia Dortmund in der Champions-League-Gruppenphase bei Real Madrid bei seinem bislang letzten Europacup-Auftritt ein 2:3. Kurz darauf war das Missverständnis zwischen ihm und dem BVB beendet.

Mit seinem neuen Club Bayer Leverkusen tritt Bosz nun zum Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League beim russischen Tabellenzweiten FK Krasnodar an. Seine generelle Aussage: «Wenn wir irgendwo antreten, dann wollen wir auch gewinnen.»

Wäre da nicht das peinliche Aus im DFB-Pokal beim Zweitligisten Heidenheim gewesen, dann könnte er die schwierige Suche nach Konstanz seines Teams eigentlich für fast beendet erklären. Das 1:2 bei den Schwaben passte Bosz überhaupt nicht. Denn die Pleite machte die Leistungsschwankungen, die schon unter seinem Vorgänger Heiko Herrlich offenbar wurden, deutlich: In den Bundesligapartien gegen Bayern München (3:1) und zuletzt in Mainz (5:1) top, im Pokal ein Flop.

Es ist noch immer ein Rätsel, warum die Werkself so wankelmütig ist. Dennoch konstatierte Bosz nach dem K.o. von Heidenheim: «Die Mentalität dieser Mannschaft ist gut.» Speziell das furiose 5:1 in Mainz macht Mut für die Aufgabe Krasnodar. Dort stellt sich Bosz «auf ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen ein». Und auch darauf, dass Julian Baumgartlinger trotz seines in Mainz erlittenen Nasenbeinbruchs im defensiven Mittelfeldbereich zur Verfügung stehen wird – mit einer Spezialmaske.

Der Österreicher bestritt in der Vorbereitung auf Krasnodar mit einem Bluterguss unter dem linken Auge schon wieder eine komplette Trainingseinheit. Sein Einsatz für den Liga-Sechsten ist geplant. Fehlen wird Bayer-Kapitän Lars Bender, der wegen eines Faserrisses im Oberschenkel weiter mit dem Mannschaftstraining aussetzen musste.

Bayer-Gegner Krasnodar ist ein Konkurrent, den Bosz und seine Mannschaft nicht unterschätzen. «Das wird schwer. Russische Mannschaften haben eine hohe Qualität. Wir müssen hochkonzentriert sein», sagte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes. Angreifer Kevin Volland warnte vor der «ekligen Reise mit vielen Strapazen und einem wohl undankbaren, sehr schwierigen Spiel». In der Premier Liga hat das Team des erst 35 Jahre alten Chefcoachs Murad Musajew nach 17 Spieltagen nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer Zenit St. Petersburg.

Zudem gewann Krasnodar von den zurückliegenden zehn Europacup-Begegnungen sieben. Zu Hause gab es fünf Siege in Serie. Der schwedische Nationalspieler Viktor Claesson ist als sechsfacher Liga-Torschütze der Star des Ensembles, das mit 31 Treffern zudem den besten Angriff in Russland stellt.

Voraussichtliche Aufstellungen:

FK Krasnodar: Krizjuk – Fjóluson, Martynowitsch, Spajic, Wanderson – Gazinski, Claesson, Pereyra – Kaboré, Ignatjew, Petrow Bayer Leverkusen: Hradecky – Weiser, Tah, S. Bender, Wendell – Aranguiz, Havertz, Brandt – Bellarabi, Volland, Bailey

Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)

Quelle: stern.de

Sport kompakt: „Meine Liebe, meine Welt, mein Baby“ – Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder im Babyglück

Von „A“ wie American Football über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

+++ 13. Februar: Basketballer Dennis Schröder präsentiert sein Baby +++

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder im Babyglück: Auf seinem Instagram-Account hat der 25-jährige Profi aus der nordamerikanischen Liga NBA ein Foto mit einem Neugeborenen in den Händen gepostet. „Meine Liebe, meine Welt, mein Baby“, schrieb er dazu. 

Schröder fehlte in der Nacht auf Mittwoch beim Spiel seiner Mannschaft Oklahoma City Thunder gegen die Portland Trail Blazers. Seine Mannschaft holte sich trotzdem mit 120:111 den vierten Sieg in Folge.

Schröder und seine Freundin wohnen in Oklahoma City, nachdem der Aufbauspieler vor der laufenden Saison von den Atlanta Hawks zu Thunder gewechselt ist.

+++ 12. Februar: Paris Saint-Germain lässt Manchester United keine Chance +++

Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain haben sich nach einer 45-minütigen Gala-Vorstellung im Old Trafford eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League verschafft. Der französische Meister entschied am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2:0 (0:0) für sich. Presnel Kimpembe (53. Minute) und Kylian Mbappé (60.) erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste.

Kurz vor Schluss sah Manchesters entnervter Paul Pogba wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (89.) – was zum am Ende völlig missratenen Abend für den englischen Rekordmeister passte. Nach einer von Taktik und teilweise übertriebener Härte geprägten ersten Hälfte verdiente sich PSG den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung und kann im Rückspiel am 6. März im Prinzenpark das Viertelfinal-Ticket lösen. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel setzte sich AS Rom gegen den FC Porto mit 2:1 (0:0) durch.

+++ 12. Februar: DFL meldet Umsatzrekord für Bundesliga und Co +++

Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2017/18 einen Umsatzrekord von 4,42 Milliarden Euro erzielt. Dies berichtete das „Handelsblatt“ mit Bezug auf den „Wirtschaftsreport 2019“ der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Vor allem ein neuer Medienvertrag trug demnach 65 Prozent zum Wachstum bei. Für die Spielzeit 2016/17 hatte die DFL einen Umsatz von 4,01 Milliarden Euro vermeldet.  

Die Bundesliga sei „im Großen und Ganzen sehr gesund“, sagte DFL-Chef Christian Seifert der Wirtschaftszeitung. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker als die deutsche Wirtschaft gewachsen. Er räumte aber ein, dass manche Spielergehälter „tatsächlich schwer nachvollziehbar“ seien. 

Liga-Chef Seifert bekräftigte zudem, im Frühjahr 2020 die Medienrechte neu vergeben zu wollen und daran „bereits seit einem Jahr“ zu arbeiten. Die DFL habe neue Ideen entwickelt und rede mit dem Bundeskartellamt darüber. Zur Frage, ob er wieder wie zuletzt mit 80 Prozent mehr Erlöse in diesem Geschäft rechne, erwiderte Seifert: „Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung.“ Der abgekühlte Fernsehmarkt in England und Italien ist für ihn ein Warnzeichen: „Das sollte uns vorsichtig machen.“

+++ 12. Februar: BVB reist ohne Vier nach London +++

Zuletzt ist der BVB-Motor etwas ins Stocken geraten. Gegen Tottenham Hotspur im Champions-League-Achtelfinale soll endlich wieder ein Erfolg eingefahren werden.Ärgerlich ist nur, dass dem Team von Lucien Favre vier wichtige Spieler verletzt fehlen. Besonders schwer wiegen die Ausfälle der Schlüsselspieler Marco Reus (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Paco Alcácer (Schulterverletzung). Reus sorge laut Lizenzspielerchef Sebastian Kehl allein „durch seine Präsenz beim Gegner für eine gewisse Einschüchterung“. Auch die Defensivspieler Lukasz Piszczek (Fersenprobleme) und Julian Weigl (Infekt) stehen nicht zur Verfügung. „Es ist schwer, aufgrund unseres personellen Aderlasses eine Topleistung abzurufen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Immerhin: Trainer Favre ist nach überstandener Erkältung wieder fit.

+++ 12. Februar: VfB Stuttgart: Hitzlsperger ersetzt Sportvorstand Reschke +++

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Sportvorstand Michael Reschke abberufen. Nachfolger wird der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Das teilte der Club am Dienstagmittag mit. 

In einer offiziellen Mitteilung wird Wolfgang Dietrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates, mit folgenden Worten zitiert: „Michael Reschke war als verantwortlicher Sportvorstand maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Mannschaft als Aufsteiger einen hervorragenden siebten Platz in der vergangenen Bundesligasaison erreicht hat.“ Doch: „Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr.“

Reschke signalisiert in der Mitteilung „Verständnis“ für die Entscheidung, „auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte.“ Sein Nachfolger Thomas Hitzlsperger freue sich auf die neue Aufgabe: „In meiner neuen Funktion als Sportvorstand werde ich nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.“

Der VfB Stuttgart steht derzeit auf dem 16. Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga.

+++ 12. Februar: Englischer Weltmeister-Torwart Gordon Banks gestorben +++

Der frühere englische Fußball-Nationaltorwart Gordon Banks ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Sein früherer Verein Stoke City veröffentlichte am Dienstag eine entsprechende Mitteilung von Banks‘ Familie unter anderem auf Twitter. „Mit großer Trauer teilen wir mit, dass Gordon über Nacht friedlich entschlafen ist“, hieß es darin. „Wir sind tieftraurig, aber wir haben so viele glückliche Erinnerungen und könnten nicht stolzer auf ihn sein.“Stoke City

Der in Sheffield geborene Banks hatte 1966 mit England die Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Endspiel von Wembley setzten sich die Three Lions damals mit 4:2 gegen Deutschland durch. Vor seiner Zeit bei Stoke spielte Banks acht Jahre für Leicester City.

+++ 12. Februar: 1. FC Nürnberg entlässt Trainer Köllner +++

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg trennt sich von Aufstiegstrainer Michael Köllner. Köllner werde im Laufe des Tages von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein mit. Nur elf Stunden zuvor hatte der fränkische Traditionsverein Sportvorstand Andreas Bornemann beurlaubt, der Köllners Fürsprecher war. Der „Club“ ist seit 15 Bundesligaspielen sieglos und hat letztmals Ende September eine Partie in Deutschlands Eliteklasse gewonnen.

Interimistisch übernehmen der bisherige Co-Trainer Boris Schommers und Vereinslegende Marek Mintal. Das Duo wird den FCN auch auf das kommende Heimspiel am Montag gegen Borussia Dortmund vorbereiten. Den zweiten Vorstandsposten übernimmt zunächst Marketingleiter Marcus Rößler.

+++ 11. Februar: Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt stirbt mit 30 +++

Im Alter von 30 Jahren ist Ruder-Olympiasieger Maximilian Reinelt am Sonntag beim Skifahren im Schweizer St. Moritz gestorben. Das teilte der in Dortmund ansässige Deutschlandachter mit. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. 

Der gebürtige Ulmer wurde mit dem Achter 2012 in London Olympiasieger und holte 2016 in Rio de Janeiro Silber. Er wurde zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Der Mediziner beendete seine Karriere nach den Spielen in Brasilien. „Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten“, schrieb der Deutschlandachter in der Mitteilung. 

Siegfried Kaidel, der Präsident des Deutschen Ruderverbandes, teilte mit: „Auch nach seinem Karriereende hat er sich sehr für den Rudersport engagiert. Sein überraschender und viel zu früher Tod macht mich unendlich traurig.“ In der kommenden Woche wollte Reinelt das U23-Team als Mannschaftsarzt ins Trainingslager nach Mequinenza (Spanien) begleiten. 

+++ 11. Februar: Ex-Bundesligaspielerin Katharina Lindner ist tot +++

Die ehemalige Fußball-Bundesligaspielerin des 1. FFC Frankfurt, Katharina Lindner, ist tot. Sie sei am Samstag im Alter von 39 Jahren in Schottland gestorben, teilten ihre Vereine Glasgow City, für den sie von 2005 bis Ende 2011 aktiv war und fünf nationale Meistertitel sowie vier Pokalerfolge feierte, und der 1. FFC Frankfurt, mit. Die gebürtige Münchnerin gewann 1999 mit dem Frankfurter Club Meisterschaft und DFB-Pokal. Für Glasgow City bestritt Lindner 173 Spiele und erzielte 128 Tore. Lindner absolvierte auch Spiele für deutsche Junioren-Nationalmannschaften.

+++ 11. Februar: Golf-Oldie Langer knackt Preisgeld-Rekord +++

Seit über zehn Jahren ist Bernhard Langer der dominierende Spieler auf der PGA-Senioren-Tour. Seit dem vergangenen Wochenende hat der Golf-Oldie nun einen weiteren Rekord inne: Dank seines Heimsiegs beim Turnier in Boca Raton (US-Bundesstaat Florida) hat der 61-Jährige auf der Tour nun bereits 27.196.504 Euro Preisgeld kassiert – so viel wie kein anderer. Für langer war es bereits der 39. Triumph bei den Senioren. In Boca Raton gewann der Anhausener mit insgesamt 197 Schlägen souverän vor den US-Amerikanern Marco Dawson (202) und Bob Estes (203).

„Es gibt viele Dinge zu feiern“, sagte Langer glücklich. „Es bedeutet sehr viel, vor deinen heimischen Fans, deiner Familie und deinen Freunden zu gewinnen. Zu Hause zu siegen ist immer etwas Besonderes.“ Besonders freute sich der Masters-Champion von 1985 und 1993, dass er zum ersten Mal einen Sieg mit seiner Tochter Jackie feiern konnte, die als Caddie die Golftasche ihres Vater trug.

Mit 39 Siegen jagt Langer nun den Rekord von US-Legende Hale Irwin, der 45 Turniere auf der Tour der über 50-Jährigen gewinnen konnte.

+++ 11. Februar: Medienbericht: Eintracht-Torjäger Jovic offenbar mit Barcelona einig +++

Eintracht Frankfurts Torjäger Luka Jovic soll sich nach Informationen der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit dem FC Barcelona über einen Wechsel nach Spanien einig sein. Der Berater des 21 Jahre alten Jovic habe bereits Einvernehmen über einen Vertrag mit dem spanischen Topclub erzielt, berichtete die Zeitung am Montag. Bisher liege dem DFB-Pokalsieger aber noch kein offizielles Angebot der Katalanen vor. Jovic führt mit bisher 14 Treffern die Torschützenliste der Fußball-Bundesliga an. Auch Real Madrid soll laut FAZ-Bericht bei einer möglichen Verpflichtung des serbischen Profis noch nicht aus dem Rennen sein.

+++ 11. Februar: Kerber bleibt in Tennis-Weltrangliste auf Platz sechs +++

Angelique Kerber ist in der Tennis-Weltrangliste weiterhin die Nummer sechs. Die Deutsche war nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open vom zweiten auf den sechsten Platz zurückgefallen. Dem Ranking der Damen-Profiorganisation WTA vom Montag zufolge blieben die Top Ten unverändert. Angeführt wird die Rangliste von der Australian-Open-Siegerin Naomi Osaka. Bei den Herren steht ebenfalls der Sieger des Turniers, Novak Djokovic, weiterhin an der Spitze der ATP Weltrangliste. Der Deutsche Alexander Zverev bleibt auf dem dritten Platz.

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Quelle: stern.de

Königsklasse: Geschwächt in die K.o.-Runde: BVB will Negativtrend stoppen

Nachlassende Form, wachsende Personalnot – die Ausgangslage für Borussia Dortmund vor dem Start in K.o.-Runde der Champions Legue könnte besser sein.

Dennoch will sich das Team von Trainer Lucien Favre am heutigen Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bei Tottenham Hotspur eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 5. März in Dortmund verschaffen.

AUSGANGSLAGE: Drei Spiele, kein Sieg. Die bisher so konstante Borussia ist auf nationaler Bühne zuletzt ins Wanken geraten. Auf das verschmerzbare 1:1 in Frankfurt folgte der bittere Pokal-Knockout gegen Bremen (2:4 i. E.) und das überflüssige 3:3 gegen Hoffenheim. In allen drei Partien wurden Führungen verspielt. Ohne eine bessere Abwehrleistung dürfte der BVB in London jedoch nicht zurück in die Erfolgsspur finden. «Das ist das Gute an englischen Wochen. Du kannst dich über schlechte Resultate nicht lange ärgern», sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl voller Hoffnung auf eine Trendwende.

PERSONAL: Ausgerechnet vor dem Start in die K.o.-Phase der Champions League wächst die Personalnot. Neben den ohnehin erwarteten Ausfällen Marco Reus (Oberschenkel) und Manuel Akanji (Hüfte) muss Trainer Lucien Favre gegen Tottenham nun auch auf Paco Alcácer (Schulter), Julian Weigl (Infekt) und Lukasz Piszczek (Ferse) verzichten. Dagegen kehrt der gegen Hoffenheim gesperrte Thomas Delaney in die Startformation zurück. Der Mittelfeldspieler erwartet ein Duell auf Augenhöhe: «Natürlich haben wir viel Respekt und kennen die Stärken von Tottenham. Das ist ein Team, das vielleicht ein bisschen wie wir spielt.»

GEGNER: «Tottenham war zuletzt eine Ergebismaschine», lobte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor dem Abflug. Trotz der langen Ausfälle von Harry Kane und Dele Alli haben sich die «Spurs» in der Premier League zuletzt gut geschlagen und den dritten Tabellenplatz mit knappen Siegen gefestigt. Mut macht den Borussen die bisher dürftige internationale Heimbilanz des Gegners. Tottenham hat noch nie ein Heimspiel in der K.-o.-Phase der Champions League gewonnen. Vor eigenem Publikum gab es ein Remis und zwei Niederlagen. In allen drei Spielen erzielte die Mannschaft nur einen Treffer. BVB-Trainer Lucien Favre hat dennoch großen Respekt: «Sie sind in der Tabelle nur wenige Punkte hinter Liverpool und Manchester City. Das sagt eigentlich alles.»

LIGAWETTSTREIT: Welche Liga ist besser? Der BVB startet als erstes deutsches Team in den prestigeträchtigen Vergleich zwischen der Bundesliga und der Premier League. Eine Woche später tritt der FC Bayern auf den FC Liverpool und der FC Schalke auf Manchester City. Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht zumindest die Dortmunder und Münchner in einer guten Position. «Es ist keine deutsche Mannschaft Favorit. Aber es gibt zwei Mannschaften mit Chancen», sagte Matthäus als Experte des Pay-TV-Senders Sky.

Quelle: stern.de

Deutscher NBA-Star: Nowitzki-Mentor über mögliches Karriere-Ende: «Alles offen»

Mentor Holger Geschwindner will eine Fortsetzung der Karriere von Dirk Nowitzki in der NBA über diese Saison hinaus nicht definitiv ausschließen.

«Es ist noch alles offen», sagte der 73-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Dallas. Der 40 Jahre alte Nowitzki hat bislang offen gelassen, ob er nach der laufenden Spielzeit für die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA aufhört.

So könnten die Texaner gegebenenfalls einen erfahrenen Spieler gebrauchen, sollten weiter junge Profis verpflichtet werden, sagte Geschwindner. Zuletzt hatten die Mavs unter anderem Jungstar Kristaps Porzingis (23) geholt und Harrison Barnes (26) als bisherige Stütze des Teams abgegeben.

Geschwindner befindet sich derzeit noch bis zum Allstar-Spiel in den USA, um wie gewohnt mit seinem Schützling individuell zu arbeiten. Dabei zeigt er sich auch erfreut über die positiven Reaktionen, die Nowitzki auch von Auswärtsfans in seiner womöglich letzten Saison erhält. «Das hat er sich verdient über 20 Jahre», sagte Geschwindner. «Es gibt ja nicht so viele, die es so lange ausgehalten haben.» Nowitzki nimmt auf Einladung von Commissioner Adam Silver am Allstar-Spiel am 17. Februar in Charlotte teil.

Quelle: stern.de

Formel-1-Weltmeister-Team: Jungfernfahrt: Nächste Mercedes-Mission startet

Der neue Silberpfeil rollt aus der Garage. Titelverteidiger Mercedes wird an diesem Mittwoch mit dem neuen Rennwagen für die kommende Formel-1-Saison die ersten Kilometer absolvieren.

Unweit der Fabrik im britischen Brackley soll der Mercedes W10 auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone am Vormittag seine Jungfernfahrt absolvieren. Es ist der zehnte Wagen seit der Rückkehr des deutschen Werksteams zur Saison 2010 – fünf wurden bereits zu Weltmeisterautos.

Auffallen dürfte am neuen Mercedes vor allem der Frontflügel, der den leicht veränderten Regeln entsprechend breiter sein muss: Statt 1,80 Meter sind es nun zwei Meter.

Mit dem britischen Starpiloten Lewis Hamilton (34) sowie im dritten Jahr mit dem Finnen Valtteri Bottas (29) will Mercedes seine Titelserie fortsetzen. Seit 2014 haben die Silberpfeile die Titel in der Fahrer- und Konstrukteurswertung gewonnen. Hamilton triumphierte 2014, 2015, 2017 und 2018, er startet als insgesamt fünfmaliger Weltmeister in die neue Saison. 2008 hatte der heute 34 Jahre alte Brite im McLaren erstmals die WM für sich entschieden.

Ebenfalls an diesem Mittwoch stellt mit Red Bull auch einer der beiden Top-Herausforderer von Mercedes seinen neuen Wagen vor. Details zur Präsentation machte das Team nicht. Starpilot des Rennstalls ist der Niederländer Max Verstappen (21), sein neuer Teamkollege nach dem Weggang von Daniel Ricciardo (29) zu Renault ist der Franzose Pierre Gasly (23). Gespannt ist die Formel-1-Szene, wie erfolgreich Red Bull mit dem neuen Motorenpartner Honda sein wird.

Drei Tage vor den offiziellen Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs bei Barcelona will am Freitag dann auch Ferrari seinen neuen Wagen der Öffentlichkeit präsentieren. Mit dem will Sebastian Vettel (31) in seinem fünften Jahr bei der Scuderia die Sehnsucht nach seinem ersten Triumph mit Ferrari und seinem insgesamt fünften WM-Titel stillen. Saisonbeginn ist am 25. März in Australien.

Quelle: stern.de

Champions League: Sieg bei Man United: Tuchel und PSG vor Viertelfinale

Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain haben sich nach einer 45-minütigen Gala-Vorstellung im Old Trafford eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug in das Viertelfinale der Champions League verschafft.

Der französische Fußball-Meister entschied am Dienstag das Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United mit 2:0 (0:0) für sich. Presnel Kimpembe (53. Minute) und Kylian Mbappé (60.) erzielten die Treffer für das Star-Ensemble aus der französischen Hauptstadt, das ohne die beiden verletzten Ausnahmestürmer Neymar und Edinson Cavani auskommen musste.

Kurz vor Schluss sah Manchesters entnervter Paul Pogba wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (89.) – was zum am Ende völlig missratenen Abend für den englischen Rekordmeister passte. Nach einer von Taktik und teilweise übertriebener Härte geprägten ersten Hälfte verdiente sich PSG den Sieg dank einer deutlichen Leistungssteigerung und kann im Rückspiel am 6. März im Prinzenpark das Viertelfinal-Ticket lösen. Im anderen Achtelfinal-Hinspiel setzte sich AS Rom gegen den FC Porto mit 2:1 (0:0) durch.

Man United dagegen kassierte seine erste Niederlage unter Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer, der den glücklosen José Mourinho abgelöst und in der Premier League zuletzt aus elf Spielen zehn Siege geholt hatte. Eine noch höhere Niederlage verhinderte Manchesters Torwart David de Gea, der unter anderem gegen Mbappé (64.) und Angel di Maria (65.) reaktionsschnell parierte.

Nach einer Schweigeminute für den bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommenen argentinischen Profi Emiliano Sala starteten beide Teams engagiert in die Partie. Man United bestimmte nur in den Anfangsminuten das Geschehen – lautstark unterstützt von den Fans.

Marcus Rashford prüfte aus spitzem Winkel PSG-Torwart Gianluigi Buffon (9.). Auch wenig später ließ sich der 41-Jährige nicht überraschen, als er eine Hereingabe von Paul Pogba abfing (16.).

«Wichtig wird es sein, dass wir gut ins Spiel reinkommen. Wir müssen von Anfang an voll da sein», hatte Solskjaer vor dem Anpfiff noch im TV-Sender Sky gesagt. Doch die Gäste aus der französischen Hauptstadt übernahmen nach rund 20 Minuten mehr und mehr die Kontrolle. Tuchel gestikulierte wild am Spielfeldrand und forderte mehr Offensivdrang seiner Mannschaft. Den sah der Ex-BVB-Coach bei einer feinen Kombination über Marco Verratti und Julian Draxler, doch Mbappé stand beim Pass des deutschen Nationalspielers im Abseits (28.).

Der italienische Schiedsrichter Daniele Orsato zeigte in den ersten 45 Minuten fünf Gelbe Karten, unter anderem gegen die PSG-Profis Draxler (19.) und Juan Bernat (34.) sowie die Manchester-Akteure Pogba (26.) und Ashley Young (30.). Der Kapitän hatte Glück, dass er nach einem heftigen Rempler gegen seinen früheren Mitspieler di Maria nicht Gelb-Rot sah (40.). Der Argentinier musste nach seinem Sturz gegen einen Metallzaun behandelt werden, konnte aber weiterspielen.

Die torchancen-arme erste Hälfte war nach Wiederanpfiff schnell vergessen. Paris erhöhte Tempo und Torgefahr. Einen Kopfball von Mbappé lenkte de Gea reaktionsschnell um den Pfosten (53.), nach dem Eckball war er gegen Kimpembe jedoch machtlos. Auch bei Mbappés Abschluss aus fünf Metern nach feiner Kombination über Kimpembe und Verrati gab es für den spanischen Nationaltorhüter nichts zu halten.

Quelle: stern.de